Psssst! Rainn Wilson hört Lesben im Gebüsch!

um 10:44 da reingeschubst: Gagreel, Internet, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (7)

Eine Visage wie ein durchgeknallter Serienmörder und trotzdem lustig: Den guten Rainn Wilson, allseits bekannt durch The Office und Six Feet Under, hatte ich vor ein paar Wochen schonmal am Wickel, weil er bei uns (voraussichtlich) im September mit seinem nächsten Kinostreich The Rocker aufschlägt. Heute hat er sich bei mir gleich nochmal ein kuschelig warmes Plätzchen gesichert, weil er für EW.com vier kleine Videos rausgehauen hat, die mir gleich mal den jungen Tag versüsst haben. Rainn hat nämlich tief in der Kostümkiste gewühlt und treibt in den Filmchen als Oberkrawallchick Xena (mein Fav!), Captain Jean-Luc Picard, Tony Soprano und MacGyver sein Unwesen und reichlich Schabernack. Ab geht er nach dem Klicker:
(via)

Willste alles? Musste klickn! »

Rainn Wilson rockt als The Rocker

um 18:13 da reingeschubst: Film, Preview, Trailer || Fremdplörre: Comment (1)

Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, daß mir Rainn Wilson nicht schon in Six Feet Under als Mutti Fishers creepy Love Interest (!!!) mit grandioser Sparmimik aufgefallen wäre. Deswegen bin ich um so mehr erfreut, daß er in The Rocker (ab 18.09.2008) mal in einer Hauptrolle zeigen kann, was so alles in ihm schlummert. Außerdem hab ich eine Schwäche für Muckerstories, 80’s Flair und gut gemachte Komödien und wenn mich nicht alles täuscht, dürfte der Streifen eine gelungene Kombi aus allem werden. Zumindest hab ich mich beim Trailer herzhaft weggepackt und die Kristianna-Loken-Terminatrix-Gedenk-Performance, die Rainn da in Ozzy Osbourne Klamotten hinlegt, ist einfach nur grandios! ;o)

 

Plot: “The Rocker” tells the story of a failed, over-the-hill drummer who gets a second chance at fame. Robert “Fish” Fishman is the extremely dedicated and astoundingly passionate drummer for the eighties hair band Vesuvius who is living the rock ‘n’ roll dream until he is unceremoniously kicked out of the group. Unfortunately for Fish, this happens right before Vesuvius becomes one of the biggest bands in the world. Fish is then forced to get a ‘real’ job and abandon his dream until an unlikely opportunity arises. Twenty years after getting booted out of the band he helped create, just when Fish has finally given up hope, all of his wildest fantasies come true.
(via)

Trailer mit herrlichem Blödsinn wie immer nach dem Klicker:

Willste alles? Musste klickn! »

Ben Foster hat zwei neue Projekte im Ärmel

um 18:38 da reingeschubst: Film, Internet, Preview || Fremdplörre: Comments (0)

Hatte ich hier eigentlich schonmal erwähnt, daß Ben Foster einer meiner absoluten Lieblings-Nachwuchsschauspieler ist? Nein? Dann muß ich das sofort nachholen: Ben Foster ist einer meiner absoluten Lieblings-Nachwuchsschauspieler und ich wundere mich immer, daß der vor lauter Talent überhaupt noch laufen kann. Er hatte mich damals sofort in Liberty Heights, verblüffte mich in Ran an die Braut und hat mich auch in Six Feet Under schwerstens beeindruckt. Und spätestens, als er Bruce Willis kackfrech als Oberpsycho Mars in Hostage aber sowas von die Show gestohlen hat, war ich restlos infiziert! Ich verstehe irgendwie nich so ganz, warum seine Karriere nicht so richtig in die Gänge kommt und warum er sich immer wieder in die Verbrecher-/Durchgeknallten-Schiene drücken lässt. Der Mann hat viel viel mehr drauf und es wäre schön, wenn man ihn das endlich beweisen lassen würde. Wie dem auch sei: Ben hat mit The Messenger und Pandorum zwei neue Projekte am Start und ich bin mehr als gespannt.

The Messenger scheint ein heftiges Drama zu werden und das lässt mich im Hinblick auf Bens Hauptrolle hoffen: Er spielt einen Soldaten, der die undankbare Aufgabe hat den Angehörigen von gefallenen Kameraden die Todesnachricht zu überbringen. Dabei verliebt er sich in eine der frischgebackenen Witwen und schon ist der Ärger perfekt. Regie und Drehbuch des als Road-Movie angelegten Streifens gehen auf das Konto von Oren Moverman, der schon zum Bob Dylan Film I’m not there das Skript geliefert hat. Über Pandorum ist bisher leider auch nicht mehr bekannt: Es wird auf jeden Fall ein Science Fiction Streifen über zwei Astronauten, die in ihrem Raumschiff aufwachen und keine Ahnung haben wer sie sind, wo sie sind und was sie dort eigentlich tun. Dann machen sie eine Entdeckung, die das Überleben der gesamten Menschheit in Frage stellt. Angeblich soll Dennis Quaid den zweiten Astronauten spielen und Paul W.S. Anderson produziert, was mich vermuten lässt, daß es blutig wird. Ich drücke Ben die Daumen, daß beide Projekte was werden…
(via & via)

R.I.P. - Men in Trees

um 17:39 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (0)

Und schon ist es schlagartig wieder vorbei mit meiner guten Laune: Wie ich soeben erfahren durfte, stellt ABC die schnurrige Frauen-vs.-Männer-in-Alaska-Serie Men in Trees nach nur 2 Staffeln ein. Bei einen kurzen Blick auf die Hintergründe könnte man fast den Verdacht hegen, daß ABC der Serie - aus welchen nebulösen Gründen auch immer - absichtlich den Todesstoß versetzt hat. Immerhin brachte es der Sender nicht nur fertig der Serie während diesen beiden Staffeln ganze 6 Mal einen anderen Sendeplatz zu verpassen, sondern war auch noch so dreist diverse Folgen der ersten und zweiten Staffel willkürlich durcheinander zu senden. Da kann es sogar dem grössten Hardcore-Fan vergehen und schon ist der hausgemachte Quotentod perfekt.

Ich gebe ja zu, daß Men in Trees nicht gerade anspruchsvoll oder auch nur ansatzweise spannend war. Allerdings hatte die mehr als sympathische Crew rund um Anne Heche offensichtlich einen Heidenspaß an der Sache und deswegen hat es mir auch Spaß gemacht zuzugucken. Und natüüürlich hat das ewige Hin und Her zwischen Marin und ihrem begriffsstutzigen Wildhüter irgendwann genervt, aber da das ganze Drumherum so stimmig war, konnte man diese Mätzchen locker verkraften.

Wenigstens traf die Men in Trees Macher das Aus nicht ohne Ankündigung und deswegen wird die Wohlfühl-Serie auch in der letzten Folge von Staffel 2 mit einem ‘richtigen’ Ende versehen, das alle wichtigen offenen Handlungsstränge verknüpft. Sowas ist ja heute auch nicht mehr selbstverständlich.

Hier bei uns läuft Men in Trees eigentlich auf VOX, befindet sich aber gerade in einer ‘Pause’ auf unbestimmte Zeit, weil die Quoten nicht so pralle waren. Zwischen den ganzen Krimiserien ist das sogar irgendwie nachvollziehbar, denn Men in Trees ist nunmal pures Frauenzeugs und passt eigentlich gar nicht so richtig in das aktuelle abendliche Programmschema des Senders. Aber gerade im Zusammenhang mit dieser plötzlichen ‘Pause’ mitten in Staffel 1 ist mir zum ersten Mal so richtig bewußt geworden, daß VOX neuerdings auch einen auf Pro7 macht und den Serienfans einfach so nach Lust und Laune den Stinkefinger zeigt. Die Kuschelweichzeiten sind offenbar vorbei, in denen um jeden Preis bis zur letzten Staffel durchgezogen wurde, und wenn es nachts um 1:00 war: Ich erinnere wehmütig an das umwerfende Familienepos Six Feet Under, bei dem VOX noch tapfer bis zum bitteren Ende durchgehalten hatte, was ich dem Sender immer hoch anrechnen werde. Dann bin ich mal gespannt, wann Marin & Co wieder aus dem Giftschrank raus dürfen und ich den Rest zu sehen kriege. Man soll die Hoffnung bekanntlich nie aufgeben…
(via)

Offizielle AlaskaMännerBaumschule

Lars und die Frauen

um 3:12 da reingeschubst: Film || Fremdplörre: Comments (0)

© Central FilmOriginaltitel: Lars and the Real Girl
Genre: Dramödie
Land: USA
Jahr: 2007
Regie: Craig Gillespie
Darsteller: Ryan Gosling, Emily Mortimer, Paul Schneider, Patricia Clarkson, Kelli Garner, Nancy Beatty, uvm
Läuft ab: 13.03.2008
Offiz. Webseite:
www.lars.centralfilm.de

Inhalt: Lars Lindströms Leben könnte beschaulicher nicht sein: Aufstehen, zur Arbeit gehen, abends fernsehen und sonntags in die Kirche. Lars ist damit zufrieden, denn er mag sein zurückgezogenes, isoliertes Dasein, aber seine Schwägerin will ihn unbedingt ins Familienleben mit einbeziehen, eine Arbeitskollegin möchte mehr von ihm und alle anderen Bekannten wollen ihn ohnehin dauernd verkuppeln. Da muss ganz schnell eine Frau her, damit die ständigen Attacken auf Lars’ Privatsphäre endlich ein Ende haben. Überraschend stellt Lars allen seine neue Freundin Bianca vor und beharrt nachdrücklich darauf, dass sie eine brasilianische Missionarin und Krankenschwester ist, die er im Internet kennen gelernt hat. Für seinen Bruder Gus, seine Schwägerin Karin und alle anderen Dorfbewohner ist Bianca aber eindeutig eine lebensgrosse, sehr realistische Sexpuppe aus Silikon - eine so genannte Real Doll. Irritiert holen sie sich Rat bei Dr. Dagmar, die eine überraschende Diagnose stellt: Lars kann nur geholfen werden, wenn die ganze Gemeinde Bianca behandelt, als sei sie tatsächlich lebendig.

Lola meint: Regiefrischling Craig Gillespie präsentiert uns mit Lars und die Frauen eine skurrile, warmherzige Dramödie, von der man eigentlich nicht so recht glauben will, dass sie in den USA entstanden ist. Stilistisch wirkt der Film, als käme er aus Schweden oder Norwegen, was zusätzlich durch die meist nordisch klingenden Namen der schrägen Figuren unterstrichen wird. Dazu gesellen sich ruhige Aufnahmen von tief verschneiten Landschaften und eine langsame, ernste Inszenierung, die den Zuschauer behutsam an die komplett gegen den Mainstream gebürstete Geschichte heran führt.

Während man den psychisch angeschlagenen Lars und seine neue und höchstwahrscheinlich auch erste Freundin Bianca, die Real Doll, begleitet, wird einem dieselbe Rolle wie den anderen Dorfbewohnern zugewiesen: Man muss Lars’ Marotte auf ärztliche Anweisung einfach so hinnehmen und darf nicht weiter nachfragen, denn eine schlüssige Erklärung für sein Verhalten bekommt man nicht geliefert. Ab und zu werden Andeutungen gemacht, dass es sich um ein frühes Trauma durch den Tod der Mutter bei seiner Geburt und die darauf folgende Kindheit beim depressiven Vater handelt, aber mehr auch nicht. Es gilt sich mit einem sympathischen jungen Mann zu arrangieren, der zutiefst verstört und nicht in der Lage ist, zu anderen Menschen eine soziale Bindung aufzubauen.

Der schmale Grat zwischen Komödie und Drama wird von Nancy Olivers Drehbuch, die auch schon für die geniale Serie Six Feet Under geschrieben hat, gut gehalten, denn meistens weiss man nicht so recht, ob man nun weinen oder lachen soll. Bemerkenswert ist, dass die Scherze nie ins Niveaulose abdriften, obwohl sich die Grundkonstellation der Story dafür sicherlich anbietet. Der Respekt für Lars und sein Umfeld bleibt gewahrt, was auch den durchweg überdurchschnittlich guten Darstellerleistungen anzurechnen ist. Ryan Gosling, der bei mir für “Wie ein einziger Tag” und “Das perfekte Verbrechen” ohnehin einen dicken Stein im Brett hat, beweist einmal mehr sein immenses Talent. Er trägt diesen Film alleine auf den Schultern und tut das mit einer scheinbaren Mühelosigkeit, die einem nur Respekt abverlangen kann. Neben ihm kann vor allem Patricia Clarkson, mit der noch jemand aus der Six Feet Under Crew an Bord wäre, als einfühlsame Ärztin glänzen und einige grosse Momente auf ihrem Konto verbuchen.

Es gibt nur wenige Punkte, die man Gillespies Erstlingswerk vorwerfen kann. Das Ganze hätte vor allem im Mittelteil eine Straffung vertragen, da sich Lars’ Entwicklung manchmal etwas zu sehr zieht und die Story dadurch erst zu spät aus dem Knick kommt. Eine Viertelstunde weniger wäre hier mehr gewesen. Auch habe ich ab und zu im Hinblick auf die Komödienkomponente eine gewisse Leichtigkeit vermisst, die vor allem den bedrückenden, farblosen Bildern gut getan hätte, weil das Innenleben unseres Helden schon traurig genug ist. Vielleicht bin ich genau deswegen mit dem Film nicht 100% warm geworden. In einigen Momenten wirkt die Geschichte ausserdem durchaus realitätsfremd, da es sogar in einer überschaubaren dörflichen Gemeinschaft recht unwahrscheinlich ist, dass alle Mitmenschen die Puppe so widerstandslos als echte Person behandeln. Aber vielleicht will dieser Film gar nicht realistisch, sondern eher ein Märchen sein - ein trauriges Märchen von Einsamkeit und Seelenschmerz, an dessen Ende ein bisschen Hoffnung steht. Hoffnung auf gegenseitiges Verstehen.

★★★★★★★½☆☆ (7,5/10)

Dexter - Darf man einen Serienmörder mögen?

um 5:06 da reingeschubst: Fernsehen, TV-Serien || Fremdplörre: Comments (3)

© ShowTimeEigentlich ist es nach den ersten 3 Folgen noch viel zu früh, um irgendwas über eine Serie sagen zu können. Die Schauspieler und Autoren haben sich genau wie der Rest vom Team noch nicht so richtig eingegroovt und als Zuschauer braucht man normalerweise auch ein paar Folgen mehr, um wirklich abhängig zu werden. Die Betonung liegt auf ‘eigentlich’ und ‘normalerweise’, denn bei Dexter, dem neuesten US-Megahit-Import auf Premiere, ist nichts eigentlich und normal schon gar nicht. Als Konsequenz bin ich Dexter entgegen meiner sonstigen Sehgewohnheiten schon nach dieser kurzen Zeit mit Haut und Haar verfallen.

© ShowTimeDexter Morgan arbeitet für die Polizei von Miami als forensischer Blutspurenanalytiker. Dexter liebt Blut über alles, obwohl er sonst nicht in der Lage ist, auch nur das kleinste Gefühl zu empfinden. Blut bestimmt sein ganzes Leben, selbst in der Freizeit. Seine Kollegen und seine Schwester, die ebenfalls Polizistin ist, ahnen nichts von Dexters anderer, dunkler Seite: Nach Feierabend gibt er seinen Trieben nach und mordet. Aber er ist kein wildes Tier, das einfach die nächstbeste Beute reisst, nein, er ist Dank der Erziehung seines Adoptivvaters, der Dexters ‘Potential’ schon frühzeitig erkannt hat, extrem organisiert und sucht sich akribisch den Abschaum heraus, dem es gelungen ist durch die Maschen der Justiz zu schlüpfen. Seine Opfer sind Kinderschänder, Mörder, Vergewaltiger und ähnlich liebenswerte Exemplare der menschlichen Rasse. Dexter nimmt sich Zeit für seine Kundschaft und schlachtet sie an von ihm sorgfältig präparierten Orten ab, um seinem Arbeitgeber keine Hinweise auf seine Person in Form von nachlässigen Spuren zu liefern. Damit kennt er sich ja durch seinen Beruf bestens aus und kann so die modernen Spurensicherungsmethoden zuverlässig umgehen. Er ist eiskalt, innerlich tot; er ist hochintelligent und berechnend, immer auf dem Srung. Und er lässt sich Zeit beim Töten und richtet es so ein, dass seine Opfer jeden einzelnen Augenblick bei vollem Bewusstsein erleben.

Das klingt grausam und ist es auch. Das Medium Fernsehen wird an die Grenzen des Zeigbaren getrieben und manchmal sogar ein Stück darüber hinaus. Da fliegt schon mal ein abgeschnittener Kopf über die Strasse oder die Kamera verharrt quälend lang auf ausgebluteten, wächsernen Leichenteilen. Überhaupt stellt die sorgfältige Komposition der Bilder einen Grossteil der Faszination. Die Kamera ist unfassbar nah dran - ein Auge, ein Mund, die Poren auf den Nasenflügeln, ein Schweisstropfen, der langsam den Nacken runter läuft, um dann wieder in der Totalen fast surreale Sets wie einen blendend schneeweissen Raum zu präsentieren, an dessen Wänden uns tiefrote Blutspritzer entgegen schreien. Das ist Eyecandy auf allerhöchstem Niveau, die Anziehungskraft des Grauens, der sich der Blick nicht entziehen kann.

© ShowTimeNeben den hochklassigen Bildern steht die Produktion auf zwei weiteren, fest betonierten Beinen: Hervorragend geschriebene Drehbücher, die auf den mir bisher unbekannten, aber offenbar genauestens bei allen verfügbaren Profilern recherchierten Romanen von Jeff Lindsay beruhen und Michael C. Hall in der Titelrolle, der sich als Casting-Jackpot sondergleichen entpuppt. Michael hat sich seit seinen Tagen als schwuler Bestatter in der Kultserie Six Feet Under unübersehbar weiterentwickelt, und stellt seinen schwierigen neuen Charakter auf geniale Weise dar. Er wirkt nicht mal sonderlich sympathisch und trotzdem mag man seinen Dexter, wenn auch auf eine merkwürdige, widerstrebende Art. Er zieht einen mit seinen ausgefeilten inneren Monologen ins Vertrauen, erklärt uns seine Welt, die eigentlich nicht erklärbar ist und macht uns zu seinen einzigen Mitwissern, fast zu einem Teil von sich selbst. Er schmeichelt mit seinem spitzbübischen Charme und erleichtert uns und die kaum erträglichen Bilder mit sardonischem Witz. Man hat sogar fast Mitleid, wenn Dexter einem seine Idee von Sozialverhalten am Arbeitsplatz oder einer Liebesbeziehung vorführt, denn mehr als eine Idee kann es für ihn wegen der Unfähigkeit etwas zu fühlen nie sein. Diese psychologischen Tricks erschaffen zusammen mit der Tatsache, dass sich Dexter ausschliesslich an Menschen vergreift, die es ‘verdient’ haben, einen der zwar nicht liebenswertesten, aber einen der charismatischsten Serienhelden aller Zeiten. Und er hallt auch noch lange nach dem Ende der jeweiligen Folge nach, indem er den Zuschauer mit ambivalenten Emotionen und grundsätzlichen moralischen Fragen zurück lässt. Das ist grosse Fernsehkunst.

“Was hab ich denn getan? Und warum bekomme ich diesen niedlichen Haufen von Körperteilen nicht aus meinem Kopf?” Dexter Morgan

Sollte ich jetzt jemandem den Mund wässrig gemacht haben, der nicht über Premiere verfügt: RTL2 hat sich die Rechte fürs Free-TV gesichert. Mir ist noch kein Sendetermin bekannt und es ist mehr als fraglich, wenn nicht sogar unwahrscheinlich, ob Dexter dort uncut ausgestrahlt wird. Aber die DVD-Box lässt sicher nicht mehr allzu lange auf sich warten.

Pics © ShowTime

Zum jetzigen Zeitpunkt:
★★★★★★★★★★ (11/10 = Kult!)

Offizielles Serialdexterheim

 
 

Janz früher mal...

 

Dezember 2016
M D M D F S S
« Jun    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Es wird wolkig

Kram & Zeugs

Lizenz


Aboquatsch
Add to Technorati Favorites
Add to Google
Join My Community at MyBloglog!
Mit Bloglines abonnieren

Jibbs ooch noch
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blog Top Liste - by TopBlogs.de
Bloggeramt.de

Bits about moi






Mist! Ich bin nur
Bist du Zombie-Proof? Teste dich!

Bin irgendwo zwischen
Egoload - Analytischer DenkerundEgoload - Unabhängiger Denker