Love and War - vielleicht die weltweit erste animierte Oper

um 3:50 da reingeschubst: Film, Internet || Fremdplörre: Comments (5)

Dank des unter dem Motto “a platform for films from around the world to find the audiences they deserve” frisch gelaunchten YouTube Screening Room, der ab sofort in zweiwöchigem Rhythmus jeweils 4 Kurzfilme vorstellt, bin ich auf den wunderbaren Stop-Motion-Shortie Love and War aus Schweden aufmerksam geworden.

Da geht es um die traurige Liebesgeschichte von Krankenschwester Hasi und Kampfpilot Bärchen (keine Ahnung wie das biologisch hinhaut), denen der Krieg genau dann dazwischenkommt, als es gerade so richtig schön wird. Schluchz. Fredrik Emilson, der das Schmuckstück praktisch im Alleingang (written, directed, animated and composed) gewuppt hat, hat für seinen Fünfzehnminüter auf dem LA Film Festival 2007 nicht nur den Preis für den besten animierten Kurzfilm abgeräumt, sondern auch gleich noch den Titel “Orson Welles of stop-motion opera cinema with puppets” verliehen bekommen. Und der ist nicht übertrieben, aber davon könnt ihr euch nach dem Klick selber überzeugen. Taschentücher nicht vergessen:
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Blasphemie

um 12:17 da reingeschubst: Film, Internet || Fremdplörre: Comments (0)

Ich komm zwar offenbar grad ausm Mustopp von vorgestern, weil das Ding wohl schon seit dem 05.06. läuft (hats etwa jemand gesehen?), aber für mich fällt der ganze Streifen ohnehin in die Kategorie: Filme, von denen ich noch nicht mal was über deren Existenz wissen will. Und was hat Grace Jones da zu suchen? Die lebt noch?

Nä. Uääh. Den Trailer papp ich mir hier garantiert nicht rein. Aber dafür das Original. Allerdings hat das Label echt einen an der Klatsche und überall bei seinen Videos das embedden unterbunden. Dann probier ichs halt solange damit:

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Remember my name - FAME

um 4:40 da reingeschubst: Film, Internet, Preview || Fremdplörre: Comments (0)

Das Ding ist bisher völlig an mir vorbeigerauscht: Der 80er Jahre Kultfilm Fame von Alan Parker wird ebenfalls ein Opfer des Remakewahns in Hollywood. Dann dürfte es ja nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Footloose und Flashdance auch neu verwurstet werden. Gott bewahre. Wenigstens sitzt beim Fame-Neuklapp kein komplett Ahnungsloser am Ruder: Regisseur Kevin Tancharoen kann zwar bisher noch keinen Kinofilm vorweisen, hat aber einschlägige Erfahrungen als Regisseur, Produzent und Choreograph von TV-Tanz-Formaten nebst Videos und Liveshows von diversen Popdiven à la Christina Aguilera. Das Fame-Remake folgt bei der Besetzungspolitik dem Original und setzt auf bisher unbekannte Talente. Das öffentliche Casting hat bereits begonnen.
(via)

Für die volle Nostalgiepackung gibts die gute Irene Cara mit dem Original-Titelsong nach dem Klicker:

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DVD Terror - SAW IV ungekürzt nur über Österreich und Walk the Line goes Century³

um 17:55 da reingeschubst: DVD, Preview || Fremdplörre: Comment (1)

Das sind DVD-Njus nach meinem Geschmack: Da sich in Deutschland mal wieder alle Instanzen der Unrated-Fassung von SAW 4 - Sterben war gestern verweigern, hat der aufgeweckte Folterpornofan wenigstens wie bei den letzten 3 Teilen des Franchise die Möglichkeit zu unseren Nachbarn nach Ösiland auszuweichen. Dort kommt die DVD am 05.09.2008 ungeschnippelt in die Läden und ist über die diversen Online-Dealer somit auch für uns bestellbar. Ich bin zwar spätestens seit SAW 3 der Ansicht, dass die Story langsam mehr als ausgelutscht ist, aber hier ist mein Sammeltrieb diesmal wirklich grösser als die Vernunft, weil die SAW Collector’s Editionen in der schicken Hardcover-Buchform ein schnafftes Highlight sind.

Jetzt schnell die Sabberglocke vom Kinn gefeudelt, sonst gibts noch Überschwemmung auf der Tastatur und dann könnte ich mich nicht mehr schriftlich über die Nachricht freuen, dass das geniale Johnny Cash Biopic Walk the Line am 01.11.2008 im Extended Cut als Century³ Cinedition doch schon den Weg zu uns findet (die Amis dürfen Joaquin Phoenix immerhin bereits seit 25. März in der Extralangversion bewundern). Bislang belaufen sich die Infos über die Century³ Cinedition auf ein 2 Disc-Set mit rund 50 Minuten Bonusmaterial, aber bis November ist es noch lang hin und das letzte Wort noch nicht gesprochen. The man comes around…
(via & via)

SAW 4   Walk the Line

 

Gangbang, Baby!

um 12:38 da reingeschubst: Fernsehen, Film || Fremdplörre: Comments (0)

© MGMHA! Es geht natürlich NICHT um den neuesten Hardcore-Streifen aus der ‘Schluck, du Luder’-Reihe, sondern um eines der schönsten Musicals aus den goldenen MGM-Zeiten. Ich hab nämlich eben mit wachsendem Entzücken erspäht, dass nachher um 14:00 Eine Braut für sieben Brüder auf 3Sat läuft und weil ich den seit mindestens 20 Jahren nicht mehr gesehen habe, umgehend alle weiteren Termine für heute gecancelt (man muss eben auch mal Prioritäten setzen können!).

Hmm…ob sich die Macher im Jahre 1954 eigentlich haben träumen lassen, dass ihr auserkorener Titel 50 Jahre später zu den zweideutigsten der ganzen Filmgeschichte zählt? Oder hat die Wahl bereits in den prüden 50s für Aufruhr gesorgt? (Sofern die sich solche Sauereien überhaupt schon vorstellen konnten*g*). Wer den Streifen nich kennt: Es handelt sich um eine Interpretation vom berüchtigten Raub der Sabinerinnen, garniert mit schmissigen Songs, umwerfenden Choreografien und bestens aufgelegten Darstellern, wie dem damaligen Musicalgott Howard Keel und einer niedlichen Jane Powell.  Für ‘Kenner’: Auch die schärfste Catwoman aller Zeiten - und sowieso unsterbliche Kultfigur - Julie Newmar war hier mit am Start! (forget Michelle Pfeiffer)

Dreamgirls

um 4:07 da reingeschubst: Film || Fremdplörre: Comments (0)

© ParamountInfo: Dies ist ein Review, das ich in altmodischer Handarbeit aus meinem alten Blog übernommen habe, weil der Import nicht uns Verrecken funzen wollte. Das oben genannte Datum entspricht dem ursprünglichen Postingdatum. “Himbeerlola.de” existiert erst seit dem 01.03.2008.

Inhalt: Detroit in den 60er Jahren: Mit einem guten Live-Auftritt am Abend kann man sich zwar ins Gespräch bringen, aber im Radio hört man seine Songs deshalb noch lange nicht. Es ist diese Zeit, in der eine neue Art von Musik geboren wird - ein Sound, dessen Wurzeln tief in der Seele Detroits verankert sind, bei dem Lieder mehr aussagen als das, was ihre Oberfläche zeigt. Curtis Taylor Jr. (Jamie Foxx) arbeitet als Autoverkäufer, aber sein Traum ist es, im Musikgeschäft Karriere zu machen, sein eigenes Plattenlabel zu gründen und seine Musik in den großen Radiosendern des Landes zu hören. Alles was Curtis braucht, ist der richtige Ansatz, das richtige Talent, das richtige Produkt. Deena Jones (Beyoncé Knowles), Lorrell Robinson (Anika Noni Rose) und Hauptsängerin Effie White (Jennifer Hudson) sind “The Dreamettes” - und sie sind spät dran für eine lokale Talentshow, wo sie mit ihren billigen Perücken und selbstgenähten Kleidern auftreten wollen. Sie hoffen, dass ihnen ihr Talent und der pure Wille zum Erfolg verhelfen. Sie sind jung. Sie sind umwerfend. Und sie sind genau das, wonach Curtis sucht. Alles was sie tun müssen, ist, ihm zu vertrauen…

Lola meint: Wie sich einige öfter vorbeisurfende Mitbürger sicherlich erinnern können, hatte ich mich vor ein paar Tagen noch strikt geweigert mir die Dreamgirls reinzutun und geschworen, daß mich nicht mal der übermäßige Konsum von alkoholischen Getränken dazu bewegen könnte. Vorhin habe ich mir ehrlich gesagt eine gewisse Anzahl Umdrehungen sehnlichst gewünscht, denn eine gute Freundin hat mich glatt unter Androhung von Waffengewalt und sofortiger Kündigung jeglichen weiteren Kontakts ins Kino gezwungen. Womit mal wieder bewiesen wäre, daß im Namen der Freundschaft die grausamsten Verbrechen begangen werden. Würde bitte jemand bei Aktenzeichen XY anrufen?

Da ich von dem eben gesehenen immer noch unter Schock stehe mache ich es kurz, denn etwas anderes wäre für diesen Streifen ohnehin zuviel der Ehre. Zuerst wäre da das praktisch nicht vorhandene, aber dafür wenigstens in jeder Filmsekunde exakt vorhersagbare Drehbuch. Darüber könnte man eventuell noch hinwegsehen, denn Dreamgirls ist bekanntlich nur ein verfilmtes Musical und entsprechend sollte man von der Storyline auch nichts erwarten. Leider ist neben einer vernünftigen Geschichte auch jegliche Dramaturgie abgängig, was die heillos übertriebenen 130 Min Laufzeit ungleich schmerzhafter macht.

Jetzt fragt sich der aufmerksame Ottonormalkinogänger natürlich, wie der Streifen dann auf 130 Minuten kommt, wenn die ganze Zeit nichts Aufregendes passiert? Ganz einfach: Es wird gesungen. Und gesungen. Und außerdem gesungen. Hatte ich schon erwähnt, daß da dauernd gesungen wird? Jaaa, ich weiß. Es ist ein Musical. Aber trotzdem hätte man mindestens 113 der gefühlten 119 Gesangseinlagen streichen können, denn sie existieren nur zum Selbstzweck und helfen der Story kein Stück weiter. Außerdem hören sich die Nummern, die ich eben zur Streichung vorgeschlagen habe, auch noch alle gleich an. Das grenzt schon an vorsätzliche Körperverletzung.

Ein kleines bisschen Vergnügen kann ich trotzdem verbuchen, was sich ausschließlich die schauspielernde Fraktion als Pluspunkt notieren darf. Fraglich, ob die das wollen, denn mein Vergnügen war eher boshafter Art. Jamie Foxx (allein dieses Doppel-X bringt mich schon auf die Palme) spielt endlich mal das egoistische, hinterhältige Riesenarschloch, für das ich ihn immer gehalten habe. Der Junge verleiht dem Begriff ‘unsympathisch’ ohnehin mit jedem Tag seiner Existenz eine neue Bedeutung, stößt hier allerdings in ungeahnte Dimensionen vor. Als ob das für einen Film nicht völlig reichen würde, werden wir auch noch Zeuge, wie sich ein so genannter ‘Star’ selbst demontiert: Beyoncé braucht gar nicht erst spielen, denn sie ist ganz einfach die allseits bekannte künstlich gehypte Mittelmäßigkeit auf zwei Beinen, deren ausdrucksloses Plastikpuppengesicht in keinem Moment von dem dünnen Stimmchen abzulenken vermag. Was für ein Fest – nur leider nicht für die Gehörgänge.

Mein persönlicher Albtraum, der allseits bejubelte Eddie Murphy, liefert eine handwerklich gute Performance ab, was ich bei einem Schauspieler mit seiner Berufserfahrung allerdings voraussetze. Seine lächerliche Oscarnominierung wird durch den Auftritt in keinster Weise gerechtfertigt. Ich hoffe inständig, daß dieser Kelch in 14 Tagen an ihm und mir vorüberzieht. Wo er bitte nicht vorüberziehen sollte, ist Jennifer Hudson. Die Frau entpuppt sich in ihrem Filmdebüt als Naturgewalt – sowohl stimmlich, als auch schauspielerisch. Dreamgirls wäre ohne sie einen Dreck wert und ich verstehe nicht so ganz, warum sie nur unter “Beste Nebenrolle” läuft, denn sie stiehlt alles und jedem die Show. Wer ihre Rolle guten Gewissens nach Screentime einstuft, der hat den Schuss nicht gehört, zumal sie schätzungsweise vielleicht 5 Minuten weniger im Bild ist, als die sterbenslangweilige Frau Knowles.

Wollte ich das hier nicht eigentlich kurz halten?? Dann aber ganz schnell das Fazit: Der Film hat den Nährwert von Fensterkitt und ist auch noch mindestens eine dreiviertel Stunde zu lang. Nur die Jenny, die rult alles wech. Und ich geh mir jetzt doch noch einen ansaufen, um den Schund ganz schnell wieder zu vergessen. Prost.

Offizielle Webseite zum Film

 
 

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