City of Ember - Bill Murray beehrt uns in einer Romanverfilmung

um 16:50 da reingeschubst: Film, Internet, Preview || Fremdplörre: Comments (3)

Irgendwie hab ich den von mir heiß und innig geliebten Bill Murray seit den mittlerweile schon recht angewelkten Broken Flowers nicht mehr vor die Glotzer bekommen und deswegen freue ich mich um so mehr, daß er endlich mal wieder eine größere Rolle an Land gezogen hat. City of Ember ist die Verfilmung des Jugend-Fantasy-Romans Lauf gegen die Dunkelheit von Jeanne DuPrau und hat eine für mich recht…ähem *hust* merkwürdig klingende Inhaltsangabe:

“Seit Generationen gedeien die Bewohner von Ember, das unter der Erde liegt, in einer fantastischen Welt voll glitzernder Lichter. Aber dann beginnt der mächtige Generator, der die Lampen der Stadt seit ewigen Zeiten leuchten lässt, zu versagen und das Licht beginnt zu flackern. Alle Hoffnung liegt auf zwei Jugendlichen, die in einem dramatischen Rennen gegen die Zeit versuchen mysteriöse Hinweise zu entschlüsseln, die das uralte Geheimnis um die Existenz der Stadt lüften und den Bewohnern die Flucht ermöglichen sollen, bevor die Lichter für immer verlöschen und alles in Finsternis versinkt.”

Klingt ja sehr dramatisch, aber mir fällt dazu eigentlich eher ‘guckt mal in die Gelben Seiten unter E wie Elektriker’ ein. Neben Bill Murray als Bürgermeister, sind noch Tim Robbins, Toby Jones, Martin Landau und die für Abbitte mit einer Oscarnominierung bedachte Saoirse Ronan mit am Start. Produziert wird der Film übrigens von Tom Hanks und ein erster Trailer folgt in den nächsten Tagen. Auf IMDb gibts jetzt schon zwei Fotos zu sehen, die erahnen lassen, daß die Ausstattung und die Kostüme wohl mehr als verschwenderisch ausfallen.
(via)

Offizielle EmbermachtsLichtausSeite mit leider noch nix Infos

Das wars dann endgültig mit The Spirit für mich

um 15:10 da reingeschubst: Film, Internet, Preview || Fremdplörre: Comments (0)

Ich hatte ja schonmal fallen lassen, daß ich dem bisher verfügbaren Werbematerial von Frank Millers nächstem Baby The Spirit wenig bis gar nichts abgewinnen kann. Mit dem jetzt im Netz durchgereichten Cover des Comic Con Magazins, das Samuel L. Jackson als Bösewicht Octopus promotet, ist es nun endgültig vorbei bzw. ist das Projekt für mich gestorben. Wie kann man heutzutage noch so kaltschnäuzig sein und Jackson in ein Zuhälterjäckchen mit Pelzkragen stecken, wenn garantiert genug Idioten rumlaufen, die das kuhl finden? Es ist mir wirklich scheissegal, ob Octopus in der Comicvorlage auch so rumläuft oder nicht. Die Macher hätten für ihn in jedem Fall eine andere Klamotte als ausgerechnet totes Tier finden müssen. Es reicht völlig, wenn schon den halben Tag auf MTV irgendwelche Kopfvakuumgeschädigten Rapper der Welt mitteilen müssen, daß es toll ist sich Tierkadaver um den Hals zu hängen. Da muss ich sowas nun wirklich nicht noch im Kino sehen…*rumhass*
(via)

Iron Man

um 11:43 da reingeschubst: Film || Fremdplörre: Comments (8)

Originaltitel: Iron Man
Genre: Action, Science Fiction
Land: USA
Jahr: 2008
Regie: Jon Favreau
Darsteller: Robert Downey Jr., Terrence Howard, Jeff Bridges, Gwyneth Paltrow, Shaun Toub, Faran Tahir, uvm
Läuft seit: 01.05.2008
Offizielle Webseite:
ironmanmovie.marvel.com

Inhalt: Tony Stark ist ein genialer Erfinder und Großindustrieller, der es in der Rüstungsbranche zum Milliardär gebracht hat. Seine Firma ist seit Jahrzehnten der wichtigste Waffenlieferant der US-Regierung. Alles verläuft in Starks Leben nach Plan, bis er während eines Waffen-Tests von Terroristen entführt wird. Er wird durch Granatsplitter lebensgefährlich verletzt und gezwungen für Raza, den Anführer der Aufständischen, eine verheerende Waffe zu bauen. Doch stattdessen entwickelt Stark heimlich eine Rüstung, die ihn schützt und ihm die Flucht ermöglicht. Zurück in Amerika und seinem alten Leben stellt er sich seiner Vergangenheit und ist bereit seine Firma in eine neue Richtung zu lenken, trotz des Widerstands seiner rechten Hand Obadiah Stane, der während seiner Abwesenheit die Geschäfte übernommen hat. Stark verbringt Tag und Nacht in seiner Werkstatt um die Rüstung zu perfektionieren. Als er mit Hilfe seiner langjährigen Assistentin Pepper Potts und seines Vertrauten beim Militär eine Verschwörung weltweiten Ausmaßes aufdeckt, gibt es kein Halten mehr: Stark alias Iron Man macht sich in seiner High-Tech-Rüstung auf, die Welt vor der Katastrophe zu retten. Es ist die Geburtsstunde eines neuen Superhelden!

Lola meint: Als ich Iron Man letzten Freitag endlich gesehen habe, wollte ich zuerst gar nichts darüber schreiben, weil sich nach dem Abspann so ein seltsam taubes Gefühl bei mir eingestellt hatte, das für mich nicht direkt greifbar war. Nachdem ich das Ganze erstmal habe sacken lassen wurde mir klar, daß ich weder enttäuscht, noch irgendwie begeistert war, sondern eigentlich gar nichts empfunden habe. Ein herber Schlag: Der Streifen, auf den ich mich seit Wochen wie blöde vorgefreut hatte, hat mich einfach kalt gelassen.

Ich lese heute keine Comics und habe es auch früher nie ernsthaft bzw. regelmäßig getan, von ein paar Ausgaben Asterix und dem üblichen Entenhausen-Kram mal abgesehen, den wohl jeder irgendwann mal in der Hand hatte. Das Metier konnte mich einfach nie packen. Demnach kenne ich die Iron Man Comics und alle anderen Veröffentlichungen auf dem Sektor nicht, sondern kann immer nur nach ihren Verfilmungen gehen. Trotzdem frage ich mich gerade hier, wie viel der Film mit seiner Vorlage zu tun hat und ob die Charaktere dort auch so schludrig behandelt wurden. Denn wenn ich den Grund benennen muss, warum mir der Iron Man nach dem Abspann so egal war, dann sind es die oberflächlichen Figuren.

Ohne Robert Downey Jr., der sich wirklich mit Verve in die Sache reingehängt und so viel Charisma versprüht hat, daß es eine eigene Postleitzahl verdient hätte, wäre ich spätestens nach der Hälfte aus dem Kino gerannt. Der Mann hat sich den Arsch abgespielt, um seiner blutleeren Figur Leben einzuhauchen, scheiterte aber letztendlich am Skript, das sich lieber entweder von Actionszene zu Actionszene hangelte, oder die restliche Laufzeit mit nichtssagendem Geplänkel füllte. Mir ist durchaus klar, daß Downey’s Tony Stark als ambivalenter Charakter angelegt ist, aber für mich blieb er auch nach seinem viel zu schnell forcierten – und dadurch völlig unglaubwürdigen – Sinneswandel immer noch ein Riesenarschloch, das außer ein paar lockeren Sprüchen, aufgesetzt wirkendem Sarkasmus und widerlichem Machogehabe nichts zu bieten hatte.

Auch die beiden anderen ‘großen’ Figuren blieben leider Gottes viel zu blass, um auch nur ansatzweise Eindruck zu hinterlassen. Jeff Bridges hat zwar gewohnt superb performt, hatte aber viel zu wenig zu tun, um dem ganzen Quatsch wirklich einen Stempel aufdrücken zu können und musste zu allem Überfluss auch noch den Löffel reichlich unwürdig in einem mehr als einfallslosen Showdown abgeben. Und Gwinnis, oder wie die Krähe heißt, ist in jedem Streifen gleich langweilig und farblos, was sich bei einer reinen Deko-Rolle wie Pepper Potts natürlich doppelt verheerend auswirkt - bei ihrem Auftritt sind mir nämlich glatt die Füße eingeschlafen.

Keine Ahnung, ob die dünne Brühe unter einem anderen Regisseur süffiger geworden wäre, aber ich vermute es einfach mal. Jon Favreau hat halt noch nicht so rasend viel Erfahrung, deswegen gehe ich davon aus, daß einem Mann mit mehr Job-Routine die Defizite der Story eher aufgefallen wären und er frühzeitig etwas dagegen unternommen hätte. Vielleicht wird ja im nächsten Iron Man alles besser, was ich der Figur und Onkel Robert, der geilen coolen Sau, durchaus wünschen würde, denn Potential ist allemal vorhanden.

Ich hab jetzt keinen Bock mehr mich an dieser Stelle noch weiter mit dem Iron Man aufzuhalten, deswegen schmeiß ich mal lieber ein schnelles Fazit in die Botanik. Substanz- und seelenloser, an einer 08/15-Story leidender Actionstreifen mit nett anzuschauenden, aber keinesfalls spektakulären Effekten, der auch noch offensichtlich komplett leidenschaftslos runtergekurbelt wurde meets einen umwerfenden Hauptdarsteller, den er wegen dessen verschwendeter Qualitäten gar nicht verdient hat. Und genau deswegen werden die X-Men wohl noch lange mein filmgewordener Comicfavorit bleiben. Das konnte ich mir jetzt wirklich nicht verkneifen.

★★★★★½☆☆☆☆ 5,5/10

Zwei Englishmen in Japan

um 2:14 da reingeschubst: Gagreel, Internet || Fremdplörre: Comments (0)

Sich als Europäer in Japan aufzuhalten und dabei nicht wahnsinnig zu werden, dürfte so ziemlich unmöglich sein. Deswegen wundert es mich auch nicht, daß Simon Pegg und Edgar Wright dort drüben auf ihrer Hot Fuzz Promotour (die Japaner sind halt nicht immer so fix) gediegen Amok laufen und bei den Aufnahmen für eine TV-Show ordentlich Blödsinn veranstaltet haben. Ich vermute jetzt einfach mal eine Überdosis Sushi, ein paar Sake zuviel und heftigen Jetlag. Den lustigen Videobeweis nach dem Klicker hab ich kackfrech aus Simons Blog geklaut, wo es noch mehr Irrsinn aus Japan und dem Rest seiner Welt zu bestaunen gibt:

Willste alles? Musste klickn! »

 
 

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