Bevor einer im Kreis hopst: Es geht hier um das Original von Zombie-Papi George A. Romero aus dem Jahre 1978, das angemessen langsam schlurfende Untote mit lustigen blauen Schlumpfgesichtern hatte, die noch amtlich schmodderige Fressorgien gefeiert haben und nicht um das bucklige Remake mit den verhinderten 100 Meter in 8 Sekunden Sprintern, die vor lauter Rennerei kaum was zu beissen hatten. Richard Rubinstein, seines Zeichens Produzent des Originals und des Remakes, hat Fangoria ein Interview gegeben, in dem er frei von der Leber weg darüber plauderte, daß er zur Zeit daran arbeitet Romeros legendärem Zombie-Streifen eine dreidimensionale Optik zu verpassen und daß das auch ohne Neuschnitt (wäre ja auch noch schöner) angeblich hervorragend funktioniert:
“When Mike Messina (Co-Produzent des DOTD-Remakes) and I began to investigate using In-Three’s technique, I was very skeptical. I couldn’t see how it could be used without re-editing George’s film, which I was not going to do. I was also concerned that converting a 29-year-old movie would not be competitive qualitatively with the new 3-D live-action features being shot today. I was wrong in both cases. George’s DAWN OF THE DEAD can be reformatted into 3-D without any editing, and the image looks spectacular! As it stands now, it will take about a year to complete the conversion of the whole film.”
Ich kann nicht gerade behaupten, daß ich deswegen nen Purzelbaum rückwärts mache, denn da ich von Natur aus pessimistisch bin, vermute ich erstmal eine grausame Verschlimmbesserung. Und mal ehrlich: Wen kann man denn heute bitteschön noch mit 3D aus den Socken hauen?? Rubinstein erwähnte übrigens im gleichen Atemzug, daß er ein direktes Sequel zum Original DOTD plant, bei dem er nicht nur produzieren, sondern auch Regie führen will. Das klingt mindestens so überflüssig, wie das Dune-Remake, bei dem er aktuell die Produzentenkeule schwingt. Hrgs.
Und weils so schön war, nach dem Klicker die letzten 10 Minuten des Originals ohne 3D, aber dafür mit auf Schlachtabfällen rumkauenden Statisten, quietschig orangefarbenem Blut und schmissigem Polka-Score *fg*:





















15.02.2010 um 13:40
Auch wenn die Filmtechnik seinerzeit nicht mit der von heute verglkechbar ist, mir gefallen die Originale immer noch am besten.