Grosse Kunst mit der Knippse

um 3:09 da reingeschubst: Fernsehen, Film, Internet, TV-Serien || Fremdplörre: Comment (1)

Ich guck mir seit ner Stunde die Augen wund und krieg nicht genug, nur weil René heimtückisch den Link zu Michael Mullers Seite rausgezuppelt hat. Ich war vor Urzeiten schonmal da drauf und hatte es irgendwie verdrängt, dass ich mir die Werke dieses begnadeten Fotografen mal in Ruhe reintun wollte. Der Mann hat ein unglaubliches Auge und macht grandiose Sachen mit Licht und Schatten nebst neckischen Farbspielereien. Muller hat im Lauf seiner Karriere auch schon etliches für die Filmbranche gezaubert (z.B. grade aktuell Poster für den Iron Man) und hatte natürlich auch schon reichlich Schauspieler vor der Linse.

Ich freu mir grade nen Kullerkeks über Pics von leckerschmecker Joaquin Phoenix, Hugh Jackman in Wolverine-Klamotten, nen Fake-Mugshot von Tommy Lee Jones, die Jungs von Supernatural und McSteamy Eric Dane. Ausserdem hab ich die unverhoffte Erkenntnis gewonnen, dass man mit nem Milchbrötchen wie David Arquette Bilder machen kann, die Kid Rock vor Neid erblassen lassen würden und sich auch aus seiner inzwischen leicht angejahrten Schwester Patricia noch eine Glamour-Queen rausholen läst, wenn man sie mal von ihrem Medium-Hausfrauendasein wegschleift. Aber was laber ich hier - klicken und schwelgen! (um zum jeweils nächsten Bild zu gelangen, die Maus idealerweise diagonal über das aktuelle Pic bewegen…Fläsch saugt)

© Michael Muller© Michael Muller© Michael Muller

© Michael Muller© Michael Muller© Michael Muller

 

Völlig sinnfrei - die Alien Predator Total Destruction Box

um 4:35 da reingeschubst: DVD, Preview || Fremdplörre: Comments (5)

Gleich vorneweg: Als ich zum ersten Mal was von der extrem schicken Alien Predator Total Destruction Ultimate Collection Century³ Cinedition Limited und whateverfuckingnoch Box mitbekommen habe, hat bei mir spontan der Pawlowsche Reflex eingesetzt. Als DVD-Sammler(in) kann nichtmal ich aus meiner Haut, obwohl ich das AvP Franchise schon bei Teil 1 nicht mochte und ich mir Teil 2 deswegen gleich ganz gespart hab. Trotzdem hatte ich diesen unkontrollierbaren haben-wollen-Impuls, der sich auch jetzt noch bei einem Blick auf das Teil einstellt:

Alien vs Predator Box Cover

Alien vs Predator Box innen

Für die, die es noch nicht wissen: Enthalten sind Alien 1-4, Predator 1 & 2, sowie beide Alien vs. Predator Mash ups. Der ganze Spass tummelt sich auf insgesamt 18 Scheibchen und natürlich sind alle Filme in der Century³ Cinedition. VÖ ist der 30. Mai 2008 (bei meinem Lieblingsdealer ist die Vorbestellung für 99,99 Eurönchen zu haben). So weit, so lecker.

Und jetzt ganz schnell die Sabberglocke abgewischt und den Kauftrieb unter Kontrolle gebracht, denn wie ich schonmal nebenbei erwähnt hab, steht der Welt blöderweise Alien vs. Predator 3 ins Haus, womit sich dieses Prachtstück einer Komplettbox glatt von selber erledigt hat. R.I.P., ein Haufen Kohle gespart und ällerbätsch.

Ups. War das etwa grade sowas wie Negativwerbung? :mrgreen:

Snow Cake

um 4:03 da reingeschubst: Film || Fremdplörre: Comment (1)

© KinoweltInfo: Dies ist ein Review, das ich in altmodischer Handarbeit aus meinem alten Blog übernommen habe, weil der Import nicht uns Verrecken funzen wollte. Das oben genannte Datum entspricht dem ursprünglichen Postingdatum. “Himbeerlola.de” existiert erst seit dem 01.03.2008.

Inhalt: Gerade, als die Anhalterin Vivienne (Emily Hampshire) bei ihm eingestiegen ist, wird der verschlossene Alex (Alan Rickman) in einen Autounfall verwickelt. Das Mädchen stirbt noch am Unfallort. Voller Schuldgefühle sucht Alex Viviennes Mutter in dem kanadischen Kaff Wawa auf, doch Linda (Sigourney Weaver) ist Autistin und kann deshalb ihre Trauer nicht zeigen. Alex beschließt ein paar Tage zu bleiben, bis Lindas Eltern zur Beerdigung eintreffen. Immer mehr nimmt er an ihrem Leben teil und beginnt außerdem noch eine Affäre mit der Nachbarin Maggie (Carrie-Anne Moss), die alle Gefühle routiniert auf Distanz hält. Doch langsam beginnen sich die Charaktere zu wandeln, und als der Schnee zu schmilzen beginnt, ist das Leben für keinen der drei mehr so, wie es vorher war.

Lola meint: Habt ihr auch bestimmte Filme für bestimmte Lebenslagen? Bei mir sind ist es z.B. an Weihnachten “Scrooged” oder “Wir sind keine Engel“, an Ostern zieh ich gern mal “Das Leben des Brian” (Jehova!) aus dem Regal und wenn es mir mies geht, wandern Herzwärmer wie “Löwen aus zweiter Hand” in den Player. “Snow Cake” ist für mich ein heißer Kandidat für die Herzwärmer-Abteilung, denn als der Abspann lief, hatte ich dieses spezielle kuschelig-wohlige Gefühl.

Wer jetzt meint, daß wir uns gerade mitten in den Kitschtümpel stürzen, der irrt. Selten war ein Streifen weniger zuckrig, denn wenn es in “Snow Cake” etwas im Überfluß gibt, dann sind es Probleme: Depressionen, Schuldgefühle, Trauer, Verzweiflung, Autismus, Kleinstadtmief, bösartige Gerüchte, Totschlag, Verständnislosigkeit, Hilflosigkeit und der vergebliche Wunsch nach Absolution. Dieser Berg Unglück wird auch noch in düstere oder wahlweise durch den Schnee eiskalt glitzernde Bilder verpackt. Na? Hab ich euch verscheucht? Hiergeblieben!

Regisseur Marc Evans hatte ein tolles Drehbuch, kein Geld und einen seiner Meinung nach unerfüllbaren Traum: Er wollte Alan Rickman für die Hauptrolle. Schön, daß Alan seine Gage total egal war und er nach der Lektüre des Buches nur 5 Minuten brauchte, um zuzusagen. Durch weitere Fügungen stießen sogar noch Sigourney Weaver für die weibliche Hauprolle und Carrie-Anne ‘Trinity’ Moss als beziehungsgeschädigtes Love-interest zum Cast. Das Ergebnis war ein verdammt glücklicher Regisseur und, hiermit bestätigt, ein wunderbar erzählter Film, in dem Alan und Sigourney die für mich unwerfendsten Leistungen ihrer bisherigen Karrieren zeigen. Rickman spielt den vom Schicksal geprügelten Alex so zurückhaltend und traurig, daß ich ihn am liebsten auf den Arm genommen und getröstet hätte. Er läßt den Beobachter in jedem beschissenen Moment mitleiden und wenn es schon fast nicht mehr schlimmer werden kann, muß er sich zusammen mit uns auch noch komplett überfordert mit der autistischen Linda auseinandersetzen, die von der regelrecht entrückten und nie überzeugenderen Sigourney Weaver performt wird. Sigourney hat sich ein geschlagenes Jahr auf diese Rolle vorbereitet und sogar eine Weile bei einer Autistin mit Asperger-Syndrom gewohnt, um die an demselben Defekt (nicht)leidende Linda so realistisch wie möglich spielen zu können. Das Ergebnis der ganzen Mühen kann man nur als umwerfend bezeichnen.

Das klingt alles reichlich deprimierend für einen einzigen Film. Ist es auch, aber eine federleichte Tragikomik und die Tatsache, daß am Ende ein Lächeln und erlösende Hoffnung steht, läßt ein echtes Feelgood Movie in unsere Herzen schleichen. Schnee ist der – in diesem Fall - weiße Faden und das Gerüst, auf dem die Geschichte ruht. Er visualisiert die von einer gefrorenen Schicht bedeckten seelischen Wunden, die sich langsam aber unaufhaltsam wie Frühlingsblumen ihren Weg ans Licht bahnen, um geheilt zu werden. Und er hat eine ganz besondere Bedeutung für Linda, aus der sich auch der Filmtitel erklärt. Aber seht, erlebt und erfahrt selbst…

Offizielle Webseite zum Film

 
 

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