Julianne Moore als kleine Meerjungfrau

um 3:26 da reingeschubst: Internet || Fremdplörre: Comment (1)

Dass Julianne Moore zu meinen liebsten Leinwand-Ladies zählt, hatte ich am Mittwoch zwar schonmal erwähnt, aber es schadet nix, wenn ich es an dieser Stelle gleich nochmal tue. Aktueller Anlass sind die neuesten Fotos aus Annie Leibovitz‘ “Disney Dream Portrait Series”-Reihe, in der sie schon Promis wie Jennifer Lopez, Whoopi Goldberg, Scarlett Johansson, Jessica Biel, Beyoncé, Giselle Bündchen und Rachel Weisz als lebendig gewordene Disney-Figuren in Szene setzte und ablichtete.

Julianne stand Annie als Arielle Modell und das Endergebnis hat mich völlig aus den Socken gehauen, denn ihre rote Matte und der weisse Porzellanteint sind für diesen Unterwassertraum wie geschaffen (rumschwärm). Als schmachtender Meermann ist übrigens Schwimmer Michael Phelps vorne im Bild zu sehen:

Downloadlink für eine Hi-Res-Version

Nach dem Klicker wartet noch ein kleiner Behind the Scenes Film über die Arbeit an diesem Foto:

Willste alles? Musste klickn! »

Dreamgirls

um 4:07 da reingeschubst: Film || Fremdplörre: Comments (0)

© ParamountInfo: Dies ist ein Review, das ich in altmodischer Handarbeit aus meinem alten Blog übernommen habe, weil der Import nicht uns Verrecken funzen wollte. Das oben genannte Datum entspricht dem ursprünglichen Postingdatum. “Himbeerlola.de” existiert erst seit dem 01.03.2008.

Inhalt: Detroit in den 60er Jahren: Mit einem guten Live-Auftritt am Abend kann man sich zwar ins Gespräch bringen, aber im Radio hört man seine Songs deshalb noch lange nicht. Es ist diese Zeit, in der eine neue Art von Musik geboren wird - ein Sound, dessen Wurzeln tief in der Seele Detroits verankert sind, bei dem Lieder mehr aussagen als das, was ihre Oberfläche zeigt. Curtis Taylor Jr. (Jamie Foxx) arbeitet als Autoverkäufer, aber sein Traum ist es, im Musikgeschäft Karriere zu machen, sein eigenes Plattenlabel zu gründen und seine Musik in den großen Radiosendern des Landes zu hören. Alles was Curtis braucht, ist der richtige Ansatz, das richtige Talent, das richtige Produkt. Deena Jones (Beyoncé Knowles), Lorrell Robinson (Anika Noni Rose) und Hauptsängerin Effie White (Jennifer Hudson) sind “The Dreamettes” - und sie sind spät dran für eine lokale Talentshow, wo sie mit ihren billigen Perücken und selbstgenähten Kleidern auftreten wollen. Sie hoffen, dass ihnen ihr Talent und der pure Wille zum Erfolg verhelfen. Sie sind jung. Sie sind umwerfend. Und sie sind genau das, wonach Curtis sucht. Alles was sie tun müssen, ist, ihm zu vertrauen…

Lola meint: Wie sich einige öfter vorbeisurfende Mitbürger sicherlich erinnern können, hatte ich mich vor ein paar Tagen noch strikt geweigert mir die Dreamgirls reinzutun und geschworen, daß mich nicht mal der übermäßige Konsum von alkoholischen Getränken dazu bewegen könnte. Vorhin habe ich mir ehrlich gesagt eine gewisse Anzahl Umdrehungen sehnlichst gewünscht, denn eine gute Freundin hat mich glatt unter Androhung von Waffengewalt und sofortiger Kündigung jeglichen weiteren Kontakts ins Kino gezwungen. Womit mal wieder bewiesen wäre, daß im Namen der Freundschaft die grausamsten Verbrechen begangen werden. Würde bitte jemand bei Aktenzeichen XY anrufen?

Da ich von dem eben gesehenen immer noch unter Schock stehe mache ich es kurz, denn etwas anderes wäre für diesen Streifen ohnehin zuviel der Ehre. Zuerst wäre da das praktisch nicht vorhandene, aber dafür wenigstens in jeder Filmsekunde exakt vorhersagbare Drehbuch. Darüber könnte man eventuell noch hinwegsehen, denn Dreamgirls ist bekanntlich nur ein verfilmtes Musical und entsprechend sollte man von der Storyline auch nichts erwarten. Leider ist neben einer vernünftigen Geschichte auch jegliche Dramaturgie abgängig, was die heillos übertriebenen 130 Min Laufzeit ungleich schmerzhafter macht.

Jetzt fragt sich der aufmerksame Ottonormalkinogänger natürlich, wie der Streifen dann auf 130 Minuten kommt, wenn die ganze Zeit nichts Aufregendes passiert? Ganz einfach: Es wird gesungen. Und gesungen. Und außerdem gesungen. Hatte ich schon erwähnt, daß da dauernd gesungen wird? Jaaa, ich weiß. Es ist ein Musical. Aber trotzdem hätte man mindestens 113 der gefühlten 119 Gesangseinlagen streichen können, denn sie existieren nur zum Selbstzweck und helfen der Story kein Stück weiter. Außerdem hören sich die Nummern, die ich eben zur Streichung vorgeschlagen habe, auch noch alle gleich an. Das grenzt schon an vorsätzliche Körperverletzung.

Ein kleines bisschen Vergnügen kann ich trotzdem verbuchen, was sich ausschließlich die schauspielernde Fraktion als Pluspunkt notieren darf. Fraglich, ob die das wollen, denn mein Vergnügen war eher boshafter Art. Jamie Foxx (allein dieses Doppel-X bringt mich schon auf die Palme) spielt endlich mal das egoistische, hinterhältige Riesenarschloch, für das ich ihn immer gehalten habe. Der Junge verleiht dem Begriff ‘unsympathisch’ ohnehin mit jedem Tag seiner Existenz eine neue Bedeutung, stößt hier allerdings in ungeahnte Dimensionen vor. Als ob das für einen Film nicht völlig reichen würde, werden wir auch noch Zeuge, wie sich ein so genannter ‘Star’ selbst demontiert: Beyoncé braucht gar nicht erst spielen, denn sie ist ganz einfach die allseits bekannte künstlich gehypte Mittelmäßigkeit auf zwei Beinen, deren ausdrucksloses Plastikpuppengesicht in keinem Moment von dem dünnen Stimmchen abzulenken vermag. Was für ein Fest – nur leider nicht für die Gehörgänge.

Mein persönlicher Albtraum, der allseits bejubelte Eddie Murphy, liefert eine handwerklich gute Performance ab, was ich bei einem Schauspieler mit seiner Berufserfahrung allerdings voraussetze. Seine lächerliche Oscarnominierung wird durch den Auftritt in keinster Weise gerechtfertigt. Ich hoffe inständig, daß dieser Kelch in 14 Tagen an ihm und mir vorüberzieht. Wo er bitte nicht vorüberziehen sollte, ist Jennifer Hudson. Die Frau entpuppt sich in ihrem Filmdebüt als Naturgewalt – sowohl stimmlich, als auch schauspielerisch. Dreamgirls wäre ohne sie einen Dreck wert und ich verstehe nicht so ganz, warum sie nur unter “Beste Nebenrolle” läuft, denn sie stiehlt alles und jedem die Show. Wer ihre Rolle guten Gewissens nach Screentime einstuft, der hat den Schuss nicht gehört, zumal sie schätzungsweise vielleicht 5 Minuten weniger im Bild ist, als die sterbenslangweilige Frau Knowles.

Wollte ich das hier nicht eigentlich kurz halten?? Dann aber ganz schnell das Fazit: Der Film hat den Nährwert von Fensterkitt und ist auch noch mindestens eine dreiviertel Stunde zu lang. Nur die Jenny, die rult alles wech. Und ich geh mir jetzt doch noch einen ansaufen, um den Schund ganz schnell wieder zu vergessen. Prost.

Offizielle Webseite zum Film

Golden Globes 2007

um 11:06 da reingeschubst: Fernsehen, Film, TV-Serien || Fremdplörre: Comment (1)

Golden GlobeInfo: Dies ist ein Review, das ich in altmodischer Handarbeit aus meinem alten Blog übernommen habe, weil der Import nicht uns Verrecken funzen wollte. Das oben genannte Datum entspricht dem ursprünglichen Postingdatum. “Himbeerlola.de” existiert erst seit dem 01.03.2008.

Da hab ich mir mal wieder die Nacht für eine Preisverleihung um die Ohren gehauen. Aber wenn’s um die Globes geht, kann man das als alter Awardjunkie schonmal machen. Ich betrachte die Golden Globes immer als Wachbleib-Training für die Oscars und mag diesen Preis sehr gern, weil mir die Vergabekriterien im Vergleich zu den Goldjungs immer wesentlich ehrlicher erscheinen und auch noch TV-Produktionen ausgezeichnet werden, womit die sonst so strenge Trennung aufgehoben wird. ‘Gelohnt’ hat sich das Durchhalten diesmal auch, da gleich mehrere meiner Favoriten das Rennen gemacht haben: Helen Mirren, Meryl Streep, Hugh Laurie, Kyra Sedgwick und Grey’s Anatomy.

Meine Wunschfilm-Guckliste hat durch die Gewinner wieder etliches zugelegt: “The Queen” (war sowieso drauf - und zwar ganz oben), “Babel”, “Der letzte König von Schottland” und evtl. “Dreamgirls” (trotz des nervigen Eddie Murphy der noch nervigeren Beyoncé). Bei den TV-Preisträgern hoffe ich inständig, daß wir hier nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag auf die Ausstrahlung warten müssen: “Elisabeth I“, “Broken Trail” und “Gideon’s Daughter” sind extrem vielversprechend!

Weniger geschmeckt hat mir, daß die US-Variante von “Verliebt in Berlin” so abgeräumt hat. Die blöde Aschenputtelstory war schon bei uns das Allerletzte und die Einspieler während der Show sahen nicht viel anders aus, als unser Machwerk. Ebenfalls total daneben: Der beste fremdsprachige Film für die US-Produktion “Letters from Iwo Jima” von Eastwood. Um Gottes Willen nichts gegen Großmeister Clint, aber in dieser Kategorie sollte der Preis wie vorgesehen ins Ausland gehen und nicht als Mogelpackung unter der Hand verschachert werden, damit sich die Herren und Damen Abstimmer bloß nicht zwischen Eastwood und Scorsese entscheiden müssen. Es hackt wohl.

Meine persönlichen Globes der Nacht gingen an: Hugh Laurie für die beste, witzigste und bissigste Dankesrede, Salma Hayek für das Kleid, die Abstimmer der Foreign Press für das totale Übergehen des “Lost”-Bullshits und das eisige Ignorieren des arroganten Halbaffen Leonardo DiCaprio, Helen Mirren und Meryl Streep für das Niederwalzen aller jungschen Hühner durch pure Präsenz und last but not least jeden Ami, der Sacha Baron Cohen nicht für Borat verklagt hat (wie er selbst so schön sagte). Und die echten Globes gingen an:

Sparte Film:

Bester Film Drama
Babel

Bester Film Komödie/Musical
Dreamgirls

Beste Regie
Martin Scorsese - Departed

Bester fremdsprachiger Film
Letters from Iwo Jima (USA) – Clint Eastwood

Bester Hauptdarsteller Drama
Forest Whitaker – Der letzte König von Schottland

Beste Hauptdarstellerin Drama
Helen Mirren – The Queen

Bester Hauptdarsteller Komödie/Musical
Sacha Baron Cohen – Borat

Beste Hauptdarstellerin Komödie/Musical
Meryl Streep – Der Teufel trägt Prada

Bester Nebendarsteller
Eddie Murphy – Dreamgirls

Beste Nebendarstellerin
Jennifer Hudson – Dreamgirls

Bestes Drehbuch
Peter Morgan – The Queen

Beste Filmmusik
Alexandre Desplat – The Painted Veil

Bester Filmsong
Prince - Happy Feet – “The Song of the Heart”

Bester Animationsfilm
Cars

Sparte TV:

Beste Serie Drama
Grey’s Anatomy

Bester Serien-Hauptdarsteller Drama
Hugh Laurie – Dr. House

Beste Serien-Hauptdarstellerin Drama
Kyra Sedgwick – The Closer

Beste Serie Komödie oder Musical
Ugly Betty

Bester Serien-Hauptdarsteller Komödie oder Musical
Alec Baldwin – 30 Rock

Beste Serien-Hauptdarstellerin Komödie oder Musical
America Ferrera – Ugly Betty

Beste Mini-Serie oder Fernsehfilm
Elizabeth I

Bester Hauptdarsteller Mini-Serie oder Fernsehfilm
Bill Nighy – Gideon’s Daughter

Beste Hauptdarstellerin Mini-Serie oder Fernsehfilm
Helen Mirren – Elizabeth I

Bester Nebendarsteller Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm
Jeremy Irons – Elizabeth I

Beste Nebendarstellerin Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm
Emily Blunt – Gideon’s Daughter

Cecil B. DeMille Award (Lebenswerk)
Warren Beatty

Offizielle Golden Globes Seite

 
 

Janz früher mal...

 

Dezember 2016
M D M D F S S
« Jun    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Es wird wolkig

Kram & Zeugs

Lizenz


Aboquatsch
Add to Technorati Favorites
Add to Google
Join My Community at MyBloglog!
Mit Bloglines abonnieren

Jibbs ooch noch
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blog Top Liste - by TopBlogs.de
Bloggeramt.de

Bits about moi






Mist! Ich bin nur
Bist du Zombie-Proof? Teste dich!

Bin irgendwo zwischen
Egoload - Analytischer DenkerundEgoload - Unabhängiger Denker