Grey’s Anatomy (Season 4 - erste Hälfte)

um 23:51 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

Mittwoch Abend lief mit Episode 11 das durch den Autorenstreik ungeplante Halbzeitfinale der 4. Staffel Grey’s. Die Season hatte bisher zwar ein paar wirklich gute Highlights, wie z.B. Baileys Nazi-OP oder die geplatzte Halsschlagaderndreimeterfontäne, die sogar George A. Romero neidisch gemacht haben dürfte, aber auch mindestens doppelt so viele Tiefpunkte. Diese Tiefpunkte rechne ich sogar auf die ganzen bisherigen Staffeln, denn schlimmer als jetzt kann es eigentlich nicht mehr werden.

Mir kommt es langsam so vor, als ob Showrunner Shonda Rhimes ihr Pulver inzwischen komplett verschossen hat und sich nur noch mit Gewalt irgendwas aus den Fingern saugt, um die Serienkuh noch eine Runde weiter melken zu können, bevor sie endgültig tot umfällt. Die Storylines sind nämlich seit spätestens Mitte der 3. Staffel an Inspirationslosigkeit kaum noch zu unterbieten. Größtes Ärgernis ist dabei für mich diese komplett überflüssige und obendrein unglaubwürdige Izzie/George-Lovestory. Die beiden sind schon einzeln kaum zu ertragen und sprengen im Doppelpack jede Nervgrenze. Es mag ja sein, daß das unmotivierte Techtelmechtel der beiden nur als Mittel zum Zweck gedient hat, um sich irgendwie aus dem blöden Einfall mit der überstürzten Ehe von George und Callie zu winden, aber da hätte es sicher auch eine glaubwürdigere Möglichkeit gegeben. Und davon mal abgesehen: Wer soll es denn bitte überhaupt kaufen, daß sich ein Rasseweib wie Callie in eine Lusche wie George verknallt und den vom Fleck weg heiratet? Come on, Shonda. Gönn der Frau endlich ein bisschen Ruhe und drück ihr McSteamy aufs Auge. Das Elend kann man ja schon nicht mehr mit ansehen.

Ebenfalls mehr als ärgerlich ist der Versuch Christina zu verbiegen. Was soll der Quatsch? Niemand, der mehr als 2 Folgen Grey’s kennt, würde es jemals glauben, daß sich der kleine Skalpell-Terminator plötzlich zum kuscheligen Sensibelchen umerziehen läßt. Das lose Mundwerk der grandiosen Erica Hahn (ein absolutes Glücksgriffcasting) in allen Ehren, aber seit wann läßt sich Yang von sowas beeinflussen? Auch nervig, aber zum Glück erstmal (?) beendet: Karevs Affäre mit dieser langweiligen Trude Ava aka Rebecca. Die beiden waren zum vor Wut in die Fernbedienung beißen.

Wut? Beißen? Damit wären wir bei der neverending Katastrophe Meredith/Derek. Ahrg. Wie oft haben die beiden sich jetzt schon getrennt? Keine Ahnung, aber ich würde schätzen, es waren gefühlte 6935 Mal. Wer kann sich das noch angucken, ohne die Krise zu kriegen? Zum Finale stand wieder eine Trennung ins Haus und ich hoffe ehrlich, daß es jetzt dabei bleibt, zumal endlich ne andere Frau mit am Start ist. Ich bin zwar realistisch und mir ist durchaus klar, daß die Dame bald wieder Geschichte ist und Derek dann wieder schwanzwedelnd hinter der bescheuerten Meredith her rennt, aber wenigstens wünschen kann ich mir doch, daß die jetzt endlich getrennt bleiben!!? Und wenn ich schon beim Wünschen bin: Schmeißt die Transuse Lexie raus. Bitte. Diese Valiumtablette auf zwei Beinen hält doch der stärkste Ackergaul nicht aus!

Was ergibt das unterm Strich? Bitte mehr von Callie, Erica, McSteamy, der alten Christina, Karev ohne Ava und Bailey in Höchstform und viiiel weniger Izzie, George, Meredith, Derek und Lexie. Das muss doch zu schaffen sein!?

Ich hab Grey’s früher wirklich gern gesehen, aber inzwischen schalte ich nur noch ein, weil ich den Blick vom nackten Grauen nicht lösen kann. Das ist irgendwie dieser Schlimmer-Unfall-und-jeder-glotzt-hin-Effekt. Bis zum Rest der Staffel läßt uns Pro7 bekannterweise bis nächstes Jahr schmoren und diese Pause dürfte für einen anständigen Entzug reichen. Ich werde mir dann gut überlegen, ob ich noch mal einschalte.

★★★★★☆☆☆☆☆ 5/10

Offizielles Anatomysoapkrankenhaus

Pro7 Serien-News - 24, Moonlight, EUReKA, Desperate Housewifes, Ugly Betty, Pushing Daisies, Lost und Grey’s Anatomy

um 3:26 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (3)

Bitte keine unnötige Panik und sinnlose Hysterie. Oben genannte Serien werden mitnichten von unser aller Lieblings-Serienmörder-Seriensender ProSieben nach 3 Folgen wegen schlechten Quoten abgesetzt. Zumindest noch nicht. Jaja, ich frotzel schon wieder rum, aber ist doch wahr. Da kanns einem echt vergehen. Dann mal zum leicht ausufernden Thema, das ich gleich in einem Abwasch durchprügel:

24
Wie ich vor ein paar Wochen schonmal in die Runde geworfen habe, hat Pro7 die Echtzeit-Thriller-Soap-Endlos-Whatever mit Kiefer Sutherland eingekauft. Jetzt wurde der Sendetermin für die erste Folge von Staffel 6 verkündet: 23.06.2008 ab 22.15. Pro7 bringt dann jeweils Montags immer gleich eine Doppelfolge, was mich beinahe zu der Vermutung verleitet, dass sie zumindest diese Staffel durchziehen - ob da einer einschaltet oder nicht. Über die miesen Quoten, die 24 zuletzt auf RTL2 hatte, brauchen wir wohl nicht zu sprechen.

EUReKA
Mit der merkwürdigen und mächtig langweiligen Mär über ein streng geheimes Genie-Ghetto kann ich mich bis jetzt nicht anfreunden. Scheinbar können es andere, denn Pro7 hat Staffel 2 durchgewunken und zeigt diese ab 30.06.2008 um 21:15.

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Private Practice (Season 1 - erste Hälfte)

um 19:17 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

© ABCDas waren sie also. Die ersten 9 Anjuck-Episoden des viel beachteten Grey’s Anatomy Spin-offs Private Practice. Wer in Grey’s Anatomy nicht so bewandert ist und sich wundert, was die beiden Serien verbindet: Dr. Addison Montgomery (gespielt von der großartigen Kate Walsh), ihres Zeichens Gynäkologin und neonatale Chirurgin, war in den USA der beliebteste Grey’s-Nebencharakter und bekam daraufhin eine eigene Serie. Das hat natürlich zur Folge, dass sie seit dem Ende von Season 3 bei Grey’s fehlt und dieses ‘fehlt’ ist wörtlich zu nehmen, weil die Serie durch Addisons Weggang viel von ihrer Qualität eingebüsst hat.

Aber es geht hier nicht um GA, sondern um Private Practice. Addison hat sich also entschieden Seattle zu verlassen und in Santa Monica neu anzufangen. Sie war in Seattle zwar beruflich erfolgreich, hatte aber ein katastrophales bis nicht existentes Privatleben, was sie in Kalifornien ändern will. Addison hört nämlich ihre biologische Uhr ticken und ist scharf auf ein Kind – mangels passender Kandidaten notfalls auch ohne Ehemann. Sie heuert in der Gemeinschaftspraxis ‘Oceanside Group’ an, die von ihrer ehemals besten Freundin und Studienkollegin Naomi, einer Fertilitäts-Spezialistin, und deren Ex-Mann Sam, einem Internisten, geleitet wird. Mit an Bord sind noch Kinderarzt Cooper, Psychiaterin Violet und Heilpraktiker Pete. Letzterer wird sofort ab Folge 1 als Addisons Love-Interest aufgebaut, kommt aber nicht so richtig in die Hufe, weil er mächtig verkorkst ist. Da das noch nicht reicht, platzt auch noch Addisons Kinderwunsch wie eine Seifenblase, bekommt sie doch von ihrer Freundin Naomi zu hören, dass sie unfruchtbar ist. So weit, so Drama, so gähn und ausgelutscht.

Wie ihr spätestens am letzten Satz gemerkt habt, bin ich von Private Practice alles andere als überzeugt. Im Hinblick auf die Storyline kommt es mir so vor, als ob Showrunner Shonda Rhimes hier alle Ideen verwurstet, die sie bei Grey’s entweder nicht unterbringen konnte oder dort mangels Qualität wieder vom Notizblock streichen musste. Aber die bisher durchweg lustlos geschriebenen Folgen sind gar nicht mal das Hauptproblem der Serie, denn über die könnte man hinwegsehen, wenn der Maincast und die Charaktere stimmen würden.

© ABC

Ich meine damit natürlich nicht Addison, denn dass die Figur und ihre Darstellerin hervorragend sind, steht nicht zur Debatte. Aber was kraucht denn da bitte sonst noch durch die Praxis? Die größte Katastrophe kommt in Gestalt von Psychiaterin Violet daher: Amy Brenneman, die mit ihrer neurotischen, zappeligen Art meine Geduld schon in ‘Für alle Fälle Amy’ immer wieder an die Grenzen trieb, fährt hier wieder auf derselben nervigen Schiene. Die Dame kann scheinbar nicht anders. Gebt ihr ne Großpackung Ritalin oder versetzt sie lieber gleich in ein künstliches Koma, damit endlich Ruhe ist. Davon abgesehen wirkt es in höchstem Maße unglaubwürdig, dass eine so durchgeknallte Tante Psychiaterin ist. Ein dickes BUH an die Castingabteilung. Beim Rest der Halbgötter in Weiss siehts auch nicht prickelnder aus: Der von Paul Adelstein gespielte Kinderarzt Cooper, der die geistige Reife seiner Patienten hat und auch noch alles vögelt, was warm ist und sich bewegt, hat zwar ganz amüsante Momente, bleibt aber letztlich so blass, dass ich mir bis jetzt nicht mal seinen Namen merken kann. Das komplette Gegenteil ist Internist Sam: Der wirkt unnahbar und arrogant bis zum Abwinken, was ich direkt seinem Darsteller Taye Diggs anlaste. Taye sieht zwar gut aus, hat sonst allerdings nichts zu bieten und spielt so steif, dass ich schon versucht bin ihm den Besenstiel aus dem Allerwertesten zu ziehen (uäääh). Addisons Freundin Naomi geht von den Sympathiewerten her am ehesten, aber auch sie blieb während den 9 Folgen durchweg uninteressant. Dafür kann die extrem bemühte Audra McDonald allerdings nichts, denn das liegt eindeutig am öden Skript. Viel anders ergeht es Schamane dem esoterisch angehauchten Heilpraktiker Pete auch nicht: Mit Tim Daly ist zwar ein guter Schauspieler an Bord, aber auch er kämpft bisher ziemlich aussichtslos gegen die Untiefen von Shondas Schreibe an und nebenbei fehlt ihm das gewisse Etwas, dieses Quäntchen scharfer Sexappeal, das ihn als erstzunehmendes Love-Interest Addisons glaubhaft machen würde. Oder sagen wirs anders: Er ist einen Tick zu glatt und brav für unser rothaariges Lieblingsluder.

Unterm Strich heißt der ganze Psalm eigentlich nur eines: Die Chemie im Team stimmt nicht. Fehlanzeige punkto good Vibrations, geschweige den sprühende Funken. Das ist für mich ein Genickbrecher und ich werde es mir gut überlegen, ob ich den von Heimsender ABC bereits nachbestellten Rest der ersten Staffel einschalte. Ich hege im Moment die verzweifelte Hoffnung, dass die Serie in den USA vielleicht auf lange Sicht doch kein Renner wird und Kate Walsh von ihrem vertraglich zugesicherten Recht Gebrauch macht, bei Nichterfolg zu Grey’s Anatomy zurück zu kehren. Die guten Quoten sind bislang gegen mich. Aber man soll den Tag bekanntlich nicht…ach und überhaupt.

★★★★★☆☆☆☆☆ 5/10

Offizielle PrivatePracticePraxis & PrivatePro7

Grosse Kunst mit der Knippse

um 3:09 da reingeschubst: Fernsehen, Film, Internet, TV-Serien || Fremdplörre: Comment (1)

Ich guck mir seit ner Stunde die Augen wund und krieg nicht genug, nur weil René heimtückisch den Link zu Michael Mullers Seite rausgezuppelt hat. Ich war vor Urzeiten schonmal da drauf und hatte es irgendwie verdrängt, dass ich mir die Werke dieses begnadeten Fotografen mal in Ruhe reintun wollte. Der Mann hat ein unglaubliches Auge und macht grandiose Sachen mit Licht und Schatten nebst neckischen Farbspielereien. Muller hat im Lauf seiner Karriere auch schon etliches für die Filmbranche gezaubert (z.B. grade aktuell Poster für den Iron Man) und hatte natürlich auch schon reichlich Schauspieler vor der Linse.

Ich freu mir grade nen Kullerkeks über Pics von leckerschmecker Joaquin Phoenix, Hugh Jackman in Wolverine-Klamotten, nen Fake-Mugshot von Tommy Lee Jones, die Jungs von Supernatural und McSteamy Eric Dane. Ausserdem hab ich die unverhoffte Erkenntnis gewonnen, dass man mit nem Milchbrötchen wie David Arquette Bilder machen kann, die Kid Rock vor Neid erblassen lassen würden und sich auch aus seiner inzwischen leicht angejahrten Schwester Patricia noch eine Glamour-Queen rausholen läst, wenn man sie mal von ihrem Medium-Hausfrauendasein wegschleift. Aber was laber ich hier - klicken und schwelgen! (um zum jeweils nächsten Bild zu gelangen, die Maus idealerweise diagonal über das aktuelle Pic bewegen…Fläsch saugt)

© Michael Muller© Michael Muller© Michael Muller

© Michael Muller© Michael Muller© Michael Muller

 

Emergency Room bekommt ein würdiges Ende

um 1:15 da reingeschubst: Fernsehen, Preview, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (10)

© NBCDurch eine Meldung des US-Magazins Variety wurde jetzt bekannt, dass die langjährige Krankenhausserie Emergency Room entgegen den ursprünglichen Plänen nun doch noch ein angemessenes Finale erleben darf. Eigentlich sollte schon mit Staffel 14 Schluss sein, was aber letztendlich durch den Autorenstreik vereitelt wurde. Da die einzelnen Storylines durch den Streik nicht mit einer befriedigenden Auflösung versehen werden konnten, will sich Haussender NBC in den nächsten Tagen mit der Produktionsfirma Warner auf eine noch unbestimmte Anzahl Episoden für Staffel 15 einigen.

Das Erfreuliche dabei ist, dass Warner die Lizenzgebühren erheblich senken will, um eine 15. Staffel der zuletzt durch schwache Quoten stark angeschlagenen Endlosserie überhaupt zu ermöglichen und damit der Serie und ihren Fans Tribut zu zollen. So ein korrektes Verhalten findet man beileibe nicht alle Tage.

Wir deutschen Emergency Room Freunde können uns jetzt trotz absehbarem Ende erstmal mit der Erstausstrahlung von Staffel 14 trösten: Pro7 zeigt Episode 14/01 ab dem 23.04. um 22:15 direkt nach Grey’s Anatomy auf dem bisherigen Sendeplatz von Private Practice. Private Practice, das bisher recht lahme Grey’s Spin-off mit Kate Walsh, legt nach 9 Folgen erstmal eine Autorenstreikbedingte Zwangspause ein.
(via) und (via)

Offizielle Notaufnahme

Rundumschlag durch die aktuelle US-Serienlandschaft

um 3:44 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

Info: Dies ist ein Review, das ich in altmodischer Handarbeit aus meinem alten Blog übernommen habe, weil der Import nicht uns Verrecken funzen wollte. Das oben genannte Datum entspricht dem ursprünglichen Postingdatum. “Himbeerlola.de” existiert erst seit dem 01.03.2008.

Mir ist gerade nach einer kurzen Bestandsaufnahme von aktuell laufenden bzw. bald endenden US-Serien, die meinen Wochenguckplan bestimmen oder mal bestimmt haben:

Lost
Die Inselmär mit Mysteryeinschlag hat damals durchaus spannend angefangen. Die raffinierte Masche für jede beantwortete Frage fünf neue Rätsel aus dem Hut zu zaubern erschien innovativ, auch wenn diese Strategie eigentlich nur von Akte X geklaut und auf die Spitze getrieben wurde. Das hat bei mir allerdings nur eine Staffel lang funktioniert. Spätestens mit Beginn der 2. Staffel fühlte ich mich langsam aber sicher verarscht. Außerdem ging es mir tierisch auf die Nüsse, daß man die Storys der einzelnen Folgen locker in 10 statt 45 Minuten hätte erzählen können und ich mir dadurch vorkam, als würde ich ständig auf einem abgelabberten Kaugummi herumkauen. Als ob das alles nicht schon negativ genug wäre, stieg der Nervfaktor von 95% der Protagonisten auf ein unerträgliches Level und deshalb hab ich mir nach Folge 5 der 2. Staffel gesagt: Abschalten!

Dr. House
Beste Krankenhausserie mit dem besten Quacksalber straight from Hell. Daran hat sich nix geändert und wird es auch nicht. Punkt.

Desperate Housewives
Die verzweifelten Hausfrauen am Rande des Nervenzusammenbruchs gingen damals als Sex and the City gelobpreister Nachfolger on air. Sind wir mal ehrlich: So gut wie Carrie & Co sind die bekloppten Nudeln aus der Wisteria Lane nicht ganz. Es fehlt allerdings nicht viel. Der Plot um die finsteren Abgründe hinter den weiß lackierten Vorstadtgartenzäunen kann immer wieder durch neue Hinterhältigkeiten und beißende Ironie begeistern. Die erste Staffel war einfach nur hervorragend, da kann ich nicht meckern. Dagegen stank die 2. Staffel merklich ab, weil sich die Damen zu sehr auf der Stelle bewegten und von einer Weiterentwicklung der Charaktere kaum etwas zu spüren war. Zum Glück kam jetzt kurz vorm Staffelfinale nochmal Drive in die Sache, was die Vorfreude auf Staffel 3, die Pro7 ab 06. März netterweise ohne Pause gleich drantackert, deutlich erhöht. Einschalten!

Grey’s Anatomy
Zweitbeste Krankenhausserie – in der Thronfolge also direkt nach House. Hier steht nicht so sehr die Einzelperson, sondern das gesamte Team im Mittelpunkt, was sich als weises Konzept herausgestellt hat, denn Grey’s unterliegt demselben Phänomen wie O.C., California: Die Nebenfiguren sind 100x interessanter, aufregender und lustiger als die Hauptfigur. Das liegt daran, daß sich Ellen Pompeo aka Meredith Grey als recht talentfreie Zone entpuppt hat und ihre augenscheinlich durch eine Überdosis Botox erstarrte Mimik mit einer angemessenen Reaktion auf die ganzen Problemchen, die immer wieder auf Meredith zurollen, schlicht überfordert ist. Womit zusätzlich zu Nicolas Cage mal wieder bewiesen wäre, daß ein einziger Gesichtsausdruck für die Berufswahl Schauspieler definitiv zu wenig ist. Aber es gibt zum Glück ja noch Streberleiche Christina (die rockt), die durchgedrehte Izzie, den trotteligen George, das Schandmaul Bailey, die verzweifelte Addison (die bald ein eigenes Spin-Off bekommt!) und wie sie alle heißen. Deshalb: Einschalten!
(btw…ich würde zu gerne mal House zusammen mit Christina und Bailey in einen Raum sperren und Wetten darauf abschließen, wer das Zimmer lebend verlässt)

Golden Globes 2007

um 11:06 da reingeschubst: Fernsehen, Film, TV-Serien || Fremdplörre: Comment (1)

Golden GlobeInfo: Dies ist ein Review, das ich in altmodischer Handarbeit aus meinem alten Blog übernommen habe, weil der Import nicht uns Verrecken funzen wollte. Das oben genannte Datum entspricht dem ursprünglichen Postingdatum. “Himbeerlola.de” existiert erst seit dem 01.03.2008.

Da hab ich mir mal wieder die Nacht für eine Preisverleihung um die Ohren gehauen. Aber wenn’s um die Globes geht, kann man das als alter Awardjunkie schonmal machen. Ich betrachte die Golden Globes immer als Wachbleib-Training für die Oscars und mag diesen Preis sehr gern, weil mir die Vergabekriterien im Vergleich zu den Goldjungs immer wesentlich ehrlicher erscheinen und auch noch TV-Produktionen ausgezeichnet werden, womit die sonst so strenge Trennung aufgehoben wird. ‘Gelohnt’ hat sich das Durchhalten diesmal auch, da gleich mehrere meiner Favoriten das Rennen gemacht haben: Helen Mirren, Meryl Streep, Hugh Laurie, Kyra Sedgwick und Grey’s Anatomy.

Meine Wunschfilm-Guckliste hat durch die Gewinner wieder etliches zugelegt: “The Queen” (war sowieso drauf - und zwar ganz oben), “Babel”, “Der letzte König von Schottland” und evtl. “Dreamgirls” (trotz des nervigen Eddie Murphy der noch nervigeren Beyoncé). Bei den TV-Preisträgern hoffe ich inständig, daß wir hier nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag auf die Ausstrahlung warten müssen: “Elisabeth I“, “Broken Trail” und “Gideon’s Daughter” sind extrem vielversprechend!

Weniger geschmeckt hat mir, daß die US-Variante von “Verliebt in Berlin” so abgeräumt hat. Die blöde Aschenputtelstory war schon bei uns das Allerletzte und die Einspieler während der Show sahen nicht viel anders aus, als unser Machwerk. Ebenfalls total daneben: Der beste fremdsprachige Film für die US-Produktion “Letters from Iwo Jima” von Eastwood. Um Gottes Willen nichts gegen Großmeister Clint, aber in dieser Kategorie sollte der Preis wie vorgesehen ins Ausland gehen und nicht als Mogelpackung unter der Hand verschachert werden, damit sich die Herren und Damen Abstimmer bloß nicht zwischen Eastwood und Scorsese entscheiden müssen. Es hackt wohl.

Meine persönlichen Globes der Nacht gingen an: Hugh Laurie für die beste, witzigste und bissigste Dankesrede, Salma Hayek für das Kleid, die Abstimmer der Foreign Press für das totale Übergehen des “Lost”-Bullshits und das eisige Ignorieren des arroganten Halbaffen Leonardo DiCaprio, Helen Mirren und Meryl Streep für das Niederwalzen aller jungschen Hühner durch pure Präsenz und last but not least jeden Ami, der Sacha Baron Cohen nicht für Borat verklagt hat (wie er selbst so schön sagte). Und die echten Globes gingen an:

Sparte Film:

Bester Film Drama
Babel

Bester Film Komödie/Musical
Dreamgirls

Beste Regie
Martin Scorsese - Departed

Bester fremdsprachiger Film
Letters from Iwo Jima (USA) – Clint Eastwood

Bester Hauptdarsteller Drama
Forest Whitaker – Der letzte König von Schottland

Beste Hauptdarstellerin Drama
Helen Mirren – The Queen

Bester Hauptdarsteller Komödie/Musical
Sacha Baron Cohen – Borat

Beste Hauptdarstellerin Komödie/Musical
Meryl Streep – Der Teufel trägt Prada

Bester Nebendarsteller
Eddie Murphy – Dreamgirls

Beste Nebendarstellerin
Jennifer Hudson – Dreamgirls

Bestes Drehbuch
Peter Morgan – The Queen

Beste Filmmusik
Alexandre Desplat – The Painted Veil

Bester Filmsong
Prince - Happy Feet – “The Song of the Heart”

Bester Animationsfilm
Cars

Sparte TV:

Beste Serie Drama
Grey’s Anatomy

Bester Serien-Hauptdarsteller Drama
Hugh Laurie – Dr. House

Beste Serien-Hauptdarstellerin Drama
Kyra Sedgwick – The Closer

Beste Serie Komödie oder Musical
Ugly Betty

Bester Serien-Hauptdarsteller Komödie oder Musical
Alec Baldwin – 30 Rock

Beste Serien-Hauptdarstellerin Komödie oder Musical
America Ferrera – Ugly Betty

Beste Mini-Serie oder Fernsehfilm
Elizabeth I

Bester Hauptdarsteller Mini-Serie oder Fernsehfilm
Bill Nighy – Gideon’s Daughter

Beste Hauptdarstellerin Mini-Serie oder Fernsehfilm
Helen Mirren – Elizabeth I

Bester Nebendarsteller Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm
Jeremy Irons – Elizabeth I

Beste Nebendarstellerin Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm
Emily Blunt – Gideon’s Daughter

Cecil B. DeMille Award (Lebenswerk)
Warren Beatty

Offizielle Golden Globes Seite

 
 

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