The X-Files: I want to believe - Trailer

um 13:57 da reingeschubst: Film, Preview, TV-Serien, Trailer || Fremdplörre: Comments (2)

Bisher habe ich um den am 24. Juli anlaufenden neuen Akte X Film einen Bogen gemacht, weil mir schon der erste nicht sonderlich gefallen hat. Die Serie fand ich damals natürlich klasse - zumindest, bis es nachher nur noch um Ausserirdischenquatsch und wüsteste Verschwörungen ging. Da wurds mir dann zu blöd und ich bin ausgestiegen. Aber beim Gedanken an geniale Folgen wie Das Nest, Leonard Betts oder die lustige Familie Peacock mit ihrer unterm Bett lebenden Mutti wird mir immer noch ganz warm ums Herz. Deswegen klöppel ich mir jetzt aus rein nostalgischen Gründen das langweilige Poster und den nichtssagenden Trailer hier rein.

Plot: When a group of women are abducted in the wintry hills of rural Virginia, the only clues to their disappearance are the grotesque human remains that begin to turn up in snow banks along the highway. With officials desperate for any lead, a disgraced priests questionable visions send local police on a wild goose chase and straight to a bizarre secret medical experiment that may or may not be connected to the womens disappearance. Its a case right out of The X-Files. But the FBI closed down its investigations into the paranormal years ago. And the best team for the job is ex-agents Fox Mulder and Dr. Dana Scully, who have no desire to revisit their dark past. Still, the truth of these horrific crimes is out there somewhere…and it will take Mulder and Scully to find it!

btw…Gillian hamse ja wieder recht gut restauriert. Die sah in Der letzte König von Schottland aus wie ihre eigene Mutter.
(via)

R.I.P. - Men in Trees

um 17:39 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

Und schon ist es schlagartig wieder vorbei mit meiner guten Laune: Wie ich soeben erfahren durfte, stellt ABC die schnurrige Frauen-vs.-Männer-in-Alaska-Serie Men in Trees nach nur 2 Staffeln ein. Bei einen kurzen Blick auf die Hintergründe könnte man fast den Verdacht hegen, daß ABC der Serie - aus welchen nebulösen Gründen auch immer - absichtlich den Todesstoß versetzt hat. Immerhin brachte es der Sender nicht nur fertig der Serie während diesen beiden Staffeln ganze 6 Mal einen anderen Sendeplatz zu verpassen, sondern war auch noch so dreist diverse Folgen der ersten und zweiten Staffel willkürlich durcheinander zu senden. Da kann es sogar dem grössten Hardcore-Fan vergehen und schon ist der hausgemachte Quotentod perfekt.

Ich gebe ja zu, daß Men in Trees nicht gerade anspruchsvoll oder auch nur ansatzweise spannend war. Allerdings hatte die mehr als sympathische Crew rund um Anne Heche offensichtlich einen Heidenspaß an der Sache und deswegen hat es mir auch Spaß gemacht zuzugucken. Und natüüürlich hat das ewige Hin und Her zwischen Marin und ihrem begriffsstutzigen Wildhüter irgendwann genervt, aber da das ganze Drumherum so stimmig war, konnte man diese Mätzchen locker verkraften.

Wenigstens traf die Men in Trees Macher das Aus nicht ohne Ankündigung und deswegen wird die Wohlfühl-Serie auch in der letzten Folge von Staffel 2 mit einem ‘richtigen’ Ende versehen, das alle wichtigen offenen Handlungsstränge verknüpft. Sowas ist ja heute auch nicht mehr selbstverständlich.

Hier bei uns läuft Men in Trees eigentlich auf VOX, befindet sich aber gerade in einer ‘Pause’ auf unbestimmte Zeit, weil die Quoten nicht so pralle waren. Zwischen den ganzen Krimiserien ist das sogar irgendwie nachvollziehbar, denn Men in Trees ist nunmal pures Frauenzeugs und passt eigentlich gar nicht so richtig in das aktuelle abendliche Programmschema des Senders. Aber gerade im Zusammenhang mit dieser plötzlichen ‘Pause’ mitten in Staffel 1 ist mir zum ersten Mal so richtig bewußt geworden, daß VOX neuerdings auch einen auf Pro7 macht und den Serienfans einfach so nach Lust und Laune den Stinkefinger zeigt. Die Kuschelweichzeiten sind offenbar vorbei, in denen um jeden Preis bis zur letzten Staffel durchgezogen wurde, und wenn es nachts um 1:00 war: Ich erinnere wehmütig an das umwerfende Familienepos Six Feet Under, bei dem VOX noch tapfer bis zum bitteren Ende durchgehalten hatte, was ich dem Sender immer hoch anrechnen werde. Dann bin ich mal gespannt, wann Marin & Co wieder aus dem Giftschrank raus dürfen und ich den Rest zu sehen kriege. Man soll die Hoffnung bekanntlich nie aufgeben…
(via)

Offizielle AlaskaMännerBaumschule

Fear Itself ersetzt Masters of Horror

um 18:46 da reingeschubst: DVD, Fernsehen, Film, TV-Serien, Trailer || Fremdplörre: Comment (1)

Bekannterweise hat sich der amerikanische TV-Sender Showtime vor ein paar Wochen von der inzwischen zwei Staffeln umfassenden Masters of Horror Reihe getrennt, in deren Namen altgediente Genre-Regisseure wie Dario Argento, Takashi Miike, John Carpenter und Tobe Hooper gruselige bis splattrige Einstünder fürs Fernsehen gedreht haben. Bei uns lief und läuft die Reihe bisher nur auf Premiere, hat aber zumindest - bis auf noch 3 fehlende Titel der zweiten Season - schon eine beinahe komplette DVD-Auswertung erhalten (davon, daß da fröhlich geschnitten und zensiert wurde, fange ich jetzt lieber nicht an *kotz*).

Dann mal vom Gestern ins Heute: Die gute Nachricht daran ist, daß die Reihe unter dem Titel Fear Itself reanimiert wird und von NBC eingesackt wurde. Am Gesamtkonzept soll sich nichts weiter ändern, nur dürfte es auf der Sexebene Abstriche geben, da NBC im Gegesatz zu Showtime kein Pay-TV ist und strengere Auflagen erfüllen muss. Das soll mich aber nicht weiter kratzen, denn hier geht es eh um den Gore und nicht so dringend um blanke Titten (höre ich da etwa Protest auf den billigen Plätzen? *g*).

Dem aufgeweckten Horror-Fan dürfte bei einem Blick auf die an Fear Itself beteiligten Regisseure in jedem Fall die Sabberglocke wachsen. Hier die vorläufige, noch unvollständige Liste, die bloody-disgusting.com netterweise zusammengestellt hat: John Landis (An American Werewolf in London), Darren Bousman (Saw II, III und IV), Ronny Yu (Freddy vs. Jason), Brad Anderson (The Machinist), Breck Eisner (Creature from the Black Lagoon), Mary Harron (American Psycho), Stuart Gordon (Re-Animator) und Ernest Dickerson (Heroes). In den bisher geplanten Episoden geht es um vielversprechende Dinge wie einen hungrigen Kannibalen, aufsässige Geister, eklig aufdringliche Nachbarn, umtriebige Serienmörder, unfreiwilligen Körpertausch, Werwölfe (yesss), Zombiegekröse (doppelyesss) und gute alte Besessenheit.

Ebenso vielversprechend ist der frisch veröffentlichte Trailer, der neben (unfreiwilliger) Komik mit grandioser Schmuddeloptik und ordentlich Alarm daher kommt. Klickern und anglotzen:

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Grey’s Anatomy (Season 4 - erste Hälfte)

um 23:51 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

Mittwoch Abend lief mit Episode 11 das durch den Autorenstreik ungeplante Halbzeitfinale der 4. Staffel Grey’s. Die Season hatte bisher zwar ein paar wirklich gute Highlights, wie z.B. Baileys Nazi-OP oder die geplatzte Halsschlagaderndreimeterfontäne, die sogar George A. Romero neidisch gemacht haben dürfte, aber auch mindestens doppelt so viele Tiefpunkte. Diese Tiefpunkte rechne ich sogar auf die ganzen bisherigen Staffeln, denn schlimmer als jetzt kann es eigentlich nicht mehr werden.

Mir kommt es langsam so vor, als ob Showrunner Shonda Rhimes ihr Pulver inzwischen komplett verschossen hat und sich nur noch mit Gewalt irgendwas aus den Fingern saugt, um die Serienkuh noch eine Runde weiter melken zu können, bevor sie endgültig tot umfällt. Die Storylines sind nämlich seit spätestens Mitte der 3. Staffel an Inspirationslosigkeit kaum noch zu unterbieten. Größtes Ärgernis ist dabei für mich diese komplett überflüssige und obendrein unglaubwürdige Izzie/George-Lovestory. Die beiden sind schon einzeln kaum zu ertragen und sprengen im Doppelpack jede Nervgrenze. Es mag ja sein, daß das unmotivierte Techtelmechtel der beiden nur als Mittel zum Zweck gedient hat, um sich irgendwie aus dem blöden Einfall mit der überstürzten Ehe von George und Callie zu winden, aber da hätte es sicher auch eine glaubwürdigere Möglichkeit gegeben. Und davon mal abgesehen: Wer soll es denn bitte überhaupt kaufen, daß sich ein Rasseweib wie Callie in eine Lusche wie George verknallt und den vom Fleck weg heiratet? Come on, Shonda. Gönn der Frau endlich ein bisschen Ruhe und drück ihr McSteamy aufs Auge. Das Elend kann man ja schon nicht mehr mit ansehen.

Ebenfalls mehr als ärgerlich ist der Versuch Christina zu verbiegen. Was soll der Quatsch? Niemand, der mehr als 2 Folgen Grey’s kennt, würde es jemals glauben, daß sich der kleine Skalpell-Terminator plötzlich zum kuscheligen Sensibelchen umerziehen läßt. Das lose Mundwerk der grandiosen Erica Hahn (ein absolutes Glücksgriffcasting) in allen Ehren, aber seit wann läßt sich Yang von sowas beeinflussen? Auch nervig, aber zum Glück erstmal (?) beendet: Karevs Affäre mit dieser langweiligen Trude Ava aka Rebecca. Die beiden waren zum vor Wut in die Fernbedienung beißen.

Wut? Beißen? Damit wären wir bei der neverending Katastrophe Meredith/Derek. Ahrg. Wie oft haben die beiden sich jetzt schon getrennt? Keine Ahnung, aber ich würde schätzen, es waren gefühlte 6935 Mal. Wer kann sich das noch angucken, ohne die Krise zu kriegen? Zum Finale stand wieder eine Trennung ins Haus und ich hoffe ehrlich, daß es jetzt dabei bleibt, zumal endlich ne andere Frau mit am Start ist. Ich bin zwar realistisch und mir ist durchaus klar, daß die Dame bald wieder Geschichte ist und Derek dann wieder schwanzwedelnd hinter der bescheuerten Meredith her rennt, aber wenigstens wünschen kann ich mir doch, daß die jetzt endlich getrennt bleiben!!? Und wenn ich schon beim Wünschen bin: Schmeißt die Transuse Lexie raus. Bitte. Diese Valiumtablette auf zwei Beinen hält doch der stärkste Ackergaul nicht aus!

Was ergibt das unterm Strich? Bitte mehr von Callie, Erica, McSteamy, der alten Christina, Karev ohne Ava und Bailey in Höchstform und viiiel weniger Izzie, George, Meredith, Derek und Lexie. Das muss doch zu schaffen sein!?

Ich hab Grey’s früher wirklich gern gesehen, aber inzwischen schalte ich nur noch ein, weil ich den Blick vom nackten Grauen nicht lösen kann. Das ist irgendwie dieser Schlimmer-Unfall-und-jeder-glotzt-hin-Effekt. Bis zum Rest der Staffel läßt uns Pro7 bekannterweise bis nächstes Jahr schmoren und diese Pause dürfte für einen anständigen Entzug reichen. Ich werde mir dann gut überlegen, ob ich noch mal einschalte.

★★★★★☆☆☆☆☆ 5/10

Offizielles Anatomysoapkrankenhaus

Damages - Da bleibt einem glatt die Spucke weg

um 13:57 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comment (1)

Meine Fresse! Was für ein mieses Drecksstück!

Zugegeben, ich war im Vorfeld durchaus skeptisch, ob die neue Anwaltsserie Damages - Im Netz der Macht in der selben Liga wie Boston Legal und Shark spielt. Dass sie es tut, daran zweifle ich nach den ersten beiden Folgen, die gestern Abend auf Kabel 1 liefen, keine Sekunde mehr. Was die Autoren hier an düsteren Abgründen rund um ihren bestens aufgelegten Star Glenn Close gestrickt haben, war in dieser Form noch nicht auf dem Bildschirm zu sehen. Zumindest nicht mit einer Frau im Zentrum, was den Grossteil der Faszination ausmachen dürfte.

Die von Glenn gespielte Patty Hewes hat das, was sonst nur männliche Hauptfiguren haben dürfen: Eier aus Granit und absolut kein Gewissen. Bis kurz vor Schluss der ersten Episode dachte ich noch, dass die Frau verdammt kuhl ist und mit fast allen legalen und illegalen Mitteln gegen ihre Widersacher vorgeht. Aber das ist nur die Wahrheit, die sie alle Aussenstehenden glauben machen will, denn im Grunde ist Patty genau das miese Drecksstück, das ich oben schon erwähnt habe. Die ‘Dame’ (hust) interessiert sich nur für sich selbst und geht dafür buchstäblich über Leichen (wuff). Diese Erkenntnis kam während eines brillanten Plottwists, der einem in nur 5 Minuten all das unter den Füssen wegriss, was man in den 45 Minuten vorher schon zu wissen glaubte. Ganz grosses Tennis!

Jetzt bin ich natürlich gespannt, ob dieses hohe Niveau während den verbleibenden 11 Folgen der ersten Damages-Staffel gehalten wird. Zwei kleine Wünsche hätte ich noch: Ein bisschen weniger Overacting bei Ted Danson und ein bisschen mehr ‘normales’ Acting bei der arg blassen Rose Byrne, die mich als Pattys Fussabtreter im nervigen Bambimodus nicht überzeugen konnte.

Peh Ess: Da sich dieser Vergleich vielen aufgedrängt haben dürfte, muss ich glatt mal Folgendes festhalten: Gegen Damages ist Der Teufel trägt Prada der reinste Kindergeburtstag.

Offizielle HewesKanzlei

Pro7 Serien-News - 24, Moonlight, EUReKA, Desperate Housewifes, Ugly Betty, Pushing Daisies, Lost und Grey’s Anatomy

um 3:26 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (3)

Bitte keine unnötige Panik und sinnlose Hysterie. Oben genannte Serien werden mitnichten von unser aller Lieblings-Serienmörder-Seriensender ProSieben nach 3 Folgen wegen schlechten Quoten abgesetzt. Zumindest noch nicht. Jaja, ich frotzel schon wieder rum, aber ist doch wahr. Da kanns einem echt vergehen. Dann mal zum leicht ausufernden Thema, das ich gleich in einem Abwasch durchprügel:

24
Wie ich vor ein paar Wochen schonmal in die Runde geworfen habe, hat Pro7 die Echtzeit-Thriller-Soap-Endlos-Whatever mit Kiefer Sutherland eingekauft. Jetzt wurde der Sendetermin für die erste Folge von Staffel 6 verkündet: 23.06.2008 ab 22.15. Pro7 bringt dann jeweils Montags immer gleich eine Doppelfolge, was mich beinahe zu der Vermutung verleitet, dass sie zumindest diese Staffel durchziehen - ob da einer einschaltet oder nicht. Über die miesen Quoten, die 24 zuletzt auf RTL2 hatte, brauchen wir wohl nicht zu sprechen.

EUReKA
Mit der merkwürdigen und mächtig langweiligen Mär über ein streng geheimes Genie-Ghetto kann ich mich bis jetzt nicht anfreunden. Scheinbar können es andere, denn Pro7 hat Staffel 2 durchgewunken und zeigt diese ab 30.06.2008 um 21:15.

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Endlich wieder ER

um 12:51 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

Gestern abend ging auf Pro7 nach skandalösen 8 Monaten Pause (darüber müssen wir auch nochmal reden *böseguck*) endlich die vorletzte Emergency Room Staffel los. Es ist ja nicht so, dass die Serie seit dem Abgang von Noah Wyle aka Dr. Carter Ende Staffel 11 auch nur noch ansatzweise so gut wäre wie früher, aber nach 14 Jahren kann ich den riesigen Nostalgiefaktor nicht verleugnen und deswegen wird weitergeguckt. Und zwar bis zum bitteren Ende, das leider in Sicht ist.

Ich bin wirklich gespannt, ob Crichton und Zabel in Staffel 14 die Kurve kriegen oder wieder in alte schlechte Gewohnheiten verfallen. Damit meine ich die Unsitte interessante Charaktere einzuführen, sie dann im Skript total zu vernachlässigen und irgendwann sang- und klanglos verschwinden oder nur noch sporadisch durchs Set hopsen zu lassen. Bei den ganzen Flachzangen, die sich Hauptcast schimpfen dürfen, klammere ich mich jedesmal verzweifelt an die neuen Gesichter, hoffe, dass was Grösseres draus wird und werde prompt jedesmal enttäuscht. Bestes Beispiel: Leland Orser als Chirurg Dr. Dubenko. Da wird so ein genialer Darsteller seit 3 Staffeln als Stichwortgeber verheizt und muss sich mit einer nicht erwähnenswerten Storyline herumschlagen. Dabei hätte sein Charakter so viel Potential und vor allem auch Witz gehabt, wie man am Anfang seines Engagements noch erahnen konnte. Aber sowas wird verschenkt, nur um den Zuschauer mit höchstens durchschnittlichen Schauspielern in nervigen Kotzbrockenrollen wie Scott Grimes aka Archie Morris, Linda Cardellini aka Schlaftabletten-Schwester Sam, Goran Visnjic aka Luka ‘Vollidiot’ Kovac oder dem grössten ER-Hassobjekt aller Zeiten, John Stamos aka Tony ‘Riesenarschloch’ Gates, zu quälen. Das Bedürfnis jemandem die Fresse zu polieren ist irgendwie nicht abendfüllend.

Einen kleinen Lichtblick hat die neue Staffel immerhin: Stanley Tucci. Der ist als neuer Oberarzt Moretti zwar insgesamt auch nur lächerliche 9 Folgen lang dabei, wobei 2 davon schon in der letzten Staffel verbraten wurden, hatte aber gestern immerhin den besten Auftritt seit langem, weil er in dem unorganisierten Sauhaufen endlich mal aufgeräumt und vor allem das Riesenarschloch endlich aus der Station geworfen hat. Moretti - dich hab ich dolle lieb, auch wenn ich mich bald wieder von dir verabschieden muss.

Offizielle Notaufnahme

Private Practice (Season 1 - erste Hälfte)

um 19:17 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

© ABCDas waren sie also. Die ersten 9 Anjuck-Episoden des viel beachteten Grey’s Anatomy Spin-offs Private Practice. Wer in Grey’s Anatomy nicht so bewandert ist und sich wundert, was die beiden Serien verbindet: Dr. Addison Montgomery (gespielt von der großartigen Kate Walsh), ihres Zeichens Gynäkologin und neonatale Chirurgin, war in den USA der beliebteste Grey’s-Nebencharakter und bekam daraufhin eine eigene Serie. Das hat natürlich zur Folge, dass sie seit dem Ende von Season 3 bei Grey’s fehlt und dieses ‘fehlt’ ist wörtlich zu nehmen, weil die Serie durch Addisons Weggang viel von ihrer Qualität eingebüsst hat.

Aber es geht hier nicht um GA, sondern um Private Practice. Addison hat sich also entschieden Seattle zu verlassen und in Santa Monica neu anzufangen. Sie war in Seattle zwar beruflich erfolgreich, hatte aber ein katastrophales bis nicht existentes Privatleben, was sie in Kalifornien ändern will. Addison hört nämlich ihre biologische Uhr ticken und ist scharf auf ein Kind – mangels passender Kandidaten notfalls auch ohne Ehemann. Sie heuert in der Gemeinschaftspraxis ‘Oceanside Group’ an, die von ihrer ehemals besten Freundin und Studienkollegin Naomi, einer Fertilitäts-Spezialistin, und deren Ex-Mann Sam, einem Internisten, geleitet wird. Mit an Bord sind noch Kinderarzt Cooper, Psychiaterin Violet und Heilpraktiker Pete. Letzterer wird sofort ab Folge 1 als Addisons Love-Interest aufgebaut, kommt aber nicht so richtig in die Hufe, weil er mächtig verkorkst ist. Da das noch nicht reicht, platzt auch noch Addisons Kinderwunsch wie eine Seifenblase, bekommt sie doch von ihrer Freundin Naomi zu hören, dass sie unfruchtbar ist. So weit, so Drama, so gähn und ausgelutscht.

Wie ihr spätestens am letzten Satz gemerkt habt, bin ich von Private Practice alles andere als überzeugt. Im Hinblick auf die Storyline kommt es mir so vor, als ob Showrunner Shonda Rhimes hier alle Ideen verwurstet, die sie bei Grey’s entweder nicht unterbringen konnte oder dort mangels Qualität wieder vom Notizblock streichen musste. Aber die bisher durchweg lustlos geschriebenen Folgen sind gar nicht mal das Hauptproblem der Serie, denn über die könnte man hinwegsehen, wenn der Maincast und die Charaktere stimmen würden.

© ABC

Ich meine damit natürlich nicht Addison, denn dass die Figur und ihre Darstellerin hervorragend sind, steht nicht zur Debatte. Aber was kraucht denn da bitte sonst noch durch die Praxis? Die größte Katastrophe kommt in Gestalt von Psychiaterin Violet daher: Amy Brenneman, die mit ihrer neurotischen, zappeligen Art meine Geduld schon in ‘Für alle Fälle Amy’ immer wieder an die Grenzen trieb, fährt hier wieder auf derselben nervigen Schiene. Die Dame kann scheinbar nicht anders. Gebt ihr ne Großpackung Ritalin oder versetzt sie lieber gleich in ein künstliches Koma, damit endlich Ruhe ist. Davon abgesehen wirkt es in höchstem Maße unglaubwürdig, dass eine so durchgeknallte Tante Psychiaterin ist. Ein dickes BUH an die Castingabteilung. Beim Rest der Halbgötter in Weiss siehts auch nicht prickelnder aus: Der von Paul Adelstein gespielte Kinderarzt Cooper, der die geistige Reife seiner Patienten hat und auch noch alles vögelt, was warm ist und sich bewegt, hat zwar ganz amüsante Momente, bleibt aber letztlich so blass, dass ich mir bis jetzt nicht mal seinen Namen merken kann. Das komplette Gegenteil ist Internist Sam: Der wirkt unnahbar und arrogant bis zum Abwinken, was ich direkt seinem Darsteller Taye Diggs anlaste. Taye sieht zwar gut aus, hat sonst allerdings nichts zu bieten und spielt so steif, dass ich schon versucht bin ihm den Besenstiel aus dem Allerwertesten zu ziehen (uäääh). Addisons Freundin Naomi geht von den Sympathiewerten her am ehesten, aber auch sie blieb während den 9 Folgen durchweg uninteressant. Dafür kann die extrem bemühte Audra McDonald allerdings nichts, denn das liegt eindeutig am öden Skript. Viel anders ergeht es Schamane dem esoterisch angehauchten Heilpraktiker Pete auch nicht: Mit Tim Daly ist zwar ein guter Schauspieler an Bord, aber auch er kämpft bisher ziemlich aussichtslos gegen die Untiefen von Shondas Schreibe an und nebenbei fehlt ihm das gewisse Etwas, dieses Quäntchen scharfer Sexappeal, das ihn als erstzunehmendes Love-Interest Addisons glaubhaft machen würde. Oder sagen wirs anders: Er ist einen Tick zu glatt und brav für unser rothaariges Lieblingsluder.

Unterm Strich heißt der ganze Psalm eigentlich nur eines: Die Chemie im Team stimmt nicht. Fehlanzeige punkto good Vibrations, geschweige den sprühende Funken. Das ist für mich ein Genickbrecher und ich werde es mir gut überlegen, ob ich den von Heimsender ABC bereits nachbestellten Rest der ersten Staffel einschalte. Ich hege im Moment die verzweifelte Hoffnung, dass die Serie in den USA vielleicht auf lange Sicht doch kein Renner wird und Kate Walsh von ihrem vertraglich zugesicherten Recht Gebrauch macht, bei Nichterfolg zu Grey’s Anatomy zurück zu kehren. Die guten Quoten sind bislang gegen mich. Aber man soll den Tag bekanntlich nicht…ach und überhaupt.

★★★★★☆☆☆☆☆ 5/10

Offizielle PrivatePracticePraxis & PrivatePro7

Gary Dourdan verlässt CSI

um 2:20 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

© Yahoo MoviesEin schwarzer Tag für die CSI-Freunde: Gary Dourdan, der seit der ersten Folge in der Rolle des Warrick Brown zum Maincast gehört, verlässt die Serie jetzt nach acht Jahren. Die Entscheidung fiel angeblich ohne Zoff und harmonisch einvernehmlich mit CBS/Paramount. Der Ausstieg wird wohl sehr rasch bzw. noch in der aktuellen Season 8 erfolgen, da Dourdans Vertrag zum Ende der Staffel ausläuft.

Mit Gary Dourdan verlässt jetzt schon ein zweiter Hauptcharakter die Serie innerhalb kürzester Zeit, denn es ist gerade mal ein halbes Jahr her, dass Jorja Fox aka Sara Sidle den Abflug machte (worüber ich allerdings nicht gerade traurig bin *hrrhrr*). Zumindest hat William Petersen seinen Vertrag schonmal für Season 9 verlängert (RTL krebst gerade mit Staffel 7 rum). Der Scheff vons Janze wird dann aber trotzdem eher selten auf dem Bildschirm zu sehen sein, da er Zeit für andere Projekte wollte. Ich will ja nicht orakeln und den Teufel an die Wand malen, aaaaber: Rollenmüdigkeit, ick hör dir trappsen…
(via)

Die Band from TV mit Teri Hatcher am Mic

um 18:42 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

© Band from TVBei der diesjährigen American Idol Charity Ausgabe Idol Gives Back, wo Stars mit geballter Celebritypower um Spenden für wohltätige Organisationen bitten, war auch die Band from TV mit einer Version von Carrie Underwoods ‘Before he cheats’ am Start. Entgegen der sonstigen Bandhackordung stand diesmal nicht Bonnie Somerville oder Bob Guiney, sondern Teri Hatcher von den Desperate Housewifes am Mic. Ich würde mal sagen mit mittelmäßigem Erfolg…*hust* (Wer jetzt auf Hugh Laurie am Keyboard geiert: Der war an dem Tag verhindert *schmoll*)

Das Vid vom Auftritt und noch eins von den Proben nach dem Klick:

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Janz früher mal...

 

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