Auch ein Kostümbildner hat mal einen schlechten Tag

um 4:01 da reingeschubst: Film, Internet, Preview || Fremdplörre: Comment (1)

Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, was den zuständigen Klamottenmenschen vom Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123 Remake da wohl geritten hat. Die beiden Bilder stammen von den gerade laufenden Dreharbeiten und ich frage mich ernsthaft, ob Schauspieler nicht Schmerzensgeld wegen Körperverletzung für sowas verlangen können:

   

Waren die Hosen in Denzels Grösse gerade ausverkauft? Oder ist das Absicht? Und sind solche Brillengestelle jetzt plötzlich wieder modern? Waren sie das überhaupt jemals? Ich bin verwirrt. Damit wäre zumindest der Spruch widerlegt, dass einen schönen Mann nichts entstellen kann. Weia.
(via)

Damages - Da bleibt einem glatt die Spucke weg

um 13:57 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comment (1)

Meine Fresse! Was für ein mieses Drecksstück!

Zugegeben, ich war im Vorfeld durchaus skeptisch, ob die neue Anwaltsserie Damages - Im Netz der Macht in der selben Liga wie Boston Legal und Shark spielt. Dass sie es tut, daran zweifle ich nach den ersten beiden Folgen, die gestern Abend auf Kabel 1 liefen, keine Sekunde mehr. Was die Autoren hier an düsteren Abgründen rund um ihren bestens aufgelegten Star Glenn Close gestrickt haben, war in dieser Form noch nicht auf dem Bildschirm zu sehen. Zumindest nicht mit einer Frau im Zentrum, was den Grossteil der Faszination ausmachen dürfte.

Die von Glenn gespielte Patty Hewes hat das, was sonst nur männliche Hauptfiguren haben dürfen: Eier aus Granit und absolut kein Gewissen. Bis kurz vor Schluss der ersten Episode dachte ich noch, dass die Frau verdammt kuhl ist und mit fast allen legalen und illegalen Mitteln gegen ihre Widersacher vorgeht. Aber das ist nur die Wahrheit, die sie alle Aussenstehenden glauben machen will, denn im Grunde ist Patty genau das miese Drecksstück, das ich oben schon erwähnt habe. Die ‘Dame’ (hust) interessiert sich nur für sich selbst und geht dafür buchstäblich über Leichen (wuff). Diese Erkenntnis kam während eines brillanten Plottwists, der einem in nur 5 Minuten all das unter den Füssen wegriss, was man in den 45 Minuten vorher schon zu wissen glaubte. Ganz grosses Tennis!

Jetzt bin ich natürlich gespannt, ob dieses hohe Niveau während den verbleibenden 11 Folgen der ersten Damages-Staffel gehalten wird. Zwei kleine Wünsche hätte ich noch: Ein bisschen weniger Overacting bei Ted Danson und ein bisschen mehr ‘normales’ Acting bei der arg blassen Rose Byrne, die mich als Pattys Fussabtreter im nervigen Bambimodus nicht überzeugen konnte.

Peh Ess: Da sich dieser Vergleich vielen aufgedrängt haben dürfte, muss ich glatt mal Folgendes festhalten: Gegen Damages ist Der Teufel trägt Prada der reinste Kindergeburtstag.

Offizielle HewesKanzlei

Pro7 Serien-News - 24, Moonlight, EUReKA, Desperate Housewifes, Ugly Betty, Pushing Daisies, Lost und Grey’s Anatomy

um 3:26 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (3)

Bitte keine unnötige Panik und sinnlose Hysterie. Oben genannte Serien werden mitnichten von unser aller Lieblings-Serienmörder-Seriensender ProSieben nach 3 Folgen wegen schlechten Quoten abgesetzt. Zumindest noch nicht. Jaja, ich frotzel schon wieder rum, aber ist doch wahr. Da kanns einem echt vergehen. Dann mal zum leicht ausufernden Thema, das ich gleich in einem Abwasch durchprügel:

24
Wie ich vor ein paar Wochen schonmal in die Runde geworfen habe, hat Pro7 die Echtzeit-Thriller-Soap-Endlos-Whatever mit Kiefer Sutherland eingekauft. Jetzt wurde der Sendetermin für die erste Folge von Staffel 6 verkündet: 23.06.2008 ab 22.15. Pro7 bringt dann jeweils Montags immer gleich eine Doppelfolge, was mich beinahe zu der Vermutung verleitet, dass sie zumindest diese Staffel durchziehen - ob da einer einschaltet oder nicht. Über die miesen Quoten, die 24 zuletzt auf RTL2 hatte, brauchen wir wohl nicht zu sprechen.

EUReKA
Mit der merkwürdigen und mächtig langweiligen Mär über ein streng geheimes Genie-Ghetto kann ich mich bis jetzt nicht anfreunden. Scheinbar können es andere, denn Pro7 hat Staffel 2 durchgewunken und zeigt diese ab 30.06.2008 um 21:15.

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…und nochn Wackelcam-Film

um 15:31 da reingeschubst: Film, Internet, Trailer || Fremdplörre: Comment (1)

Kann mir jetzt bitte mal jemand dieses dämliche Wackelcam-Phänomen erläutern? Was ist so toll daran sich gegen Bezahlung plusminus 90 Minuten lang von einem Streifen quälen zu lassen, dessen migränefördernde Bilder man nicht mal bei Onkel Herberts 10 Minuten Mitschnitt des letzten Familienausfluges durchgehen lassen würde? (Teeren und Federn. Mindestens!) Seit dem unsäglichen Blair Witch Project, das für mich eben wegen dieser Technik einer der langweiligsten Streifen aller Zeiten ist, hat sich die Wackelcam beinahe virusartig ausgebreitet. Und gerade in dem Moment, als ich dachte, dass sich der Blödsinn totgelaufen hat, erlebt er durch Cloverfield nochmal ein nerviges Revival. Vielen Dank auch.

Ich finde es nicht nur in höchstem Maße unglaubwürdig, dass irgendein 08/15-Idiot mit ner Videocam rumrennt und sogar noch unter unmittelbarer Todesgefahr immer weiter fröhlich draufhält, anstatt das Ding einfach wegzuschmeissen und die Beine in die Hand zu nehmen, sondern es geht mir auch unbeschreiblich auf die Ketten, dass man wegen der Unfähigkeit des Idioten die Hand halbwegs ruhig zu halten noch weniger als nichts sieht. Mehr gibts zu dieser Technik eigentlich nicht zu sagen - ausser, dass ich absichtlich das Wort ‘Kunstgriff’ in dem Zusammenhang vermeide, denn mit Kunst bzw Filmkunst hat das aber schon gleich gar nichts zu tun. Verarsche des Publikums trifft viel besser.

Wie bin ich jetzt eigentlich darauf gekommen mich über blöde Wackelcam-Filme aufzuregen? Altenheimer. Ach ja, ein Blick auf die Headline hat mich gehelft: Da haben so ein paar ambitionierte Amateur- oder besser gesagt Indie-Filmer von Queen Lizzie’s Insel schonmal die hübsche Idee mit null Geld, aber dafür ner Extraschippe Leidenschaft fürs Genre einen Zombie-Streifen aus der Sicht eines Zombies (yeah!) zu drehen und was passiert? Taddaaaa! Rumraten erübrigt sich dann wohl: Sie machen einen auf Romero und versauen es mit ner Wackelcam. Deppen. Irgendwo muss die Heldenverehrung auch mal aufhören. Wenn ich mir schon in jeder Sekunde des Colin-Trailers sehnlichst ein vernünftiges Bild herbeiflehe, kann ich mir das Endprodukt gleich ganz klemmen. So gern ich Nachwuchszeugs sonst mag…*hmpf*
(via)

Colin Teaser Trailer

MySpaceColinKampagnemitmehrVids

Alkoholkontrolle in der Gegend von Mos Eisley

um 2:08 da reingeschubst: Gagreel || Fremdplörre: Comments (0)

Irgendwie ist die Welt mal wieder verdammt ungerecht: Während wir uns hier vor ein paar Dekaden mit Pappnasen wie Herrn Kaiser, Clementine, Frau Antje, Hormocenta und der Jacobs-Krönung-Tante begnügen mussten, wurden die Amis mit Werbespots beglückt, in denen Star Wars Charaktere rumturnten.

Anbei drei neckische Beispiele à la ‘Don’t drink and drive’, ‘Rauchen ist schlecht für die Gesundheit’ und lecker Kellogs Frühstücksflocken. Natürlich wie immer nach dem Klicker weil gerne mal rumlahmendes YT und so, aber das kennt man ja und überhaupt…*seeeeufz*
(via)

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Outsourced - Auf Umwegen zum Glück

um 19:33 da reingeschubst: Film || Fremdplörre: Comments (0)

Originaltitel: Outsourced
Genre: Komödie, Drama
Land: USA, Indien
Jahr: 2006
Regie: John Jeffcoat
Darsteller: Josh Hamilton, Matt Smith, Ayesha Dharker, Larry Pine, Asif Basra, Sudha Shivpuri, Shriti Tyagi, uvm
Läuft seit: 10.04.2008
Offiz. Webseite: www.outsourced-der-film.de

Inhalt: Üppige Farben, verführerische Düfte, geheimnisvolle Traditionen – willkommen in Indien!?? Für die Schönheit des Landes hat Todd Anderson aus Seattle keinen Blick, denn der Call-Center-Manager wurde knallhart ausgelagert - oder auch Neudeutsch “outgesourced”: Der verstörte Todd wird nach Indien geschickt, wo er so freundliche wie chaotische Einheimische an amerikanisches Call-Center-Niveau anpassen soll, um die Umsätze des Unternehmens zu steigern. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, soll er dort auch noch seinen eigenen Nachfolger einarbeiten! Die Hitze, die neuen Gepflogenheiten, Missverständnisse im Team und im Alltag – Todd stößt überall an seine Grenzen und sehnt sich nur noch nach Hause. Doch er begreift nach und nach, dass er dazulernen muss: Über Indien und Amerika, über die Liebe und sogar über sich selbst. Langsam merkt er, dass es Vorteile haben kann outgesourced zu sein, denn er ist im Begriff sein Herz an das fremde, furchteinflössende Land, die Menschen und an eine ganz besondere Frau zu verlieren.

Lola meint: Kinder – ich bin hin und weg! Mehr braucht ihr nicht wissen und jetzt geht gefälligst los und guckt euch “Outsourced - Auf Umwegen zum Glück” an! Wie jetzt? Was heisst hier ihr wollt mehr Infos?? Verwöhntes Gezeuch! ;o) Na dann will ich mal keine Spassbremse sein und eine (hiermit angekündigte) Lobhudelei verfassen.

Outsourced nimmt sich das brandaktuelle Thema der immer schneller fortschreitenden Globalisierung zur Brust, schafft dabei aber das schwierige Kunststück den Aufreger vieler Arbeitnehmer als locker-flockig-leichte Komödie zu verpacken, ohne dabei den Respekt für das Thema und die Betroffenen zu verlieren. Im Grunde müsste sich jeder angesprochen fühlen, denn in Zeiten, wo auch in Deutschland die grossen Konzerne dicht machen, um den Standort wegen den Billiglöhnen gen Osten zu verlagern, treibt sich das bedrohliche Outsourcing-Gespenst direkt in unseren Vorgärten herum.

Wenn wir alle jetzt mal unsere Augen und Ohren Richtung Weltgeschehen aufsperren, dann wird sehr schnell klar, dass der momentan bei unseren Wirtschaftsbossen populäre Ostblock im Grunde die Streichelzoovariante ist. Indien hat mit einem irrwitzigen Wirtschaftswachstum im zweistelligen Bereich - wobei an erster Stelle keine 1 steht - längst zum Überholmanöver angesetzt und soll schon in rund 10 Jahren alle derzeitigen Weltwirtschaftsmächte schlicht überrollt haben. Diesen Schub verdankt das gewaltige Land seinen hervorragend ausgebildeten Akademikern und der schier unerschöpflichen Zahl an Arbeitern, die sich für einen lächerlichen Euro am Tag den Arsch abackern. Den Nachweislink bleibe ich an dieser Stelle schuldig, weil ich diese nachdenklich stimmenden Infos aus einer ARD-Reportage habe, die vor ein paar Wochen lief und die an all diejenigen gehörige Arschtritte verteilt hat, die Indien mit einem mitleidigen Lächeln abtun wollen.

Genug Politikgedöhns und ab zu Outsourced. Regisseur John Jeffcoat beweist unglaubliches Gespür für das zwar nicht neue, aber mit viel Herzblut variierte Fish-out-of-Water-Thema seines auf Indie-Festivals mit Preisen überschütteten Debüt-Films. Das liegt sicher am unbestreitbaren Talent des Mannes und an der Tatsache, dass er selbst als Student für ein Semester im Rahmen eines Kulturaustauschprogramms in Nepal strandete und sich dort von allem amerikanischen verabschieden musste, was ihn, wie er glaubte, bis dahin ausgemacht hatte. Im Grunde lässt Jeffcoat seine Hauptfigur Todd exakt dasselbe durchleiden, denn für den stellt sich Indien genau so lange als totaler Albtraum aus der Hölle dar, wie er mit Wutknoten im Bauch durch die Gegend stapft und alles und jeden ablehnt. Dabei kann man Todd seine Anfangshaltung gar nicht verübeln, denn es gibt wohl kaum jemanden, der sich in so einer Lage anders verhalten oder anders fühlen würde: Todd hatte eben noch einen lockeren, sicheren und gut bezahlten Job als Manager des Call Centers eines Kitschartikel-Versandhauses, als ihn im nächsten Moment sein Chef ins Büro zitiert, um ihm mitzuteilen, dass alle entlassen werden, weil das Call Center aus Profitgründen nach Indien ausgelagert wird. Todd darf vorerst seinen Job behalten und das nur, um die Inder in kürzester Zeit für die amerikanischen Kunden fit zu machen und seinen Nachfolger auszubilden. Rrrrumms. Sowas sitzt. Todd kommt vor lauter Schock gar nicht auf die Idee zu kündigen, sondern klammert sich an den Jobstrohhalm und steigt angefressen in den Flieger.

Natürlich brechen mit der Ankunft in Indien sämtliche Klischees über unser Opfer herein, die man sich nur vorstellen kann. Das Land ist brütend heiss, laut, chaotisch, schmutzig, voller wild gestikulierender Menschen und überfüllter Züge. Taschendiebe lauern hinter jeder Ecke, das Essen ist gewöhnungsbedürftig und führt natürlich zum schlimmsten Durchfall aller Zeiten und damit zur Erkenntnis, dass sich ein indisches Durchschnittsklo doch arg vom westlichen Standard unterscheidet. Als Sahnehäubchen treibt sich noch die obligatorische heilige Kuh im Büro herum und ständig lauern fiese Fettnäpfchen in Bezug auf die Sitten und Gebräuche der Einheimischen. Kennt man alles, werden sich jetzt viele denken und das stimmt soweit auch, nur schafft es der Regisseur den bösen Kulturschock mit Charme und einem schelmischen Zwinkern zu servieren, dabei aber nie albern zu werden und alles durchaus realistisch und mit immensem Respekt für Land und Leute rüberzubringen. Der Zuschauer leidet und lacht mit Todd, aber nie über ihn und das ist der feine Unterschied, der Outsourced nicht nur den Weg ins Hirn, sondern auch in die Herzen des Publikums ebnet.

Überhaupt funktioniert Outsourced gerade auf der emotionalen Ebene und hat ein unglaubliches Timing. Immer, wenn man sich für den mies gelaunten Todd und sein entsprechend schlechtes Benehmen gerade so richtig fremdschämt, löst der Film schon in der nächsten Szene das unangenehme Gefühl durch einen versöhnlichen Gag in Wohlgefallen auf. Besonders schön sind die Szenen, in denen Todd von den Indern, die er Anfangs natürlich alle als blöd einstuft, vorgeführt wird. Da wird man Zeuge von zwar schlichten, aber dafür umso brillanteren Dialogen, die einem mehr als einmal wegen ihrer Doppelbödigkeit die Kinnlade runterklappen lassen. Sogar die in der Inhaltsangabe angedrohte Liebesgeschichte kommt fast beiläufig, angenehm unkitschig und deswegen umso berührender daher. Man kann aus ihr sogar noch vieles über das streng geheime voreheliche Liebesleben der jungen Leute lernen, die es in einem Land, in dem sogar schlichtes Berühren in der Öffentlichkeit streng verboten ist, alles andere als leicht haben.

Rieche ich da etwa noch einen Zweifel, der alleine im Raum rumsteht und ungefähr so aussieht: ‘Bäh. Ich hasse Bollywoodfilme mit dem ewigen Gesinge, Getanze und Geheule!’? Ganz falsch: Outsourced hat nichts, null und nada mit den üblichen Bollywoodkitschoverkills zu tun. Hier gibts nur völlig normale Menschen in normalen Situationen, kein Overacting und keine Gesangseinlagen. Lediglich Kennern des typischen Bollywood-Massenkinos dürfte eine kleine Verbeugung in diese Richtung auffallen: Die indischen Angestellten des Call Centers ‘zwingen’ Todd zu dem auch bei uns bekannten Hit “Saajanji Ghar Aaye” aus dem Blockbuster Kuch Kuch Hota Hai - Und ganz plötzlich ist es Liebe abzutanzen und ganz nebenbei ist in dieser Szene auch noch einer der grössten männlichen Bollywoodstars im Bild. Nein. Denkste. Nicht Shahrukh Khan ist gemeint, sondern Salman Khan, der in seiner Heimat immer noch einen Zacken berühmter als Shahrukh ist. Aber wie gesagt – diese Hommage erschliesst sich nur Kennern und fällt dem Bollyverachter nicht mal auf. Sind jetzt alle Zweifel beseitigt? Dann husch ab ins Kino, denn Outsourced ist skandalöserweise mit nur wenigen Kopien am Start und dürfte bald von den Spielplänen verschwunden sein. Und ich hätt jetzt gerne ein Chicken Marsala und einen Mangosaft.

★★★★★★★★★☆ 9/10

Julianne Moore als kleine Meerjungfrau

um 3:26 da reingeschubst: Internet || Fremdplörre: Comment (1)

Dass Julianne Moore zu meinen liebsten Leinwand-Ladies zählt, hatte ich am Mittwoch zwar schonmal erwähnt, aber es schadet nix, wenn ich es an dieser Stelle gleich nochmal tue. Aktueller Anlass sind die neuesten Fotos aus Annie Leibovitz‘ “Disney Dream Portrait Series”-Reihe, in der sie schon Promis wie Jennifer Lopez, Whoopi Goldberg, Scarlett Johansson, Jessica Biel, Beyoncé, Giselle Bündchen und Rachel Weisz als lebendig gewordene Disney-Figuren in Szene setzte und ablichtete.

Julianne stand Annie als Arielle Modell und das Endergebnis hat mich völlig aus den Socken gehauen, denn ihre rote Matte und der weisse Porzellanteint sind für diesen Unterwassertraum wie geschaffen (rumschwärm). Als schmachtender Meermann ist übrigens Schwimmer Michael Phelps vorne im Bild zu sehen:

Downloadlink für eine Hi-Res-Version

Nach dem Klicker wartet noch ein kleiner Behind the Scenes Film über die Arbeit an diesem Foto:

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Guillermo findet Hobbits blöd

um 23:21 da reingeschubst: Film, Internet || Fremdplörre: Comments (0)

Seit Pan’s Labyrinth wird Guillermo del Toro in der Hollywoodschen Fantasyabteilung ja quasi der Arsch hinterher getragen. Während in den letzten Wochen der Hype um seine noch in der Post-Production befindliche Comicverfilmung Hellboy II - The Golden Army hochgekocht wurde/wird, sorgt Guillermo inzwischen für neue Aufregung, weil er als Regisseur für die ausstehende Hobbit-Verfilmung bekannt gegeben wurde und er deshalb für ein paar Jahre Richtung Neuseeland Staubwolke macht.

Noch mehr Unruhe dürfte allerdings ein Artikel auf salon.com verursachen, in dem Guillermos schon vor zwei Jahren verkündeter Standpunkt zu dem ganzen Tolkien-Herr-der-Ringe-Hobbit-Kram, (der mir persönlich, wie ich schonmal erwähnte, am verlängerten Rücken vorbei geht) nochmal ans Tageslicht gezerrt wird:

“I was never into heroic fantasy. At all. I don’t like little guys and dragons, hairy feet, hobbits — I’ve never been into that at all. I don’t like sword and sorcery, I hate all that stuff.”

Aha. Yeah. Spätestens jetzt ist mir der Mann hochsympathisch. Hmmm. Ist der Regiejob bei Hobbit I und II demnach ein klassischer Fall von ‘mit Geld gezwungen’? Verstehen muss man das nicht…
(via)

Der heilige Filmblog-Gral

um 16:03 da reingeschubst: Internet || Fremdplörre: Comments (0)

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Roger Ebert, seines Zeichens bissigster, berühmtester und Pulitzerpreistragendster Filmkritiker unserer Galaxie (wenn nicht sogar des ganzen Universums), hat offenbar eine ganze Menge Langeweile, die er trotz seines fortgeschrittenen Alters nicht mit Bingo, Kneipp-Kuren, Kaffeefahrten oder Golf zu füllen gedenkt. Vielleicht hat er auch nur wegen seiner gebrochenen Hüfte *autsch* zu viel Zeit. Who knows. Jedenfalls hat der Roger jetzt auch einen Blog. Im Moment hadert er übrigens mit seinem Schicksal, weil er wegen seiner kaputten Hüfte nicht zu seinem eigenen Filmfestival nach Illinois kann. Genesungswünsche können hier durchgereicht werden.

Samuel L. Jackson will Krieg am Maschendrahtzaun

um 12:52 da reingeschubst: Film, Preview, Trailer || Fremdplörre: Comments (2)

Zwischen dem ganzen Superheldenquatsch wirds höchste Zeit für was Handfestes: Mir ist nach Thriller! Wie gut, dass der Mann, dessen Foto im Lexikon neben dem Begriff “Vater aller coolen Säue” zu finden ist, einen Nägelabknabberer im Gepäck hat und dort auch noch der böse Bösewicht sein darf. Samuel L. Jackson gibt in Lakeview Terrace einen richtig ‘netten’ Nachbarn, der sich in einer ach so idyllischen, blitzsauberen Vorstadtsiedlung Marke Desperate Housewifes zum Sheriff aufschwingt und aufpasst, dass alles den rechten Gang geht. Also ne Else Kling in schwarz mit Glatze, aber dafür ohne Kittelschürze.

Klingt bis hier eher naja, hat aber Potential, denn Samuel hat nichts besseres zu tun, als den Psycho rauszulassen, ein neu eingezogenes Pärchen zu mobben und mit immer fieser werdenden Methoden in den Wahnsinn zu treiben. Blöderweise haben die Geschundenen keine Hilfe von der Polizei zu erwarten, weil - man ahnt es schon - Herr Jackson ausserhalb seiner Freizeit bei dem Verein Mitglied ist. Da bleibt wohl nur Hilfe zur Selbsthilfe.

Der Plot klingt zwar irgendwie bekannt und sowas hat man z.B. bei Under Pressure oder Fatale Begierde auch schon richtig gut umgesetzt gesehen, aber wenn Samuel sein breitestes Haifischgrinsen rauskramt und dabei einen Blick hat, als würde er seinem Gegenüber jeden Moment den Kopf abreissen, dann ist das Noppenkutte pur. Und genau deswegen dürfte Lakeview Terrace bei seinen Vorgängern locker mitpunkten. Behaupte ich jetzt einfach mal kackfrech. Ha! Leider ist es noch ne Weile hin bis zum Start bei uns: Der Nachbarschaftskrieg wurde für Mitte Dezember angekündigt. Ich bin dabei. Maschendrahtzaun in the morning, Maschendrahtzaun late at night…*träller*

Trailer mit frisch gemähtem Rasen und schick gestutzten Hecken nach dem Klicker:

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Es wird wolkig

Kram & Zeugs

Lizenz


Aboquatsch
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