Wie schlecht darf ein Remake eines Klassikers sein?

von Himbeerlola um 18:35 da reingeschubst: DVD, Preview, Trailer

Genau das wäre dann die Preisfrage des Tages, die ich hiermit an Day of the Dead durchreiche. Regisseur Steve Miner - der sich zwar hauptsächlich als TV-Regiseur verdingt, aber auch zwei meiner absoluten Lieblings-Trash-Streifen, die da wären Warlock und Lake Placid, auf dem Kerbholz hat - dürfte die Karre nach einem intensiveren Blick auf das Promomaterial aber sowas von frontal vor die Wand geknallt haben, wie man eine Karre nur frontal vor die Wand knallen kann. Trotz der ganzen Hiobsbotschaften im Vorfeld, die von grauenhaft schlechten Testscreenings über endlose Nachdrehs, X Verschiebungen des Kinostarts und schliesslich der Strandung als direct-to-DVD-VÖ kündeten, hatte ich trotzdem noch ein Fünkchen Hoffnung, dass es vielleicht doch noch was halbwegs ordentliches mit dem Remake des Klassikers von Romero werden könnte. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, aber in diesem Fall ist sie nicht nur untot, sondern mausetot.

Schon die Plakate waren an Langeweile kaum zu toppen, was man an diesen drei einfallslosen Exemplaren sogar mit einem halben Auge erkennen kann:

   

Aber es geht noch schlimmer. Das Cover der US-DVD, die ab 08. April wie Blei in den Regalen liegen bleiben wird, schlägt sogar noch locker die schweineöde Plakatdingsbumse. Anschnallen und Testament vorbereiten:

Was soll denn das grüngelbe Gelumpe bitteschön darstellen? Kotzt er oder frisst er? Oder kann er gar nicht so viel fressen, wie er kotzen möchte? (und mir ist auch schon ganz schlecht!) Da helfen auch nicht die Billigmasken der Zombiedarsteller, die trotz Millionenbudget (das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen) aussehen, als hätten sie die Essensreste von Vorgestern in der Fresse:

Wer bis hier die Schnauze immer noch nicht voll hat, darf sich auch noch an dem unfassbar miesen Trailer laben, der ausser einem winzigen Schnipsel von Schnucki Ving Rhames nullkommanix Sehenswertes beinhaltet (Ving ist zwar lecker und auch nicht mehr jung, aber braucht das Geld trotzdem…oder so). Was hier das Ärgerlichste neben den Darstellern auf Pornoniveau ist (JA - auch Mena Suvari, die talentfreie Krähe), sind die Zombies, die nicht nur jeden Geschwindigkeitsrekord auf 100 Meter einstellen, sondern auch noch wie Eichhörnchen springen und klettern können. Ach hau doch ab. Das ist Blasphemie und ich hab keinen Bock mehr. Olle George A. rotiert wahrscheinlich schon in seinem Fernsehsessel. Und wieso darf dieser Mist eigentlich und überhaupt den Namen ‘Day of the Dead’ benutzen? Dem, der da zugestimmt hat, müsste man mal auflauern.


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