Nochmal für die Blinden und Lesefaulen:

um 14:35 da reingeschubst: Film, Me myself and I || Fremdplörre: Comments (2)

Da ich gestern und heute von diversen Mitmenschen falsch verstanden, falsch zitiert, angemotzt oder wahlweise zwar nett, aber trotzdem verständnis- bis fassungslos angequatscht wurde, wieso zur Hölle ich Indys Kristallschädel denn 8 Punkte gebe und ob ich nicht ganz dicht, betrunken oder als Kind auf den Kopf fallen gelassen worden wäre: Ich habe ihm keine 8, sondern

6 Punkte

gegeben, die laut meiner persönlichen Definition eines 10-Punkte RankingsWeder richtig gut, noch richtig schlecht” bedeuten. Und dazu stehe ich! Der Streifen ist für mich (leider und zähneknirsch) Mittelmaß - nicht mehr und nicht weniger.

Offenbar kann ich nicht verlangen, daß sich irgendjemand durch mein Pamphlet quält (ihr faulen Säcke), deswegen hab ich den relevanten Part mit der Punktevergabe jetzt hervorgehoben. Und ich hoffe, daß alle Unklarheiten damit beseitigt sind. Meine Herren. Wie kann man sich wegen sonem Quatsch nur so echauffieren? Vor allem verstehe ich im Moment nicht ganz, wieso ich vor allem per Mail blöd angemacht werde. Schreibts in die Kommentare und zügelt eure Ausdrucksweise, dann lösche ich sie nämlich nicht. So wie die 13 bis 27 Du-blöde-Schlampe-Mails.

Und wenn ich jetzt noch weiter von der Seite angemacht werde, gebe ich Indy glatte 10 Punkte! Ich schrecke vor nichts zurück…*droh*

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

um 19:18 da reingeschubst: Film || Fremdplörre: Comments (17)

Originaltitel: Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull
Genre: Action, Adventure, Fantasy
Land: USA
Jahr: 2008
Regie: Steven Spielberg
Darsteller: Harrison Ford, Cate Blanchett, Karen Allen, Shia LaBeouf, Ray Winstone, John Hurt, Jim Broadbent, uvm.
Läuft seit: 22.05.2008
Offizielle Webseite:
www.indianajones.com

Inhalt: Das neueste Indiana Jones Abenteuer beginnt 1957 auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges in den Wüstengebieten im Südwesten der USA. Indy ist auf einem entlegenen Flugplatz nur mit knapper Not böswilligen Sowjetagenten entkommen. Bei seiner Rückkehr an das Marshall College muss Prof. Jones feststellen, dass er vom Regen in die Traufe gekommen ist. Sein enger Freund und Dekan erklärt ihm, dass ihn seine jüngsten Aktivitäten bei den Kommunistenjägern der Regierung verdächtig gemacht haben und dass auf die Universität Druck ausgeübt wird, ihm zu kündigen. Beim Verlassen der Stadt trifft Indiana den aufsässigen jungen Mutt, der dem abenteuerlustigen Archäologen einen folgenschweren Vorschlag macht. Wenn Indy ihm bei einer Mission mit zutiefst persönlichen Motiven hilft, könne er durchaus einen der spektakulärsten archäologischen Funde der Geschichte machen: Den Kristallschädel von Akator, ein legendäres Objekt, das Faszination und Furcht auslöst und mit allerlei Aberglauben behaftet ist. Doch als Indy und Mutt zu einer der entferntesten Ecken Perus aufbrechen merken sie schnell, dass sie auf ihrer Suche nicht alleine sind.

Lola meint: Es gibt Filme, die trägt man für immer im Herzen. Sei es, weil man mit ihnen aufgewachsen ist, weil sie einen persönlichen Moment des eigenen Lebens exakt trafen und noch einmal die Gefühle dazu transportierten, weil man sie beim ersten und auch noch beim zwanzigsten Mal einfach nur überwältigend fand oder alles zusammen oder aus noch ganz anderen Gründen. Indiana Jones ist für mich einer dieser Filme bzw. Filmreihe. Ich habe ihn damals sogar noch mehr geliebt als Star Wars, was beinahe einem Sakrileg gleichkam, aber es spiegelte vielleicht schon in den 80ern meine große Schwäche für einen gewissen oldschooligen Charme wider, dem ich mich bis heute nicht entziehen kann. Das machte sich sogar in meinem mit Postern tapezierten Zimmer bemerkbar: Während meine Alterskolleginnen die damals angesagten Popstars an der Wand hatten, war meine erste Liebe Elvis, der dann im Jahre 81 von meinem Indy abgelöst wurde und in den Durststrecken zwischen den Filmen höchstens mal kurz für Depeche Mode Platz machen musste. Hach Dr. Jones. Hach Harrison.

Vielleicht wird jetzt ansatzweise klar, was in mir vorging und welche Welle der Nostalgie mich überkam, als ich gestern im Kino ungeduldig auf das völlige Abdunkeln wartete und im Geiste jeden verdammten Werbespot verfluchte, der mich vom Objekt meiner Begierde fernzuhalten versuchte. Aber obwohl ich in den letzten Tagen um alle Rezis - von der von Roger Ebert mal abgesehen - sorgfältig einen riesigen Bogen gemacht und höchstens die Überschriften gelesen hatte, ermahnte mich eine kleine fiese innere Stimme trotzdem dazu den Ball flach zu halten und keine Offenbarung zu erwarten. Denn Hey – die Veränderungen, die das Kino in den letzten 20 Jahren durchlaufen hatte, würden ihre gierigen Griffel auch nach Indy ausstrecken und dieses Kristalldings auf dem Plakat war eindeutig ein Alienschädel. Seufz.

Natürlich kam es genau so, wie mir meine innere Stimme suggerierte: CGI-Overload, wo es gute alte Handarbeit hätte sein müssen und ein geradezu schmerzhaft einfallsloses, oft schlecht getimtes und auch noch an vielen Stellen einfach nur unpassendes Drehbuch, wo es spritzige Ideen und Gefühl für die Sache gebraucht hätte. Der einer CPU entsprungene Präriehund, der einen Prolog einläutete, der unverständlicherweise gar keiner war, hätte mich noch nicht mal gestört, aber Sachen wie der Kühlschrank, die Verfolgungsjagd am Abgrund, die Affen, ganze Sets oder kleine Details wie Wolken aus Schiesspulver waren einfach zuviel des CGI-Guten. Ich könnte die Aufzählung noch endlos fortsetzen, was ich mir jetzt aber spare, denn das wäre ohnehin zuviel der Ehre für die gleichgültige Lieblosigkeit, die diese FX-Lösung in einem Indy Film für mich im Endeffekt ist. Ganz zu schweigen davon, daß auf diese Weise ganze Berufsgruppen wie Tiertrainer, Modellbastler, Stuntleute, Kulissenbauer, ect. arg dezimiert oder sogar langsam ausgerottet werden. Auf die will ich aber nicht verzichten, weil ihre Kunst auf der Leinwand einfach besser aussieht und sich besser anfühlt, als der sterile Schaltkreis-Müll.

Wie bereits erwähnt, ist das böseste Manko das Drehbuch von David Koepp, der es nach den Vorgaben von Lucas zusammenhacken musste. Vielleicht kann man Koepp noch nicht mal einen wirklichen Vorwurf wegen der Storyline machen, denn wer sich die Elemente anguckt, die Lucas offenbar unbedingt drin haben wollte, der fragt sich ohnehin, wie Koepp daraus überhaupt noch eine halbwegs zusammenhängende Geschichte stricken konnte und warum Spielberg nichts dagegen unternommen hat. Gibt es für einen Indy-Film – und es ist mir ganz egal, in welchem Jahrzehnt er angesiedelt ist - eigentlich noch unpassendere Dinge, als eine Atomexplosion, Gedankenlese und –übertragungs-Hokuspokus und vor allem Aliens inklusive UFO? Das fühlt sich mindestens so falsch an, wie ein Ruderboot in der Sahara oder der hitzeresistente Eisbär auf der tropischen Lost-Insel. Dazu kommen abgelabberte Ideenlosigkeiten, wie ein tausendmal woanders gesehener und deswegen alles andere als ‘geheimer’ Durchgang unter einem Wasserfall und vorher der Sturz über selbigen. Ach, es waren ja gleich drei. Das macht die Sache aber auch nicht neuer, sondern mindestens so abgewetzt, wie das Zerkloppen von Gefäßen, aus denen dann endlos Sand rieselt, der damit natürlich gleich riesige Steinblöcke in Bewegung setzt oder der Tod des Verräters, dem seine Goldgier zum Verhängnis wird. Mir wächst sogar schon beim drüber schreiben der Bart. Zu solchen recycelten Ärgernissen gesellen sich nervig-klamaukige Szenen wie Herrn LaPuffs Tarzannummer, Gebüschhiebe auf die Kronjuwelen, Schlangen als Seil zu missbrauchen, sich lustig verhaltende Monsterameisen und ähnlicher Scheiß. Indy-Filme hatten immer einen leicht überkandidelten Humor, aber der Kindergarten hier ging eindeutig zu weit.

Es wäre schön, wenn das alle Fehlgriffe gewesen wären, aber – man ahnt es schon – die Liste ist noch länger. Wo war denn bitte der obligatorische Prolog, der so untrennbar zu Indy gehört, wie Ketchup auf die Currywurst? Es begann wie ein Prolog, sah aus, schmeckte und roch wie einer, aber hinten rum war es doch schon die eigentliche Story. Wo war der beinahe überlebensgroße Bösewicht, der wegen seines unerbittlichen Fanatismus und seiner diabolischen Verschlagenheit eine echte Bedrohung gewesen wäre? Irina führte Befehle aus und das ohne echtes Herzblut, sondern eher wie Dienst nach Vorschrift und wann ist eigentlich Feierabend. Das Ergebnis war, dass sie wie die Karikatur einer Domina rüberkam, von der sich die Hälfte der Typen im Kinosaal sicher gerne mal den Hintern versohlen lassen würden, aber vor der niemand wirklich Angst zu haben braucht. Wahrscheinlich durfte sie auch deshalb nie direkt gegen Indy ran, sondern musste sich mit Mutt, der harmlosen Hühnerbrust, kabbeln. Denn irgendwie war klar, daß die Dame nicht mehr aufstehen würde, wenn sie von unser aller Held mit Hut eine vor die Zwölf bekommt. Und wo war eigentlich das Feingefühl für die Dramaturgie, das solche Korken verhindert hätte, wie Macs Verrat nach 5 Minuten, der sich kurz vorm Showdown so viel besser gemacht hätte oder der ebenfalls viel zu frühen Enthüllung, daß Indy Mutts Vater ist. Das wäre viel eher ein neckisches ‘Hochzeitsgeschenk’ gewesen, was der Szene den letzten Schliff und eine Extraportion Eierkuchen verpasst hätte.

Bevor ich noch ungerecht werde, will ich auch ein paar positive Dinge wie das entzückende 50er Jahre Zeitkolorit erwähnen, wo wirklich an keinem Detail gespart wurde, das man mit dieser Ära in Verbindung bringt. Eigentlich hat nur noch gefehlt, daß Natalie singend durch die Kulissen hopst, James mit traurigem Blick an der Straßenecke rumlungert und Marilyn ihren Rock über dem Lüftungsgitter fliegen lässt. Hier war einfach alles stimmig, von den Verweisen, was mit Marcus oder Indys Papa passiert ist, bis hin zur Schlägerei im Diner oder der Motorrad-Verfolgungsjagd. Ebenfalls nett - wenn auch eher aus der Not geboren, daß die Russen nicht so tolle Gegner wie die Nazis sind - waren Details wie die Andeutung, daß Irinas Jungs den Grundstein für die Klimakatastrophe gelegt haben, weil sie damals das Regenwaldplattmachen erfunden haben und sich auch sonst wie die letzten Umweltschweine und Tierschinder aufführen durften. So ein Feindbild muss schließlich aufgebaut werden und wenn es mit ‘ungewöhnlichen’, weil aktuellen Mitteln ist *g*. Außerdem war eine bestimmte Szene für mich ein echtes Highlight, bei der alle versammelten Herren im Saal die Augen verdreht haben dürften: Indys entzückende und natürlich viel zu späte Liebeserklärung an die verdammt niedliche Marion, die dank Frau Allens Ausnahmegesicht auch nach 20 Jahren (eigentlich sogar 27) immer noch nur aus lustigen Grübchen und Lachfältchen zu bestehen schien. Da presst dieser Mann, der sonst als Inbegriff der Knurrigkeit und des Pragmatismus daherkommt, alle Gefühle, zu denen er überhaupt fähig ist, in einen einzigen kurzen kitschfreien Satz, der so schön war, daß er wohl jede Frau umgehend in die Deckungsstarre hätte fallen lassen. Wow. Wer hätte Indy sowas zugetraut? Ich jedenfalls nicht. Meine volle Begeisterung bekommt ebenfalls der durchgängige Einbau von Zitaten an die vorhergehenden 3 Teile, auch wenn man das eine oder andere ruhig noch weiter hätte auswalzen können, anstatt es nur am Rande zu erwähnen. Diese Extrapackung Nostalgie passte schön zum Abschluss-Feeling der Serie, dem durch Indys und Marions Hochzeit noch die passende Cocktailkirsche aufgesetzt wurde. Ich weiß, ich weiß – das Franchise soll mit Herrn LaPuff weitergeführt werden. Aber glaubt hier jemand ernsthaft, daß ich dieser Tatsache auch nur eine Sekunde Aufmerksamkeit schenken oder auch nur ansatzweise den Namen Jones mit ihr in Verbindung bringen werde? An dem Tag feiert die Höllencrew weiße Weihnachten.

Wo ich die ganzen Darsteller bereits erwähnt habe, muss ich direkt noch mal ein bisschen näher an sie ran: Harrison Ford war wie immer unantastbar grandios in seiner Paraderolle und wirkte auch in den Actionszenen hundert Mal beeindruckender, als alle anderen zusammen. Er hatte offenbar Spaß an den dauernd präsenten Spitzen gegen sein Alter und es sichtlich genossen, diese ad absurdum zu führen. Er kann es einfach immer noch und ist immer noch scharf bis Anschlag. Yesss! Wer hier ernsthaft bemängelt, daß Harrison für irgendwas zu alt ist oder alt aussieht, der ist entweder 12 oder hat was an den Augen. Bei Karen Allen, dem besten Indy-Girl aller Zeiten, verhält es sich ebenso: Erfrischend wie am ersten Tag und der Schalk springt einen aus ihren Funken sprühenden Augen auch heute noch direkt an. Sie hat sich nicht nur ihr umwerfendes Lachen bewahrt, sondern dadurch auch einen Charme und einen Esprit, von dem aktuelle Sternchen nur träumen können. Leider hatte sie nicht wirklich viel zu tun, aber wenn sie am Drücker war, dann glühte die Leinwand. Gegen so viel Präsenz haben es die anderen natürlich schwer. Cate Blanchett hat sich wie immer wund gespielt, hatte aber gegen ihren unterdurchschnittlich entwickelten Charakter keine Chance. Ray Winstone, John Hurt und Jim Broadbent erging es kaum anders. Da hätte ich mir eine halbe Stunde mehr Laufzeit und somit mehr Raum für diese Figuren gewünscht. Wer bleibt jetzt noch übrig? Ohwei. Shia LaPuff…ach neee, LaBeouf ist ohnehin immer zu blass bzw. unbeeindruckend und sein Gesicht bleibt ebenso wenig wie sein Name hängen. Da half auch sein ewiges Rumgezappel genau so wenig, wie seine unsinnig große und hauptsächlich durch weiter oben erwähnte Klamauk-Kindergartenszenen künstlich aufgepumpte Rolle. Er wurde von Filmminute zu Filmminute immer nur nerviger und unausstehlicher und ich verfluche und verwünsche George Lucas zwar nicht für die Existenz Mutts, aber für die Besetzung, für die Mutt-Überdosis und alle Pläne punkto Indiana LaPuff. Irgendwann müsste doch eigentlich auch ein Herr Lucas den Hals und das Bankkonto mal voll genug haben.

Kann es sein, daß das hier bereits das längste Lola-Review aller Zeiten ist? Ups. Sorry. Hatte ich gar nicht vor, aber die Indy-Leidenschaft hat mich wohl übermannt. Und weil ich grade so schön in Fahrt bin, hör ich jetzt lieber auf, denn es soll ja schon Leute gegeben haben, die sich totgescrollt haben. Verdammt. Jetzt kommt die Bewertung, um die ich mich bis hier erfolgreich gedrückt hab. Ich könnte ja einfach das Kultschildchen raushängen, aber so einfach möchte ich es mir dann doch nicht machen. Im Grunde verdient Indy und der Kristallschädel insgesamt nicht mehr als 6 Punkte. Aber es ist Indy und ich will ihm keine 6 Punkte geben! Eben weil es Indy ist! Also zähle ich einfach für den Hut, für Harrisons immer noch verdammt umwerfenden Sexappeal, für Karens Grübchen und die ganzen Verbeugungen vor den alten Streifen jeweils einen halben Punkt dazu. So. Jetzt kriegt Indy 8 Punkte. Warum ich das mache? Weil ich es kann und weil ich wegen Indy nen Hormonkoller hab. Hach Dr. Jones. Hach Harrison.

★★★★★★★★☆☆ 8/10 (mit zugedrückten Hühneraugen und zwei dazugeschummelten Punkten)

Alles wird gut - Roger mag Indy 4

um 17:15 da reingeschubst: Film, Internet, Preview || Fremdplörre: Comments (0)

Na also. Wie gut, daß ich die ganzen blöden Meldungen am Sonntag nach Kräften ignoriert habe, die mir weißmachen wollten, daß Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels in Cannes nicht besonders angekommen ist. Im Subtext sollte das natürlich nichts anderes hießen, als daß Indy 4 deswegen ein oller Film ist. PAH! Den ganzen Etepetete-Hobby-Kritikern hat da unten wohl die französische Sonne zu doll aufs Hirn geschienen (oder sie haben sich selbiges von irgendwelchen Red Carpet Boxenludern an anderer Stelle raussaugen lassen).

Ich bin jedenfalls in allen Punkten beruhigt, denn ich habe gerade Roger Eberts Kritik gelesen. Und er mochte ihn! Also Schnauze! Warnung: Roger hat ein paar kleine Spoiler reingeschnitzt. Fragt vor dem Klick euren Arzt oder Apotheker, ob ihr die verkraften könnt.

Der 2. (finale?) Indiana Jones Trailer ist da

um 4:25 da reingeschubst: Film, Preview, Trailer || Fremdplörre: Comments (0)

Ja, ich weiß - den gibts schon seit ein paar Tagen, aber bis jetzt konnte ich nirgends die Version zum embedden auftreiben. Und wenn ich mir was in den Blog reintackern will, dann ist es dieser Trailer! Yes! In dem herrlichen Ding wirds reichlich verspoilert explizit und deswegen vermute ich jetzt einfach mal in den blauen Dunst, daß da außer kurzen Clips nicht mehr viel nachkommen wird. Außerdem ist es bis zum 22. ja auch nicht mehr sooo lange hin. Zum Glück…*gier*

Here we go:

Meine Herren. Frau Blanchett rockt ja gewaltig als Russendomina! Hmmm. Noch was: Geht es nur mir so, oder ist Shias Outfit mit der Mütze ne lütte Hommage an den Herrn hier?

Der Vollständigkeit halber anbei der Link zur HD-Version des Trailers.

Neue Indy 4 Fotos!

um 16:38 da reingeschubst: Film, Internet, Preview || Fremdplörre: Comments (0)

Dieser Montag ist ab sofort mein Lieblingsmontag, weil er mir funkelniegelnagelneue Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels Fotos gebracht hat. Boah. Finger- und Zungenknoten. Mal ehrlich: Bei aller Begeisterung und Vorfreude für den Streifen - hätte nicht ein knackiges ‘Indiana Jones und der Kristallschädel’ auch gereicht?? In Englisch flutscht der Titel ja noch recht geschmeidig über die Zunge, aber bei uns riecht das arg nach Überstunden für die Logopädenfraktion (obwoooohl - die Franzmänner sind mit Indiana Jones et le royaume du crâne de cristal noch viel schlimmer dran *harrharr*).

Wie dem auch sei - heute haben ein paar schicke, aus einem unbekannten Magazin eingescannte Bilder die Runde gemacht und die muss ich mir natürlich sofort in den Blog tackern! Dabei ist mir auch spontan aufgefallen, dass man im Schädelreich nicht nur feucht durchwischen müsste, sondern dass da sogar deutsch gesprochen wird:

IJ05

IJ07

IJ02

Mehr Pics nach dem Klicker: (äh…und wie lange dauerts nochmal bis zum 22. Mai???)

Willste alles? Musste klickn! »

Brandneues Indiana Jones 4 Poster!

um 1:20 da reingeschubst: Film, Internet, Preview || Fremdplörre: Comments (0)

Wer bisher dachte, dass aus dem offiziellen Indiana Jones 4 Lager bis zum Kinostart höchstens noch neue Trailer, Clips und Fotos, aber keine neuen Poster zu erwarten sind, um der Meute den Geifer laufen zu lassen, der liegt goldrichtig (zumindest bis heute). Und bevors jetzt gleich richtig los geht à la “Wie jetzt? Watt is jetzt mit dem neuen Poster aus der Headline?? Willste uns verschaukeln?? Willste Dresche???”, lenke ich die Aufmerksamkeit auf das Wörtchen offiziellen. Aus dem inoffiziellen Fanlager kommt nämlich gerade ein Fanart-Poster über den Teich geschippert, das mir glatt die Tränen der Rührung in die Äuglein getrieben hat. Ich bin alt, sentimental, hormongesteuert und ernsthaft verliebt:

Fanart

Zum Umfallen schön! Schmacht! Scheiss auf Fanart hin oder her - ich will das sofort kaufen und an die Wand hängen! *ahrg* (und scheiss drauf, ob ihr euch hier nen Wolf ladet…hehe)
Sorry, aber ich finde, dass die beiden (Betonung auf) offiziellen Poster da nicht ganz mithalten können, obwohl die auch kultig sind. Aber aus weiblicher Sicht gewinnt das andere um Längen…*sabber*

© Paramount   © Paramount

(via)

Offizielle Indyheimat

Neuer Indiana Jones TV-Trailer

um 14:44 da reingeschubst: Film, Preview, Trailer || Fremdplörre: Comment (1)

Scheiss auf den 1. April. Ich krieg von dem Ding hier 100x bessere Laune, als von jedem ollen Witz:


YouTube kannste klickn zum direkt und so 

Ich will diesen Film! *randalier*
(via)

15 lebenswichtige Fakten zu Indiana Jones

um 4:16 da reingeschubst: Film, Gagreel || Fremdplörre: Comments (0)

© ParamountAuf die Amis ist wiedermal Verlass. Damit sich die Indy-Fans (ich, ich, ich und ich auch!) vor lauter Aufregung und Vorfreude auf Teil 4 der Saga (ich, ich, ich und ich auch!) die Fingernägel nicht noch weiter abkauen (ich nicht. pfuibäh.), kommt Entertainment Weekly mit einem schnuckeligen Special um die Ecke, das uns zum Zeitvertreib 15 Fun Facts rund um den knuddeligsten aller Archäologen präsentiert. Also alles harte Fakten, die man so nie wissen wollte.

O.K., Lola als altgediente Indy-Fännin kannte davon natürlich schon etliche, aber sogar für meineeine waren noch neue Infos dabei! Bitte setzen Sie den Hut gerade auf und zurren Sie ihre Peitsche fest, denn here we go:

Jäger des verlorenen Schatzes

Eigentlich sollte Tom Selleck Indiana Jones spielen (ach du Kacke), kam aber nicht aus seinem Magnum-Vertrag raus. Zum Glück für uns alle bekam dann Harrison Ford den Part.

Der Kenncode des Doppeldeckers in den Anfangssequenzen lautet OB-CPO, was – wir ahnen es bereits – eine Hommage an Obi-Wan Kenobi und C-3PO aus Star Wars ist. Ausserdem verstecken sich Abbildungen von C-3PO und R2-D2 unter den Hieroglyphen in der Quelle der Seelen.

Die Rolle von Marion Ravenwood wurde von Debra Winger schmählich verachtet und ging dann an Karen Allen.

Eine der lustigsten Szenen des Films entstand nur durch einen Zufall: Harrison Ford hatte während der Dreharbeiten in Tunesien mörderischen Dünnpfiff (nicht Montezumas, aber mindestens die Rache der Pharaonen) und fühlte sich zu mies, um eine ewig lange Kampfszene mit einem ägyptischen Schwertkämpfer zu drehen. Also meinte er zu Spielberg “Lass uns den Wichser einfach abknallen”, was dann bekannterweise auch genau so passierte, nachdem der Wichser wenigstens noch mit seinem Buttermesser eindrucksvoll rumposen durfte.

Der Filmaffe entpuppte sich als unkooperative Bestie, worauf hin man das renitente Aas schliesslich per unsichtbarer Drähte zur Mitarbeit zwang überredete (miese Tierschänder).

Indiana Jones und der Tempel des Todes

Wie jeder wissen dürfte, wurde Indiana Jones nach George Lucas’ Hund benannt. Dieses Schicksal blieb auch seinen Kumpels in Teil 2 nicht erspart: Nervensäge Willie (Cate Capshaw) bekam ihren Namen von Steven Spielberg’s Hund (wuff) und Short ‘Shorty’ Round (Ke Huy Quan) durfte den Namen des Hundes von Drehbuchautor Willard Huyck Gassi führen (hechel).

Dan Aykroyd hat einen Cameo nach der Eröffnungssequenz in Shanghai (na? erkannt?) und Ex-Wrestler Pat Roach ist der einzige Darsteller neben Harrison, der in allen 3 bisherigen Indy-Teilen (Neben-) Rollen hatte. Am ehesten dürfte es bei euch klick machen, wenn ich mal ‘bulliger Tempelwächter mit fies grossem Krummsäbel’ in den Raum werfe. Teil 4 kann Pat leider nicht mehr mitnehmen, da er 2004 verstorben ist.

Die Rache für alle geschändeten Affen aus Teil 1: Harrison Ford verletzte sich eine Bandscheibe beim Ritt auf dem Elefanten so schlimm, dass er für eine Not-OP in die USA ausgeflogen werden musste (törööööööö)

Im Original heisst der Film bekanntlich ‘Indiana Jones and the Temple of Doom’, sollte aber ursprünglich genau wie bei uns ‘Indiana Jones and the Temple of Death’ heissen. Das wurde aus irgendwelchen Weichei-Gründen später mit Doom abgeschwächt (alles Rehstreichler).

Zwei der genialsten Action-Sequenzen – die Shanghai-Schiesserei und die rasante Fahrt mit der Minen-Lore – wurden bereits für Jäger des verlorenen Schatzes entworfen, kamen aber aus Platzgründen erst im Tempel des Todes zum Einsatz.

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

Sean Connery, der alte Silberfuchs, spielte Indy’s Papi, obwohl er gerade mal 12 Jahre älter ist als Harrison (das wäre zwar extrem frühreif, aber möglich - die Schotten waren schon immer ein krasser Haufen).

Spielberg schraubte gerade an zwei anderen Projekten herum, als er sich entschied dann doch lieber den letzten Kreuzzug in Angriff zu nehmen. Als Konsequenz reichte er ‘Rain Man’ und ‘Big’ flott an die Nächsten durch.

Harrison und Sean drehten ihre Dialogszene am Tisch an Bord des Zeppelins ohne Hosen, weil es so heiss war (also nicht die beiden aufeinander, sondern die Raumtemperatur – und ich wäre gerne Mäuschen gewesen).

Spielberg mochte die Storyline rund um den Heiligen Gral eigentlich nicht, weil sie ihn zu sehr an Monty Python’s Ritter der Kokosnuss erinnerte (da ist er aber echt der einzige)

Sean Connery war nicht der einzige Bond-Veteran im letzten Kreuzzug: Ganze sieben weitere Schauspieler hatten sich schon mal mit dem Lieblingsagenten ihrer Majestät vor der Kamera herumgedrückt. Dazu zählt auch Alison Doody, die hier das blonde Nazi-Miststück gab, das Indy kurzzeitig den Hormonhaushalt durcheinander brachte (blöde Bitch).
(via)

So. Taddaaaa. Und jetzt darf das Königreich des Kristallschädels eeeendlich kommen!!!

Kristallschädelheim

Indiana Jones Trailer bei Apple in voller HD-Pracht

um 9:31 da reingeschubst: Film, Preview, Trailer || Fremdplörre: Comment (1)

© Paramount Entweder hab ich gepennt oder die haben das wirklich jetzt erst auf die Seite gepackt: Apple lässt den vielbeachteten Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels Trailer in superduperaugenschmeichel HD-Quali aus dem Körbchen! Da ich bisher nur den winzig kleinen, verpixelten und auf YouTube Grösse zusammengeschrumpelten kannte, hat es mich eben bei der Begutachtung der HD-Ausgabe glatt in den Stuhl gedrückt. Was für ein Brett!

Damit auch jeder Freak die für ihn passende Version runterladen geniessen kann, gibts das gute Stück in drei Grössen zu 47, 78 und 126MB. Eines sei noch für die Zweifler angemerkt: Die Special Effects sehen auch in den grossen Formaten einfach nur zum Niederknien aus! Ich schieb mal nen Gruss an Spielberg und Lucas durch. Wann ist denn nun endlich der 22. Mai?? Indy im Kino sehen will!!!

HD-Trailer bei Apple

Deutsche Indyheimat

 
 

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