Samuel L. Jackson will Krieg am Maschendrahtzaun

von Himbeerlola um 12:52 da reingeschubst: Film, Preview, Trailer

Zwischen dem ganzen Superheldenquatsch wirds höchste Zeit für was Handfestes: Mir ist nach Thriller! Wie gut, dass der Mann, dessen Foto im Lexikon neben dem Begriff “Vater aller coolen Säue” zu finden ist, einen Nägelabknabberer im Gepäck hat und dort auch noch der böse Bösewicht sein darf. Samuel L. Jackson gibt in Lakeview Terrace einen richtig ‘netten’ Nachbarn, der sich in einer ach so idyllischen, blitzsauberen Vorstadtsiedlung Marke Desperate Housewifes zum Sheriff aufschwingt und aufpasst, dass alles den rechten Gang geht. Also ne Else Kling in schwarz mit Glatze, aber dafür ohne Kittelschürze.

Klingt bis hier eher naja, hat aber Potential, denn Samuel hat nichts besseres zu tun, als den Psycho rauszulassen, ein neu eingezogenes Pärchen zu mobben und mit immer fieser werdenden Methoden in den Wahnsinn zu treiben. Blöderweise haben die Geschundenen keine Hilfe von der Polizei zu erwarten, weil - man ahnt es schon - Herr Jackson ausserhalb seiner Freizeit bei dem Verein Mitglied ist. Da bleibt wohl nur Hilfe zur Selbsthilfe.

Der Plot klingt zwar irgendwie bekannt und sowas hat man z.B. bei Under Pressure oder Fatale Begierde auch schon richtig gut umgesetzt gesehen, aber wenn Samuel sein breitestes Haifischgrinsen rauskramt und dabei einen Blick hat, als würde er seinem Gegenüber jeden Moment den Kopf abreissen, dann ist das Noppenkutte pur. Und genau deswegen dürfte Lakeview Terrace bei seinen Vorgängern locker mitpunkten. Behaupte ich jetzt einfach mal kackfrech. Ha! Leider ist es noch ne Weile hin bis zum Start bei uns: Der Nachbarschaftskrieg wurde für Mitte Dezember angekündigt. Ich bin dabei. Maschendrahtzaun in the morning, Maschendrahtzaun late at night…*träller*

Trailer mit frisch gemähtem Rasen und schick gestutzten Hecken nach dem Klicker:

OffizielleLakeviewVorstadtidylle mit noch null Infos & Apfeltrailerglotz

2 x Fremdplörre

  1. steffen65:

    Kommt doch schon mal gut, der Trailer. Blöd nur, dass solche Plots immer mit einem “Jetzt-rastet-er-total-aus-und wir-hauen-alles-zu-Klump-bis-der-Böse-endlich-ins-Gras-beißt-Showdown enden muss (s. zuletzt in “Disturbia”, der darüber hinaus immerhin noch einen amtlichen Leichenkeller zu bieten hatte. Irgendwie verdirbt einem das den Spaß, weil es von Anfang an sowas von arschklar ist. Tu mir den Streifen trotzdem rein.

  2. Himbeerlola:

    Also ich kann nicht behaupten, dass ich grundsätzlich was gegen vorhersagbare Stories habe - vor allem dann nicht, wenn der betreffende Film von den Darstellern lebt. Da lasse ich mich doch gern von ner denkwürdigen Performance über das Drehbuch hinwegtrösten. Und irgendwie kann so ne bekannte Geschichte doch auch einen gewissen Wohlfühleffekt haben…;o)

    Disturbia würde ich hier allerdings nicht anführen, da der ja ne Neuinterpretation vom Fenster zum Hof war und somit eigentlch klar war, was einen da erwartet. Dafür wurde der Stoff allerdings gut aufbereitet und aufgepeppt (auch wenn ich mir wesentlich mehr Screentime für den grossartigen David Morse gewünscht hätte *g*).

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