Männer und ihr Spielzeug

um 2:46 da reingeschubst: Film, Internet || Fremdplörre: Comments (0)

Einige kommen nie über die elektrische Eisenbahn hinweg, andere leben ihren Trieb mit schnellen Autos aus oder müssen immer den neuesten technischen Schnick und Schnack haben. Beispiele für das Kind im Mann gibts wie Sand am Meer. Der Fall, wegen dem ich hier ein paar Zeilen raushau, heisst Ryan Kasnick, sammelt leidenschaftlich Horror Toys und hat eine offensichtlich grosse Begabung für Fotografie, denn wie er seine Püppchen (das war natürlich Absicht! *feix*) ausgeleuchtet und in Szene gesetzt hat, muss man mal gesehen haben.

Manche Bilder sind so perfekt komponiert, dass ich fast den Eindruck hatte die Figur würde leben. Neben Jason und Frankensteins Kreatur, die ich mir vor lauter Begeisterung hier gleich reintackern musste, sind so ziemlich alle relevanten Genrevertreter wie Freddy Kruger, Leatherface, Dracula, der Wolfman, die Mumie, Michael Myers, die Cenobiten, das Ding aus dem Sumpf und sogar Jack Skellington vertreten. Unglaublich, mit was die Merchindustrie den Leuten so alles das Geld aus der Tasche fischt…;o)
(via)

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Sam Winchester will sich mit Jason Vorhees anlegen

um 21:04 da reingeschubst: Film, Preview, TV-Serien || Fremdplörre: Comment (1)

© Warner Bros.Und wieder mal einer für die Rubrik ‘Filme, die die Welt nicht braucht’: Supernatural-Nervensäge und amtliches Milchbrötchen Jared Padalecki aka Sam Winchester verhandelt um die Hauptrolle im überflüssigen Freitag, der 13. Remake von Marcus Nispel, der ja schon 2003 Leatherface in seinem ätzenden Texas Chainsaw Massacre Remake unschön vor die Wand hat fahren lassen.

Bei einem kurzen Blick auf die geplante Storyline rollen sich jedem Horrorfan gleich mal vorab die Fussnägel hoch:

The remake will focus on the serial killer, who will wear his now-iconic hockey mask. Padalecki will play the lead, who investigates what happened up at Crystal Lake.

Äh. Hallo? Seit wann steht Jason im ersten Teil im Mittelpunkt? Hey Nispel: Laber nix von Remake, sondern gib zu, dass das da nullkommanüscht mit dem Original zu tun hat! Könnte man ihm nicht einfach das Recht aberkennen den Namen Jason zu missbrauchen? Oder besser: Verschnüren und an Jason oder wahlweise Leatherface schicken. Die Jungs werden schon wissen, was man in so einem Fall macht…

(via)

The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning

um 4:00 da reingeschubst: Film || Fremdplörre: Comments (0)

© WarnerInfo: Dies ist ein Review, das ich in altmodischer Handarbeit aus meinem alten Blog übernommen habe, weil der Import nicht uns Verrecken funzen wollte. Das oben genannte Datum entspricht dem ursprünglichen Postingdatum. “Himbeerlola.de” existiert erst seit dem 01.03.2008.

Inhalt: 1969: Der Vietnam-Konflikt ist außer Kontrolle geraten, mit katastrophalen Folgen und unermesslichen Verlusten für die Vereinigten Staaten. Per Wehrpflicht bekommt die Militärmaschine neues Futter. Der 18-jährige Dean Hill wird eingezogen, doch bevor er sich zur Musterung melden kann, beschließt sein Bruder Eric, Dean zu überraschen: Eric hat bereits Kampferfahrung in Vietnam und möchte sich trotz der Einwände seiner Verlobten zusammen mit Dean erneut zu seiner Marine-Corps-Einheit melden, damit er als älterer den ziellosen Rekruten im Auge behalten kann. Doch leider will Dean von den Plänen seines älteren Bruders nichts wissen: Er will sich vor der Einberufung drücken und nach Mexiko fliehen. Seine energische Freundin unterstützt ihn dabei. Doch weil die beiden Paare nicht ahnen, welche Auseinandersetzung tatsächlich auf sie wartet, wollen sie auf einer Fahrt durch Texas noch einmal richtig einen draufmachen. Auf ihrem Ausflug bekommt das fröhliche Gespann von den unheimlichen Motorradfahrern Holden (Lee Tergesen) und Freundin Alex (Cyia Batten) einen gehörigen Schrecken eingejagt: Alex verfolgt den Jeep der vier und provoziert einen gefährlichen Unfall - Chrissie wird aus dem Wagen geschleudert. Alex will die Verletzten gerade ausrauben, als Sheriff Hoyt (R. Lee Ermey) am Unfallort erscheint und die Killerin vom Schlimmsten abhalten kann. Chrissie versteckt sich in einem Gebüsch und beobachtet, wie der Sheriff Alex kaltblütig umbringt, anschließend die Freunde grundlos verspottet und sie dann in den Streifenwagen verfrachtet. Was Chrissie nicht ahnt: Hoyt ist auf dem Weg zum Haus der Hewitts, wo Leatherface (Andrew Bryniarski) und der übrige Hewitt-Clan bereits warten.

Lola meint: Der Fleischer ihres Vertrauens hat heute frisches Gehacktes im Angebot. So kommt es mir im Moment zumindest vor, denn nach Saw III und Dreamgirls hab ich mir gleich nochmal einen Horrorfilm gegeben…;o) Fortuna ist mir alter Bluthexe zur Zeit wohl besonders freundlich gestimmt – zumindest in Bezug auf das Kinoprogramm. Womit ich schon eine besonders geschmeidige Überleitung habe, denn zum einen läuft The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning noch in unseren Lichtspielhäusern, aber zum anderen habe ich die unverschämt gekürzte Kinoversion keines Blickes gewürdigt und mir lieber die ungeschnittene Fassung per US-DVD zu Gemüte geführt.

Uuuuh. Ich hör sie schon wieder alle rumnölen: ‘Die Lola ist geil auf Eingeweide und total krank im Kopf!’. Stimmt. Oder doch nicht, denn bei TCM: The Beginning handelt es sich um das Prequel zu Marcus Nispels völlig verkacktem TCM-Remake aus dem Jahre 2003. Was das jetzt damit zu tun hat, daß man sich - wenn überhaupt - lieber die ungeschnittene Fassung geben sollte? Dann zählt mal 2 und 2 zusammen: Wenn sich Leatherface 2003 in der Urgeschichte immer noch fröhlich durch die Botanik und verblödete Teenies häckseln durfte, hat man ihn in der Vorgeschichte logischerweise nicht erwischt. Das senkt die Lebenserwartung seiner ersten Opfer ebenso gen Null wie die Spannung, ob dem rumkreischenden Kettensägenfutter wohl die Flucht gelingt. Demnach sind die Splatterszenen der einzige Grund sich den Streifen überhaupt anzutun. Blöderweise war Warner nicht der Ansicht und hat fürs europäische Kino munter die Schere angesetzt. Das Warum bleibt wohl auf ewig deren Geheimnis. Oder hatten die Angst, daß wir europäischen Luschen heulend aus der Vorführung rennen? Verdammt, jetzt kann der genervte Splatterfan nicht mal die FSK bespucken, die in den letzten Jahren erfreulich lasch geworden ist und TCM: The Beginning höchstwahrscheinlich in Originallänge durchgewunken hätte. Aber was klugscheiß ich hier eigentlich rum? Ab zu Leatherface und seiner geliebten Kettensäge.

Im Endeffekt habe ich die Quintessenz schon vorweg genommen: Der unzensierte Splatter ist topp und der Film selbst übelst öde. Regisseur Jonathan Liebesman hat bereits mit seiner einzigen Referenz auf diesem Gebiet, Der Fluch von Darkness Falls, bewiesen, daß er keine Ahnung von Horror hat und höchstens seine arme Oma erschrecken kann. Wahrscheinlich ist er sich dessen auch bewusst, denn im Grunde hat er vor lauter Unsicherheit Nispels mieserabliche Vorlage gleich nochmal verfilmt. Die Leatherface-Fanschar freut sich zwar, daß sie endlich etwas über den Werdegang ihres Idols erfährt und auch der Grund abgehandelt wird, wieso seine Sippschaft zum Kannibalismus konvertierte, aber wenn wir mal ehrlich sind, sind alle hier gelieferten Begründungen halbherzig und ideenlos bis zur Unglaubwürdigkeit - also komplett für den Arsch. Liebesman demontiert mit dieser fahrlässig hingeschluderten Vorgeschichte die Legende und beschädigt den Charakter Leatherface nachhaltig. Zur Strafe müßte man ihn schön sauber als Paket verschnürt an Jason Vorhees schicken.

Aber kommen wir zu angenehmeren Details, denn der Film hat neben absolut hervorragendem Gemetzel, einer zugegeben herrlichen Optik und lustig auf Pornofilmniveau agierenden Jungdarstellern vor allem eins zu bieten: R. Lee Ermey als Sheriff Hoyt. Wer meint, daß er schon in Kubrick’s Full Metal Jacket gottgleich performt hat, der muß ihn hier mal erleben. Der geneigte Zuschauer glaubt ihm und seinen schwarzen Knopfaugen in jedem Moment vorbehaltlos, daß er verrückt wie eine Scheißhausfliege ist. Es kommt noch besser, denn wenn sich Ermey in der Liegestütz-Szene auch noch genüsslich selbst bzw. seine legendäre Rolle als Gunnery Seargent Hartman zitieren darf, hat der Cineast glatt Tränen der Rührung in den Glotzern. Der Mann setzt im Vergleich zur 2003er Version locker noch einen drauf, spielt einfach alles und jeden in Grund und Boden und man ist in Hinsicht auf den Film fast versucht ‘Perlen vor die Säue’ zu sagen. Da ist es nur gerecht, daß ihm das holpernde Drehbuch ein paar brillante One-Liner in den Mund legt, die garantiert in die Annalen der Filmgeschichte eingehen werden, während Leatherface ob Ermeys Präsenz ein ziemliches Schattendasein fristet. Geh doch schmollen und spiel mit deiner Säge.

Ich war selten so hin- und hergerissen, ob und für wen ich denn eine Anguck-Empfehlung aussprechen kann. Ich versuche die Zielgruppe mal einzugrenzen: R. Lee Ermey Fans, Freunde von humorlosem Horror, Backwood Junkies und unverbesserliche Gorehounds vortreten und auf die hiesige VÖ der Unrated-DVD warten, denn ein Kinobesuch lohnt wegen der Zensur nicht. Der Rest darf zurück ins Glied. Marsch, Marsch!

Offizielle Webseite zum Film

 
 

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