Die Band from TV mit Teri Hatcher am Mic

um 18:42 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

© Band from TVBei der diesjährigen American Idol Charity Ausgabe Idol Gives Back, wo Stars mit geballter Celebritypower um Spenden für wohltätige Organisationen bitten, war auch die Band from TV mit einer Version von Carrie Underwoods ‘Before he cheats’ am Start. Entgegen der sonstigen Bandhackordung stand diesmal nicht Bonnie Somerville oder Bob Guiney, sondern Teri Hatcher von den Desperate Housewifes am Mic. Ich würde mal sagen mit mittelmäßigem Erfolg…*hust* (Wer jetzt auf Hugh Laurie am Keyboard geiert: Der war an dem Tag verhindert *schmoll*)

Das Vid vom Auftritt und noch eins von den Proben nach dem Klick:

Willste alles? Musste klickn! »

So sindse, die Männers

um 2:18 da reingeschubst: Gagreel || Fremdplörre: Comments (0)

Erst den James Bond raushängen lassen und dann rumluschen (aber in dem Fall wenigstens nicht nach Mami schreien):


YouTube kannste klickn zum direkt und so 

Hach. Immer wieder schön! Hugh, ick kann dir jut leiden, weeßte? ;o)

Hugh Laurie fühlt sich von England verraten

um 17:30 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

© Fox TVWährend sich die halbe westliche Welt jede Woche daran erfreut, wie Lolas Lieblingsquacksalber aus der Hölle seine Privatsklaven Untergebenen, Kollegen und Patienten in den Wahnsinn treibt, hängt der Scheff himself reichlich trüben Gedanken nach. Hugh Laurie bekannte in einem Interview mit der TV-Zeitschrift “Radio Times”, dass er sich von seiner britischen Heimat verraten fühlt:

“Man hat die Tür hinter mir zugeschlagen Da gibt es so eine Haltung, dass ich mich verkauft habe. Es ist eine eigentümlich britische Einstellung, so als ob ich einen Eid geschworen hätte, keinen Erfolg zu haben, und diesen Schwur nun gebrochen habe.”

Hugh meinte zwar, dass er wegen seiner Rolle als Dr House gar keine Zeit hätte etwas anderes zu machen, kann aber kaum verbergen, dass er trotzdem enttäuscht darüber ist keine Angebote aus England erhalten zu haben. Am allerliebsten würde er wieder ein Projekt mit seinem alten Kumpel Stephen Fry in Angriff nehmen (ich verweise mit Entzücken auf Sternstunden der Fernsehgeschichte unter dem Titel A Bit of Fry and Laurie oder auch Jeeves and Wooster, setze meinen vernichtendsten Blick auf und gucke drohend in Richtung aller englischen Fernsehproduzenten, die den beiden Comedygöttern da Steine in den Weg legen!)

Zu seinem alter ego Dr. Gregory House plauderte Hugh auch noch ein bisschen aus dem Nähkästchen. Er hätte als Vorbereitung für die Rolle selber das Schmerzmittel Vicodin ausprobiert, das sein Seriencharakter bekanntlich wie Bonbons frisst. Das nennt man dann wohl Method Acting:

“Wenn man keine Schmerzen hat, gibt sie einem ein schwebendes, angenehmes Gefühl.”

Ach was. Hätte ich jetzt nicht gedacht. Erbauender sind da schon seine privaten Aussichten: Sollte der Erfolg von House weiter anhalten, will Hughs Frau Jo zusammen mit den beiden Kindern endlich zu ihm in die USA ziehen. Wird auch Zeit, denn es ist seit längerem bekannt, dass der manisch-depressive Laurie extrem unter der Trennung leidet. Lola sagt: Good Luck for the Show und Happy Umzug!
(via)

Offizielles Househaus

Rundumschlag durch die aktuelle US-Serienlandschaft

um 3:44 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

Info: Dies ist ein Review, das ich in altmodischer Handarbeit aus meinem alten Blog übernommen habe, weil der Import nicht uns Verrecken funzen wollte. Das oben genannte Datum entspricht dem ursprünglichen Postingdatum. “Himbeerlola.de” existiert erst seit dem 01.03.2008.

Mir ist gerade nach einer kurzen Bestandsaufnahme von aktuell laufenden bzw. bald endenden US-Serien, die meinen Wochenguckplan bestimmen oder mal bestimmt haben:

Lost
Die Inselmär mit Mysteryeinschlag hat damals durchaus spannend angefangen. Die raffinierte Masche für jede beantwortete Frage fünf neue Rätsel aus dem Hut zu zaubern erschien innovativ, auch wenn diese Strategie eigentlich nur von Akte X geklaut und auf die Spitze getrieben wurde. Das hat bei mir allerdings nur eine Staffel lang funktioniert. Spätestens mit Beginn der 2. Staffel fühlte ich mich langsam aber sicher verarscht. Außerdem ging es mir tierisch auf die Nüsse, daß man die Storys der einzelnen Folgen locker in 10 statt 45 Minuten hätte erzählen können und ich mir dadurch vorkam, als würde ich ständig auf einem abgelabberten Kaugummi herumkauen. Als ob das alles nicht schon negativ genug wäre, stieg der Nervfaktor von 95% der Protagonisten auf ein unerträgliches Level und deshalb hab ich mir nach Folge 5 der 2. Staffel gesagt: Abschalten!

Dr. House
Beste Krankenhausserie mit dem besten Quacksalber straight from Hell. Daran hat sich nix geändert und wird es auch nicht. Punkt.

Desperate Housewives
Die verzweifelten Hausfrauen am Rande des Nervenzusammenbruchs gingen damals als Sex and the City gelobpreister Nachfolger on air. Sind wir mal ehrlich: So gut wie Carrie & Co sind die bekloppten Nudeln aus der Wisteria Lane nicht ganz. Es fehlt allerdings nicht viel. Der Plot um die finsteren Abgründe hinter den weiß lackierten Vorstadtgartenzäunen kann immer wieder durch neue Hinterhältigkeiten und beißende Ironie begeistern. Die erste Staffel war einfach nur hervorragend, da kann ich nicht meckern. Dagegen stank die 2. Staffel merklich ab, weil sich die Damen zu sehr auf der Stelle bewegten und von einer Weiterentwicklung der Charaktere kaum etwas zu spüren war. Zum Glück kam jetzt kurz vorm Staffelfinale nochmal Drive in die Sache, was die Vorfreude auf Staffel 3, die Pro7 ab 06. März netterweise ohne Pause gleich drantackert, deutlich erhöht. Einschalten!

Grey’s Anatomy
Zweitbeste Krankenhausserie – in der Thronfolge also direkt nach House. Hier steht nicht so sehr die Einzelperson, sondern das gesamte Team im Mittelpunkt, was sich als weises Konzept herausgestellt hat, denn Grey’s unterliegt demselben Phänomen wie O.C., California: Die Nebenfiguren sind 100x interessanter, aufregender und lustiger als die Hauptfigur. Das liegt daran, daß sich Ellen Pompeo aka Meredith Grey als recht talentfreie Zone entpuppt hat und ihre augenscheinlich durch eine Überdosis Botox erstarrte Mimik mit einer angemessenen Reaktion auf die ganzen Problemchen, die immer wieder auf Meredith zurollen, schlicht überfordert ist. Womit zusätzlich zu Nicolas Cage mal wieder bewiesen wäre, daß ein einziger Gesichtsausdruck für die Berufswahl Schauspieler definitiv zu wenig ist. Aber es gibt zum Glück ja noch Streberleiche Christina (die rockt), die durchgedrehte Izzie, den trotteligen George, das Schandmaul Bailey, die verzweifelte Addison (die bald ein eigenes Spin-Off bekommt!) und wie sie alle heißen. Deshalb: Einschalten!
(btw…ich würde zu gerne mal House zusammen mit Christina und Bailey in einen Raum sperren und Wetten darauf abschließen, wer das Zimmer lebend verlässt)

Golden Globes 2007 revisited

um 16:31 da reingeschubst: Fernsehen, Film || Fremdplörre: Comment (1)

Info: Dies ist ein Beitrag, das ich in altmodischer Handarbeit aus meinem alten Blog übernommen habe, weil der Import nicht uns Verrecken funzen wollte. Das oben genannte Datum entspricht dem ursprünglichen Postingdatum. “Himbeerlola.de” existiert erst seit dem 01.03.2008.

Verflixt und zugetackert - ich wollte schon seit Tagen meine persönlichen Golden Globes Sahnehäubchen mit Cocktailkirschen oben drauf zusammenstellen und bin wiedermal zu nix gekommen. Nuja - besser spät als gar nicht. Sahnehäubchen gab es ja bei der diesjährigen Preisverleihungs-Kirmes nicht wirklich viele (wenn man mal von den erheiternd dämlichen Fickmichhotline-Spots in den Werbepausen absieht), da die Veranstaltung selbst wieder selten langweilig war. Ganz oben auf meiner Liste steht die Tatsache, daß die Globes fest in Britischer Hand waren, was dem einen oder anderen anwesenden Ami im Hinblick auf die Fülle und ‘Wichtigkeit’ der gewonnen Kategorien die Gesichtszüge entgleisen ließ. Tja, liebes Hollywald und Konsorten - von der Insel kommt gerade in diesem Business verdammt oft eine verdammt hohe Qualität (und wenn Lizzies Untertanen für eure Ohren noch so komisch daherquatschen).

Während Jack Nicholson die geilste Frisur hatte - seine Zippel sahen aus, als währe er stinkbesoffen unter einen Mähdrescher durchgerobbt - war der unbestrittene Platzhirsch der Nacht im Bereich Dankesrede uns Dr. House aka Hugh Laurie. Das hat sich inzwischen herumgesprochen und heute fällt es mir zum Glück deswegen nicht mehr allzu schwer im Netz gemachte Beute zu teilen: Lesefreudige dürften ihren Spaß an dem beinahe neidischen Time-Artikel über die Machtübernahme der Engländer und der quietschigen Top 10 der Globes-Nacht haben, wo dem guten Hugh angemessen gehuldigt wird. Eigentlich hätte ich jetzt gern das YouTube Video seiner ‘drunken thieves’ Ansprache hier reingestellt, aber leider sind die inzwischen alle wegen Copyrightgedöhns von dort verschwunden. Vielleicht verklagt mich ja auch einer, wenn ich sie aufschreibe? (Beruf Gefahrensucher) Taddaaa - Hugh Laurie’s heißbegehrte und vielbeklatschte Dankesrede aka acceptance speech:

“My goodness, this is stunning, absolutely stunning. I am speechless. I am literally without a speech. It seems odd to me that in the weeks leading up to this event, when people are falling all over themselves to send you free shoes, free cufflinks, and free colonic irrigations for two. Nobody offers you a free acceptance speech. It just seems to me to be a gap in the market. I’d love to be able to pull out a speech by Dolce & Gabbana.

I must thank the Hollywood Foreign Press Association, my brother nominees, my fellow actors on House and wonderful writers and producers and the truly wonderful crew. I know everyone says they have a wonderful crew but that can’t be the case. They can’t all be wonderful. Somebody somewhere is working with a crew of drunken thieves. But it’s not me. They are truly a wonderful collection of people and I am privileged to spend my days in their company and they smell of newly mown grass.

I would like to thank Robert Sean Leonard. I can’t remember why. He did give me a reason. The two people I would most like to thank, the two people to whom I owe absolutely everything, the whole caboodle, if that is a word you yanks still use. The two cleverest and funniest and kindest and, frankly best bosses that a man could hope to have, David Shore & Katie Jacobs. I owe them everything, I certainly owe them this (the trophy). I’m not going give them this, but I will owe it to them. I also have to thank (…) Stephen Fry, my wife, Jo, the head of MY family (…) and of course, you! I left you until last. Thank you so much, ladies & gentlemen. Thank you.”

Wo ich schon bei Zitaten bin: Bei der BBC habe ich noch ein absolut kuhles Sammelsurium gefunden und Amazon.com hat sich in dieser Beziehung auch einige Mühe gemacht. Ausserdem kann ich vermelden, dass ich von meiner unbedingt-gucken-Golden-Globes-Filmwunschliste zumindest schon “The Queen” mit der umwerfenden Helen Mirren abgearbeitet habe (Review folgt). Gebt der Frau den Oscar. Ach quatsch - gebt ihr gleich 20 Oscars!

Golden Globes 2007

um 11:06 da reingeschubst: Fernsehen, Film, TV-Serien || Fremdplörre: Comment (1)

Golden GlobeInfo: Dies ist ein Review, das ich in altmodischer Handarbeit aus meinem alten Blog übernommen habe, weil der Import nicht uns Verrecken funzen wollte. Das oben genannte Datum entspricht dem ursprünglichen Postingdatum. “Himbeerlola.de” existiert erst seit dem 01.03.2008.

Da hab ich mir mal wieder die Nacht für eine Preisverleihung um die Ohren gehauen. Aber wenn’s um die Globes geht, kann man das als alter Awardjunkie schonmal machen. Ich betrachte die Golden Globes immer als Wachbleib-Training für die Oscars und mag diesen Preis sehr gern, weil mir die Vergabekriterien im Vergleich zu den Goldjungs immer wesentlich ehrlicher erscheinen und auch noch TV-Produktionen ausgezeichnet werden, womit die sonst so strenge Trennung aufgehoben wird. ‘Gelohnt’ hat sich das Durchhalten diesmal auch, da gleich mehrere meiner Favoriten das Rennen gemacht haben: Helen Mirren, Meryl Streep, Hugh Laurie, Kyra Sedgwick und Grey’s Anatomy.

Meine Wunschfilm-Guckliste hat durch die Gewinner wieder etliches zugelegt: “The Queen” (war sowieso drauf - und zwar ganz oben), “Babel”, “Der letzte König von Schottland” und evtl. “Dreamgirls” (trotz des nervigen Eddie Murphy der noch nervigeren Beyoncé). Bei den TV-Preisträgern hoffe ich inständig, daß wir hier nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag auf die Ausstrahlung warten müssen: “Elisabeth I“, “Broken Trail” und “Gideon’s Daughter” sind extrem vielversprechend!

Weniger geschmeckt hat mir, daß die US-Variante von “Verliebt in Berlin” so abgeräumt hat. Die blöde Aschenputtelstory war schon bei uns das Allerletzte und die Einspieler während der Show sahen nicht viel anders aus, als unser Machwerk. Ebenfalls total daneben: Der beste fremdsprachige Film für die US-Produktion “Letters from Iwo Jima” von Eastwood. Um Gottes Willen nichts gegen Großmeister Clint, aber in dieser Kategorie sollte der Preis wie vorgesehen ins Ausland gehen und nicht als Mogelpackung unter der Hand verschachert werden, damit sich die Herren und Damen Abstimmer bloß nicht zwischen Eastwood und Scorsese entscheiden müssen. Es hackt wohl.

Meine persönlichen Globes der Nacht gingen an: Hugh Laurie für die beste, witzigste und bissigste Dankesrede, Salma Hayek für das Kleid, die Abstimmer der Foreign Press für das totale Übergehen des “Lost”-Bullshits und das eisige Ignorieren des arroganten Halbaffen Leonardo DiCaprio, Helen Mirren und Meryl Streep für das Niederwalzen aller jungschen Hühner durch pure Präsenz und last but not least jeden Ami, der Sacha Baron Cohen nicht für Borat verklagt hat (wie er selbst so schön sagte). Und die echten Globes gingen an:

Sparte Film:

Bester Film Drama
Babel

Bester Film Komödie/Musical
Dreamgirls

Beste Regie
Martin Scorsese - Departed

Bester fremdsprachiger Film
Letters from Iwo Jima (USA) – Clint Eastwood

Bester Hauptdarsteller Drama
Forest Whitaker – Der letzte König von Schottland

Beste Hauptdarstellerin Drama
Helen Mirren – The Queen

Bester Hauptdarsteller Komödie/Musical
Sacha Baron Cohen – Borat

Beste Hauptdarstellerin Komödie/Musical
Meryl Streep – Der Teufel trägt Prada

Bester Nebendarsteller
Eddie Murphy – Dreamgirls

Beste Nebendarstellerin
Jennifer Hudson – Dreamgirls

Bestes Drehbuch
Peter Morgan – The Queen

Beste Filmmusik
Alexandre Desplat – The Painted Veil

Bester Filmsong
Prince - Happy Feet – “The Song of the Heart”

Bester Animationsfilm
Cars

Sparte TV:

Beste Serie Drama
Grey’s Anatomy

Bester Serien-Hauptdarsteller Drama
Hugh Laurie – Dr. House

Beste Serien-Hauptdarstellerin Drama
Kyra Sedgwick – The Closer

Beste Serie Komödie oder Musical
Ugly Betty

Bester Serien-Hauptdarsteller Komödie oder Musical
Alec Baldwin – 30 Rock

Beste Serien-Hauptdarstellerin Komödie oder Musical
America Ferrera – Ugly Betty

Beste Mini-Serie oder Fernsehfilm
Elizabeth I

Bester Hauptdarsteller Mini-Serie oder Fernsehfilm
Bill Nighy – Gideon’s Daughter

Beste Hauptdarstellerin Mini-Serie oder Fernsehfilm
Helen Mirren – Elizabeth I

Bester Nebendarsteller Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm
Jeremy Irons – Elizabeth I

Beste Nebendarstellerin Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm
Emily Blunt – Gideon’s Daughter

Cecil B. DeMille Award (Lebenswerk)
Warren Beatty

Offizielle Golden Globes Seite

Dr. House rockt

um 10:09 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

© Fox TVInfo: Dies ist ein Review, das ich in altmodischer Handarbeit aus meinem alten Blog übernommen habe, weil der Import nicht uns Verrecken funzen wollte. Das oben genannte Datum entspricht dem ursprünglichen Postingdatum. “Himbeerlola.de” existiert erst seit dem 01.03.2008.

Mit Krankenhaus- bzw. Arzt-Serien ist das ja immer so eine Sache. Und zwar eine Unschöne. Trotzdem gibt es seit geraumer Zeit die Rettung für alle Halbgott-in-Weiß-Hasser in Gestalt des fiesesten Arztes, der je über den Bildschirm gehumpelt ist: Dr. Gregory House (im Moment jeden Dienstag um 21:15 auf RTL).

Dieser Dr. House - gespielt von einem geradezu göttlichen Hugh Laurie - ist anders. Komplett anders. Er weigert sich Kittel zu tragen und seine Hemden wirken so ungebügelt wie seine zerknüllte Visage, er drückt sich um den Praxisdienst, er hasst seine Patienten (die nach seiner Meinung ohnehin alle lügen wie gedruckt) mindestens so wie sich selbst, er ist in seinem Fach trotzdem brillant und dadurch unantastbar, er quält sein Team mit Sarkasmus und Verachtung, er ist Vicodinsüchtig (Schmerzmittel der Sorte Holzhammer), er versucht seine taffe Vorgesetzte und den Rest seiner Mitmenschen in den Wahnsinn zu treiben, er ist selbstgefällig bis zum Erbrechen, hinterhältig, zynisch, fies, gemein, sogar beinahe sadistisch und immer ehrlich bis zur Kotzgrenze. Und in all seiner umwerfenden diabolischen Pracht so richtig zum liebhaben, denn er ist die personifierzierte Rache an allen widerlich dauerverständnisvollen und achsosympathischen Weißkittelträgern nebst Zahnarztfrauen der Fernsehgeschichte.

Möchte man diesem Quacksalber aus der Hölle begegnen, wenn man sich mit irgendeinem Zipperlein zum Hausarzt schleppt? Bestimmt nicht. Vielleicht macht gerade das den Reiz der Serie aus, denn wenn man sich am Elend der Anderen weiden kann, hat das so seine Momente. An dieser Stelle schicke ich meinen untertänigsten Dank an das kranke Hirn, das sich diese Figur ausgedacht hat.

Wer’s noch nicht kennt: Angucken! Wer’s kennt: Weitergucken! Denn wir wollen doch nicht, dass sich an den pervers hohen Quoten etwas ändert und RTL auf dumme Gedanken kommt.

Wertung: 10/10

 
 

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