Anamorph - Die Kunst zu töten

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Originaltitel: Anamorph
Genre: Thriller
Land: USA
Jahr: 2007
Regie: Henry Miller
Darsteller: Willem Dafoe, Scott Speedman, Peter Stormare, Clea DuVall, uvm
DVD: seit 05.06.2008 in der Leihe
Offizielle Webseite:
www.kochmedia.de/anamorph

Inhalt: Detective Stan Aubray ermittelt mit seinem Kollegen Carl in einer Mordserie. Diese ähnelt der Handschrift eines Psychopathen, den Stan Jahre zuvor gestellt hat: Der brutale Serienkiller erschafft mit der Leiche seines Opfers am Tatort ein bizarres Kunstwerk. Damit ahmt er die Anamorphose nach, eine in der Malerei verwendete Technik, in der zwei scheinbar zusammenhangslose Motive ein Gesamtbild ergeben, wenn man sie aus einer bestimmten Perspektive betrachtet. Und Stan muss bald alles in Frage stellen, um nicht selbst das nächste Opfer zu werden.

Lola meint: So kanns gehen: Da freut man sich ohne Ende auf einen Film, weil man vom Trailer so richtig böse weggerockt wurde und dann entpuppt sich der Streifen als Nullnummer. Ein typischer Fall von außen hui, innen pfui oder auch wir schnippeln die besten Szenen einfach in den Trailer und warten ab, wer alles drauf reinfällt. Ich für meinen Teil bin voll drauf reingefallen und ärgere mir die Platze. Gar nicht mal wegen der verschwendeten Zeit und den paar Talern fürs Leihen, sondern vielmehr über die Frechheit des unmotivierten Drehbuchschmierers ein so bemerkenswertes Thema dermaßen vor die Wand zu fahren.

Hatte überhaupt schon mal jemand die Idee Anamorphose in einem Film zu verwenden? Und wie scheißegal muss einem alles sein, um diese Chance so überhaupt nicht zu nutzen? Der Streifen hat zwar Atmosphäre und mächtig kranke Einfälle satt, aber er macht nichts daraus. Anamorph verreckt an oberflächlichen Charakteren, die unverständliche Dinge tun und deren Beziehung zueinander im Dunkeln bleibt. Dazu gesellt sich eine Story, die im Grunde aus einzelnen Geistesblitzen lieblos zusammengetackert wurde, ohne auch nur ansatzweise ein homogenes Ganzes bilden zu können und einem zur Krönung permanent irgendwelche Fakten per Behauptung vor den Latz knallt, um die im Grunde nicht vorhandene Storyline voranzutreiben bzw. irgendwo hinzuführen. Blöd, dass sie nirgends ankommt. Friss oder stirb, aber frag ja nicht nach.

Die schlimmste Verschwendung neben der geradezu genialen Grundidee ist der Hautdarsteller: Willem Dafoe, der verdammt noch mal spielen kann, wie er schon oft genug beweisen durfte, wird mit seiner Figur vom Drehbuch hilflos im Regen stehen gelassen und pendelt zwischen Wodka, Zwangsneurosen, unsozialem Verhalten und einem nicht verarbeiteten Trauma hin und her. Nur leider wird ihm und uns verschwiegen, was denn genau für seinen desolaten Zustand verantwortlich ist. Außer lahmen Andeutungen kommt da nichts. Und was war vor ein paar Jahren mit diesem Serienmörder, der Dafoes Figur Stan Aubray offenbar so böse mitgespielt hat? Andeutungen. Und wer ist das junge Mädel, das Aubray privat trifft und mit der er immer kryptisch über ein schlimmes Erlebnis spricht? Andeutungen. Und wen spielt da eigentlich Peter Stormare genau? Er trifft sich dauernd mit Dafoe in einem Café, tut kumpelhaft, verkauft ihm Antiquitäten, weiß alles und gibt schlaue Ratschläge. Aber wer er ist – diesmal keine Andeutungen. Null. Nada. Wozu auch. Er ist einfach da und das hat man zu akzeptieren. Genau so wie den winzigen, ca. 20-sekündigen und komplett sinnfreien Cameo von Debbie Harry als Aubrays Nachbarin. Vielen Dank für dieses Gespräch.

Was treibt denn dann eigentlich der fleißige Serienkiller mit der Vorliebe für ausgefallene Maltechniken, wenn der Rest so ausgebrochen mies umgesetzt wurde? Der darf sich wenigstens schön austoben und sorgt eindeutig für die wenigen Highlights in dieser Gurke, denn die Auffindesituationen seiner Opfer muss man eigentlich mal gesehen haben. Mein Favorit der kranken Einfälle ist eindeutig das vergammelte Fleisch-Mobile, das sich unter dem richtigen Blickwinkel in einen morbiden Greifvogel verwandelt. Blöd nur, dass man nie sieht, wie er sich an seine Opfer ranwanzt, geschweige denn ihnen das Licht ausknipst, nach welchem Muster er sie überhaupt auswählt, warum er ausgerechnet auf Anamorphose steht, was er eigentlich mit dem Killerkollegen von vor ein paar Jahren zu tun hat, wie immer wieder behauptet wird und warum er Aubray so lieb hat, dass er ihm dauernd Hinweise zukommen lässt. Sowas würde nur unnütze Spannung erzeugen und die kann man in einem Thriller ja nun überhaupt nicht gebrauchen. Und einen anständigen, alles auflösenden Showdown auch nicht. Nicht, dass noch jemand in den letzten 10 Minuten aufwacht. Merkt man eigentlich, dass ich zu diesem Zeitpunkt schon leicht verzweifelt bin? Seufz.

Und was haben wir hier nun? Neben Fragen über Fragen eine brillante Idee und einen renommierten, vom Pech verfolgten Hauptdarsteller. Beide werden in einem unterirdischen Drehbuch verheizt, das jeder Anfänger im Autorengrundkurs besser hinbekommen hätte. Sowas tut weh. Und es ist überflüssig. Schande über die Verantwortlichen.

★★★★½☆☆☆☆☆ 4,5/10

Blasphemie

um 12:17 da reingeschubst: Film, Internet || Fremdplörre: Comments (0)

Ich komm zwar offenbar grad ausm Mustopp von vorgestern, weil das Ding wohl schon seit dem 05.06. läuft (hats etwa jemand gesehen?), aber für mich fällt der ganze Streifen ohnehin in die Kategorie: Filme, von denen ich noch nicht mal was über deren Existenz wissen will. Und was hat Grace Jones da zu suchen? Die lebt noch?

Nä. Uääh. Den Trailer papp ich mir hier garantiert nicht rein. Aber dafür das Original. Allerdings hat das Label echt einen an der Klatsche und überall bei seinen Videos das embedden unterbunden. Dann probier ichs halt solange damit:

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Immer wenn er Chilies aß…

um 4:05 da reingeschubst: Film, Preview, Trailer || Fremdplörre: Comment (1)

Die Thais haben offenbar beschlossen, dass sie ihren eigenen Hulk wollen und auf den grünen Edward husten. Zumindest drängte sich mir genau dieser Eindruck ab Minute 1:40 des Trailers zum offenbar extrem spassigen Somtum auf. Ausserdem ist das amtliche Ex-Wrestler Viechdings Nathan Jones wesentlich knuffiger und auch noch billiger im Unterhalt als der olle Hulk: Da Nathan 2,08m gross und mindestens genau so breit ist, haben sich die pfiffigen Thais einfach mal das ganze teure CGI gespart, das hintenrum eh nur doof aussieht. Gefickt eingeschädelt, ihr Schlingel.

Quatsch beiseite - der Somtum Trailer hat mir 10x mehr Spass gemacht, als das ganze Hulk Zeugs der letzten Wochen. Hier ein kurz umrissener Plot, da der Clip im Moment nur in Landessprache vorliegt: Barney Emerald (Nathan Jones) ist ein gutmütiger Riese, der in Pattaya von einer Nutte abgezockt wird. Er wacht auf der Strasse auf und bis auf seine Hose ist alles weg. Blöde Sache das, aber zum Glück lernt er eine kleine Muay-Thai-erprobte Taschendiebin kennen, die sich ab sofort um ihn kümmert und zufällig herausfindet, dass Barney immer nach dem ‘Genuss’ von Somtum (höllenscharfer, Chilli-verseuchter Salat) in ein rotes Monstrum mutiert, das auf der Suche nach einem Schluck Wasser alles zerschreddert, was so rumsteht. Klar, dass es da auch ein paar Bösewichte gibt, die es von Barney zu verhauen gilt. Na dann mal her mit dem Chili!

Hier gibts noch eine ausführlichere Inhaltsangabe, ein paar Pics und ein wohlwollendes Review - eine offizielle Webseite konnte ich leider nicht auftreiben. Ich hoff jetzt einfach mal, dass Somtum im Zuge der ganzen DVD-VÖ’s von Thai Filmen auch den Weg zu uns findet. Den wirklich kuhlen Trailer voller Blödquark, Albernheiten und immer heftig auf die Moppe setzt es nach dem Klicker:

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Erster Trailer zu Aja’s Mirrors!

um 16:13 da reingeschubst: Film, Preview, Trailer || Fremdplörre: Comments (3)

Kinder, ich bin hibbelig wie ne Jungfrau auf nem Gefängnisrodeo! Am Wochenende ging nämlich endlich mal ein erster Teaser-Trailer zu Alexandre Aja’s nächstem Wurf Mirrors online und auf den hab ich mindestens so sehnsüchtig gewartet, wie Heilig Abend vor 30 Jahren auf den Kerl in Rot mit dem dicken Sack. Rot ist ohnehin immer das Top-Thema bei Aja, denn seit Haute Tension und seiner genialen The Hills Have Eyes Neuauflage gehört der Mann für mich mindestens in den Terrorfilm-Regisseurs-Olymp.

Mirrors ist mal wieder ein Remake von irgend einem japanischen koreanischen Geisterfilm *schnarch*, allerdings hab ich jetzt absolut keinen Bock den Link oder Titel des Originals rauszusuchen, denn wenn der franzmännische Gore-Gott da erstmal seine Pfoten dran hatte und den 100 Liter Kübel mit dem Kunstblut am Set umgetreten hat, interessiert das Original sowieso nicht mehr. (Ist so. Heult doch.) Der bisher bekannte Inhalt zu Mirrors ist zwar noch mehr als dürftig, reicht mir aber im Grunde schon - mehr wäre in dem Fall höchstwahrscheinlich nur Spoileralarm. Plot: Ein ehemaliger Polizist (Kiefer Sutherland heisst diesmal nicht Jack Bauer, aber dafür Ben Carson), der jetzt als Wachmann in einem Einkaufszentrum arbeitet, bekommt es mit fiesen Spiegeln zu tun, die ein unerwünschtes und seeeehr böses Eigenleben entwickeln. Spooky.

Übrigens bin ich auch schon gespannt wie Flitzebogen auf Alexandres übernächstes Projekt: Der Mann dreht ein - na was wohl? rrrichtig - Remake von Joe Dantes Piranhas aus dem Jahre 1978. Und weils gerade mal wieder hip ist, lässt Alex die renitenten Flossenträger sogar in 3D auf ihr Frühstück los. Hmmm…da krieg ich spontan Sushi-Hunger!

Den noch recht harmlosen Mirrors Teaser gibts nach dem Klicker nebst drei Fotos, die erahnen lassen, was dann so alles im hoffentlich bald (!!!) zu sehenden Red Band Trailer abgeht:

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Auf Ray Stevenson wird nicht rumgehackt!

um 13:11 da reingeschubst: Film, Preview, TV-Serien, Trailer || Fremdplörre: Comments (0)

Ich hatte mich zwar an anderer Stelle schonmal über das schweineöde Poster zum nächsten Punisher Teil lustig gemacht und verachte das blöde Remake mit Thomas Jane nach wie vor nach Kräften, aber es geht ja wohl entschieden zu weit, dass hier auf Ray rumgehackt wird. Pah! Der ist oberknuffelig und seit er alle 22 Teile von Rom praktisch im Alleingang gewuppt hat, ist der Mann für mich erstmal unantastbar - da kann er in den nächsten 5 Jahren so viele Scheissfilme drehen wie er will. So.

Und weil ich Ray liebhab, klöppel ich mir sogar den Trailer zu Punisher: War Zone hier rein. Hach. Das habt ihr hab ich jetzt davon. Äh…? (Notiz an mich: Du Eule, du. Krieg mal deine Hormone in den Griff, damit du dir hier nicht dauernd Trailer zu aasigen Filmen reinkloppst!)

Ballertrailer nach dem Klicker:

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WALL-E Zuckerschock Overkill

um 3:28 da reingeschubst: Film, Internet, Preview, Trailer || Fremdplörre: Comments (4)

Nach beinahe 2 Wochen knüppelhartem Entzug muss ich mir jetzt erstmal ne grosse Portion WALL-E gönnen bzw. muss ich mir sofort nen Haufen entzückenden wie unnützen Kram hier reinklöppeln. Bei dem kleenen Schnuckel hat sich in der Zwischenzeit einiges getan: Es gibt neue Poster, nen sweeten 4-minütigen Extended Clip, der endlich mal beantwortet, wieso WALL-E per funky abgespacetem Feuerlöscherdüsenantrieb im All rumsaust, einen neuen offiziellen (Shoppingterror-) Trailer, der die beiden schon bekannten Kopfhörer- und Magnet-Clips nochmal aufgreift und einen neuen Clip, in dem sich WALL-E mit einem Hydranten anlegt. Puh. Das ist zwar garantiert noch nicht alles, was ich verpasst hab, aber für ein Posting mehr als genug.

Übrigens finde ich dieses Plakat hier wegen dem grandios von Alien abgewandelten Spruch einfach nur genial:

(via)

Den Rest setzt es nach dem Klicker:

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Zombie Strippers

um 23:16 da reingeschubst: DVD, Film || Fremdplörre: Comments (5)

Originaltitel: Zombie Strippers!
Genre: Trash, Horror, Comedy
Land: USA
Jahr: 2008
Regie: Jay Lee
Darsteller: Jenna Jameson, Robert Englund, Roxy Saint, Joey Medina, Shamron Moore, Penny Drake, Jennifer Holland, uvm
DVD (Unrated): seit 29.05.2008 in der Leihe
Offizielle Webseite:
www.zombiestrippers-movie.com

Inhalt: Als eine geheime Regierungsorganisation einen chemischen Virus freisetzt, der Tote wieder zum Leben erweckt, ist der angesagte illegale Stripclub Rhino’s als erstes betroffen. Stripperin Kat infiziert sich unabsichtlich mit dem Virus, verwandelt sich in eine übermenschliche, Fleischfressende Zombiestripperin und wird zum Star des Clubs. Alle Gäste wollen nur noch sie strippen sehen und buhen die anderen Mädels von der Bühne. Können die anderen Stripperinnen der Versuchung widerstehen sich auch infizieren zu lassen, um auf diese Weise so erfolgreich wie Kat zu werden?

Lola meint: Wooooohoooaaa. War DER schlecht. Muss ich dazu eigentlich noch mehr schreiben? Im Grunde ist jeder weitere Buchstabe nur eine zusätzliche sinnlose Verschwendung von Lebenszeit, von der ich schon genug bei Ansicht dieses Blödsinns verballert hab. Aber differenzieren wir erstmal: Es gibt schlechte Filme, die so mies sind, daß man sie guten Gewissens schonwieder gut finden kann, weil sie z.B. unwiderstehlichen Trash-Charme, reichlich Augengezwinker und Anglotzabfeierpartyabend-Qualis haben und es gibt schlechte Filme, die sind einfach nur schlecht. Zombie Strippers fällt eindeutig in die zweite Kategorie.

Regisseur Jay Lee hat sich offenbar vorgenommen mit einem Budget von (grob geschätzt) 500 Dollar einen Mörderkultfilm zu drehen. Dieser Vorsatz schreit einem jede Filmsekunde lang verkrampft entgegen und deswegen hat es mich umso mehr gewundert, daß ihm zum Thema Kultfilm nicht mehr als Zombies, Plastiktitten und ein paar lahme Gags eingefallen sind. OK - Zombies sind zwar durchaus eine gute Grundlage, aber wenn der Rest nicht stimmt, beißen…äh reißen die verlodderten Kadaver auch nix mehr raus.

Eine Story ist nur rudimentär vorhanden und nicht weiter erwähnenswert. Das soll aber nicht weiter stören, denn ZS soll ja eigentlich einfach nur Spaß machen. Tut er aber nicht. Das liegt vor allem an der fehlenden Spannung, denn endloses, völlig talentfreies und komplett unaufregendes Gestrippe von mächtig hässlichen Bräuten wird auch nach der x-ten Wiederholung nicht besser. Vorneweg langweilt das totgepimperte Pornowrack Jenna Jameson, die inzwischen wie eine lebende Warnung vor den Gefahren der Plastischen Chirurgie rumrennt. Der Gesichtsfasching ist (angeblich) 34, sieht aber eher wie eine verzweifelt auf jung geschnippelte 50-jährige aus und ich hatte zwischendurch echt Schiss, daß ihr entweder ne Liftingnaht aufplatzt oder ihr die grotesk schlecht gemachten Silikontitten die mageren Rippenbögen eindrücken. Wer will sowas nackt sehen? Und wäre ich jetzt zu gemein, wenn ich anmerke, daß der Unterschied zwischen Jenna mit Zombie-Makeup und Jenna ohne Zombie-Makeup kaum auszumachen war? Die anderen Damen im Cast waren auf der Aussehensskala ebenfalls im unteren Drittel angesiedelt, was bei nem Streifen mit ‘Stripper’ im Titel dann doch eher tödlich ist. Mein männlicher Mitglotzer hats eigentlich schön auf den Punkt gebracht: Also bei den Steintauben da kann man nur ins Kloster gehen, auf Handbetrieb umstellen oder einfach schwul werden.

Kann ich überhaupt was Nettes sagen? Kann ich: Robert Englund gibt sich redlich Mühe lustig zu sein, kann aber leider bei den öden Gags nicht viel ausrichten. Zumindest der handgemachte Splatter sieht ordentlich weil angemessen mantschig aus, was das beschissene CGI fast verschmerzen lässt. Und last but not least: Der Einfall, Jenna mit ihrer eisenhart trainierten Kampfmöse Billardkugeln auf ihre Rivalin abfeuern zu lassen, hatte was – auch wenn die Kamera US-typisch g’schamig auf Taillenhöhe blieb. Ansonsten gabs nur Langeweile, ab und an ein müdes Grinsen und die Bestätigung, daß sich ein Kultfilm nicht erzwingen lässt. Ach, hau doch ab.

★★★☆☆☆☆☆☆☆ 3/10

Rodriguez schnappt sich Crane, Poole & Schmidts Top-Mann

um 17:40 da reingeschubst: Film, Preview, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

Ich muss ja zugeben, daß ich mir nach der Gruselnachricht über das Ende einer der genialsten Serien ever schon latent um James Spader Sorgen gemacht habe. Da hat er in Boston Legal als Alan Shore endlich mal eine Traumrolle, in der er so umwerfend aufgegangen ist, daß man glatt glauben könnte sie wäre extra für ihn gebacken worden und dann ist nach 5 Staffeln Schluss, weil die amerikanischen Seriengucker offensichtlich keinen Geschmack haben (den Spruch hab ich mir jetzt einfach mal gegönnt! Vollpfosten!). Vor meinem inneren Auge zeichneten sich umgehend finstere Horrorbilder ab, in denen James wieder völlig zu Unrecht in obskuren C- und D-Streifen versackt, wo er bekannterweise mangels anständiger Angebote die letzten 20 Jahre verplempern musste. Von den paar Ausnahmen wie Crash und Secretary spreche ich gar nicht erst, denn die fallen kaum ins Gewicht. Ich hab diese Anti-Karriere jedenfalls nie verstanden, denn James ist seit den 80ern einer meiner liebsten Schauspieler und an nicht vorhandenem Talent hat es bei ihm nun schon gar nicht gelegen. (Isser aufsässig? Hatters sich mit jemand in der Chef-Etage verscherzt? Weiß der Geier…)

Äh. Was war das Thema? Ach ja: James Spader hat für die Post-Boston-Legal-Ära den ersten Job in der Tasche und darf gottlob gleich mal für einen Regisseur ran, der im Grunde auch das Telefonbuch von Warschau verfilmen könnte und trotzdem würden die Leute in Scharen in die Kinos rennen. Olle Robert Rodriguez hat nämlich trotz Sin City 2 und 3 und dem hibbelig erwarteten Machete scheinbar immer noch Langeweile und deswegen ein 4. Projekt in der Mache, das mal wieder à la Spy Kids für die ganze Familie gedacht ist. Shorts firmiert unter Comedy Adventure und handelt von einem 11 Jahre alten Jungen, der in den Besitz eines Wunsch-Steins gelangt und damit reichlich Unruhe stiftet. Neben Spader haben auch schon Jon Cryer, William H. Macy und Leslie Mann ihren Karl Wilhelm unter den Vertrag gesetzt!

Moment. Wunsch-Stein? Darf ich mir auch was wünschen? Ich hätte dann gerne noch William Shatner im Cast, der durch die Kulissen rennt, “Denny, Denny Crane - ich habe BSE” brüllt und James auf die Ketten geht. Ja ja. Ich hör schon auf. Trotzdem werd ich doch Boston Legal schonmal vermissen dürfen. Fuck.
(via)

Lass uns doch einfach mal nen Aufkleber verfilmen

um 14:37 da reingeschubst: Film, Internet, Preview || Fremdplörre: Comment (1)

Irgendwann ist mal das letzte Remake abgedreht, James Bond Nr. 37 hat auch nur Verluste eingefahren, die Transformers haben sich erst selber demontiert und dann auf dem Schrottplatz eingeliefert und von neuen Drehbuchideen ist weit und breit keine Spur. Hmmm. Und was verfilmen wir jetzt? Hey, da gibts doch seit gut 15 Jahren die lustigen Emily the Strange Aufkleber, die sich irgendwann mal als Klamottenmarke, Merchkrams und in ein paar Comics verselbstständigt haben. Wenn wir daraus nen Film zusammenkleistern, locken wir mindestens alle Gothics und sogar noch ein paar Katzenfans in die Kinos und schon hat sich der Scheiss gerechnet. Mannomann, was sind wir brillant. Hmmm. Und was machen wir danach? Diddl - The Movie, Good Bye and Hello Kitty und Beanies Adventures können wir ja schonmal vorsorglich notieren. Es gibt bestimmt genug Idioten, die sich das auch noch angucken.

Spass beiseite, Ernst komm raus - Slashfilm kommt mit folgenden Infos rüber:

Dark Horse Entertainment president Mike Richardson will produce the film, which is currently on the hunt for a director. Richardson says that the filmmaker choice may in turn dictate what format will serve the story best: live-action, animation, or a combination of both. [...] The story is said to be based on one of the four Emily the Strange young adult novels, which will be published next year by HarperCollins. Not much is known other than it will offer up some backstory on the character, and will feature her four cats.

Wow. Klingt ja voll spannend. Ich brech zusammen und geh am Stock…

Stuck - Stuart Gordon lässt Stephen Rea stecken

um 19:48 da reingeschubst: Film, Preview, Trailer || Fremdplörre: Comments (3)

Die Story von Stuart Gordons (Re-Animator) aktuellem Wurf ist so bitterböse, daß ich fast hoffe, daß sich das Ding hintenraus noch als tiefschwarze Komödie entpuppt. Aber das kann ich mir wohl abschminken und mir wird auch nicht wohler, daß Stuck auch noch (aaangeblich) auf einer wahren Geschichte basieren soll. Das da muss man sich jedenfalls mal geben:

Inhalt: Brandi (Mena Suvari als White Trash Barbie) ist Altenpflegerin, der eine ersehnte Beförderung ins Haus steht. Tom (Stephen Rea) ist ein Verlierer der miesen Wirtschaftslage und neuerdings sowohl arbeits- als auch obdachlos. Als Brandi von einer Party mit reichlich Alk und Pillen intus nach Hause fährt, treffen beide Welten aufeinander, denn sie fährt Tom mit ihrem Wagen an. Durch die Wucht des Aufpralls bleibt Tom mit dem Kopf voran in ihrer Windschutzscheibe stecken. Brandi lässt ihn wo er ist und fährt den Wagen in Panik in ihre Garage. Tom steht unter Schock, blutet wie ein Schwein, ist aber bei vollem Bewusstsein und kann sich nur wegen der gesplitterten Windschutzscheibe nicht bewegen. Brandi nutzt seine Lage aus, bittet ihn ruhig zu bleiben und verspricht sofort einen Krankenwagen zu rufen. Macht sie aber nicht - dieser Vorfall würde ihr die Zukunft ruinieren. Sie beschliesst Tom einfach in der Garage verrecken zu lassen und sich dann mit Hilfe ihres Drogendealer-Freundes der Leiche zu entledigen. Blöd, daß Toms Verletzungen nicht tödlich sind, er Brandi ziemlich schnell durchschaut und umgehend seine Flucht plant.
(via)

Das Ding lief bei uns wohl letztes Jahr auf irgend einem Filmfest in einer einzigen Stadt - jedenfalls habe ich nicht mehr dazu finden können. Da hoffe ich doch mal, daß die Sache bald mal in Bewegung und mindestens ne DVD kommt. Saftiger Red-Band Trailer und zweites Poster nach dem Klicker:

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