Neue Poster für Mirrors, Righteous Kill, Blindness, Presto und Quarantine

um 4:01 da reingeschubst: Film, Internet, Preview || Fremdplörre: Comments (78)

Na wenn das mal nicht ein dickes Postersammelposting wird, dann weiss ich gar nix mehr. Aber was soll ich da einzeln rumkleckern, wenns auch in einem Abwasch geht! Den Anfang macht gleich mal das Plakat zum neuen Streifen Mirrors, wo der von mir heiss verehrte Alexandre Aja einen koreanischen Geisterfilm mit seiner Lieblingszutat, nämlich extraviel rote Soße, aufpimpt. Leider sieht das Posterkonzept für mich eher nach Korea, als nach Matschepampefestival aus. Ich will mal stark hoffen, dass das nochmal ‘überarbeitet’ wird:
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Dafür hat der Copthriller Righteous Kill, der mit den beiden Dinos Al Pacino und Robert DeNiro in den Hauptrollen rumprotzt und auf den ich aber sowas von warte, endlich mal zwei anständige Plakate spendiert bekommen:
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Zombie Strippers

um 23:16 da reingeschubst: DVD, Film || Fremdplörre: Comments (5)

Originaltitel: Zombie Strippers!
Genre: Trash, Horror, Comedy
Land: USA
Jahr: 2008
Regie: Jay Lee
Darsteller: Jenna Jameson, Robert Englund, Roxy Saint, Joey Medina, Shamron Moore, Penny Drake, Jennifer Holland, uvm
DVD (Unrated): seit 29.05.2008 in der Leihe
Offizielle Webseite:
www.zombiestrippers-movie.com

Inhalt: Als eine geheime Regierungsorganisation einen chemischen Virus freisetzt, der Tote wieder zum Leben erweckt, ist der angesagte illegale Stripclub Rhino’s als erstes betroffen. Stripperin Kat infiziert sich unabsichtlich mit dem Virus, verwandelt sich in eine übermenschliche, Fleischfressende Zombiestripperin und wird zum Star des Clubs. Alle Gäste wollen nur noch sie strippen sehen und buhen die anderen Mädels von der Bühne. Können die anderen Stripperinnen der Versuchung widerstehen sich auch infizieren zu lassen, um auf diese Weise so erfolgreich wie Kat zu werden?

Lola meint: Wooooohoooaaa. War DER schlecht. Muss ich dazu eigentlich noch mehr schreiben? Im Grunde ist jeder weitere Buchstabe nur eine zusätzliche sinnlose Verschwendung von Lebenszeit, von der ich schon genug bei Ansicht dieses Blödsinns verballert hab. Aber differenzieren wir erstmal: Es gibt schlechte Filme, die so mies sind, daß man sie guten Gewissens schonwieder gut finden kann, weil sie z.B. unwiderstehlichen Trash-Charme, reichlich Augengezwinker und Anglotzabfeierpartyabend-Qualis haben und es gibt schlechte Filme, die sind einfach nur schlecht. Zombie Strippers fällt eindeutig in die zweite Kategorie.

Regisseur Jay Lee hat sich offenbar vorgenommen mit einem Budget von (grob geschätzt) 500 Dollar einen Mörderkultfilm zu drehen. Dieser Vorsatz schreit einem jede Filmsekunde lang verkrampft entgegen und deswegen hat es mich umso mehr gewundert, daß ihm zum Thema Kultfilm nicht mehr als Zombies, Plastiktitten und ein paar lahme Gags eingefallen sind. OK - Zombies sind zwar durchaus eine gute Grundlage, aber wenn der Rest nicht stimmt, beißen…äh reißen die verlodderten Kadaver auch nix mehr raus.

Eine Story ist nur rudimentär vorhanden und nicht weiter erwähnenswert. Das soll aber nicht weiter stören, denn ZS soll ja eigentlich einfach nur Spaß machen. Tut er aber nicht. Das liegt vor allem an der fehlenden Spannung, denn endloses, völlig talentfreies und komplett unaufregendes Gestrippe von mächtig hässlichen Bräuten wird auch nach der x-ten Wiederholung nicht besser. Vorneweg langweilt das totgepimperte Pornowrack Jenna Jameson, die inzwischen wie eine lebende Warnung vor den Gefahren der Plastischen Chirurgie rumrennt. Der Gesichtsfasching ist (angeblich) 34, sieht aber eher wie eine verzweifelt auf jung geschnippelte 50-jährige aus und ich hatte zwischendurch echt Schiss, daß ihr entweder ne Liftingnaht aufplatzt oder ihr die grotesk schlecht gemachten Silikontitten die mageren Rippenbögen eindrücken. Wer will sowas nackt sehen? Und wäre ich jetzt zu gemein, wenn ich anmerke, daß der Unterschied zwischen Jenna mit Zombie-Makeup und Jenna ohne Zombie-Makeup kaum auszumachen war? Die anderen Damen im Cast waren auf der Aussehensskala ebenfalls im unteren Drittel angesiedelt, was bei nem Streifen mit ‘Stripper’ im Titel dann doch eher tödlich ist. Mein männlicher Mitglotzer hats eigentlich schön auf den Punkt gebracht: Also bei den Steintauben da kann man nur ins Kloster gehen, auf Handbetrieb umstellen oder einfach schwul werden.

Kann ich überhaupt was Nettes sagen? Kann ich: Robert Englund gibt sich redlich Mühe lustig zu sein, kann aber leider bei den öden Gags nicht viel ausrichten. Zumindest der handgemachte Splatter sieht ordentlich weil angemessen mantschig aus, was das beschissene CGI fast verschmerzen lässt. Und last but not least: Der Einfall, Jenna mit ihrer eisenhart trainierten Kampfmöse Billardkugeln auf ihre Rivalin abfeuern zu lassen, hatte was – auch wenn die Kamera US-typisch g’schamig auf Taillenhöhe blieb. Ansonsten gabs nur Langeweile, ab und an ein müdes Grinsen und die Bestätigung, daß sich ein Kultfilm nicht erzwingen lässt. Ach, hau doch ab.

★★★☆☆☆☆☆☆☆ 3/10

It’s Kurzfilm-Time: I Love Sarah Jane

um 16:12 da reingeschubst: Film, Internet || Fremdplörre: Comments (0)

Wow. Ich hab ja schon viel gesehen, aber ich könnte spontan nicht sagen, wann mich das letzte Mal ein Streifen so aus den Latschen geknockt hätte, wie I Love Sarah Jane. Den Kurzfilm haben ein paar Australier unter der Regie von Spencer Susser zusammengefrickelt und gondeln damit zur Zeit über die einschlägigen Indie-Filmfestivals, wo ihr Kleinod auch schon diverse Auszeichnungen einheimsen konnte.

Das Filmchen kommt hintenrum extrem deprimierend raus und erzählt die Geschichte von ein paar Kindern, die die Zombie-Apokalypse überlebt haben und sich jetzt ohne Eltern durchwurschteln müssen. Die Storyline setzt an einem Moment ein, wo der Spaß des ‘Hurra, ich kann machen was ich will, weil es mir keiner verbietet!’ vorbei ist und deutlich wird, daß die Gören viel zu schnell erwachsen werden mussten, was natürlich Schäden hinterlassen hat.
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Warnung für Sensibelchen: Zombie-Gekröse und -Gemantsche! Film nach dem Klicker:

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Dawn of the Dead bekommt ein 3D Update

um 2:19 da reingeschubst: Film, Internet, Preview || Fremdplörre: Comment (1)

Bevor einer im Kreis hopst: Es geht hier um das Original von Zombie-Papi George A. Romero aus dem Jahre 1978, das angemessen langsam schlurfende Untote mit lustigen blauen Schlumpfgesichtern hatte, die noch amtlich schmodderige Fressorgien gefeiert haben und nicht um das bucklige Remake mit den verhinderten 100 Meter in 8 Sekunden Sprintern, die vor lauter Rennerei kaum was zu beissen hatten. Richard Rubinstein, seines Zeichens Produzent des Originals und des Remakes, hat Fangoria ein Interview gegeben, in dem er frei von der Leber weg darüber plauderte, daß er zur Zeit daran arbeitet Romeros legendärem Zombie-Streifen eine dreidimensionale Optik zu verpassen und daß das auch ohne Neuschnitt (wäre ja auch noch schöner) angeblich hervorragend funktioniert:

“When Mike Messina (Co-Produzent des DOTD-Remakes) and I began to investigate using In-Three’s technique, I was very skeptical. I couldn’t see how it could be used without re-editing George’s film, which I was not going to do. I was also concerned that converting a 29-year-old movie would not be competitive qualitatively with the new 3-D live-action features being shot today. I was wrong in both cases. George’s DAWN OF THE DEAD can be reformatted into 3-D without any editing, and the image looks spectacular! As it stands now, it will take about a year to complete the conversion of the whole film.”

Ich kann nicht gerade behaupten, daß ich deswegen nen Purzelbaum rückwärts mache, denn da ich von Natur aus pessimistisch bin, vermute ich erstmal eine grausame Verschlimmbesserung. Und mal ehrlich: Wen kann man denn heute bitteschön noch mit 3D aus den Socken hauen?? Rubinstein erwähnte übrigens im gleichen Atemzug, daß er ein direktes Sequel zum Original DOTD plant, bei dem er nicht nur produzieren, sondern auch Regie führen will. Das klingt mindestens so überflüssig, wie das Dune-Remake, bei dem er aktuell die Produzentenkeule schwingt. Hrgs.

Und weils so schön war, nach dem Klicker die letzten 10 Minuten des Originals ohne 3D, aber dafür mit auf Schlachtabfällen rumkauenden Statisten, quietschig orangefarbenem Blut und schmissigem Polka-Score *fg*:

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Das beste Argument für Geburtenkontrolle Pt. I

um 2:31 da reingeschubst: Gagreel || Fremdplörre: Comments (0)

Spontane blöde Ideen sind irgendwie immer noch die besten und mich sticht gerade der Hafer (eine seeehr spitze Sorte). Hmmm…ich glaub, da mach ich ne Serie draus: Arschlochkinder im Film! :mrgreen:

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[REC]

um 3:57 da reingeschubst: Film || Fremdplörre: Comments (5)

Originaltitel: [REC]
Genre: Horror, Thriller, (unfreiwillig) Comedy
Land: Spanien
Jahr: 2007
Regie: Jaume Balagueró und Paco Plaza
Darsteller: Manuela Velasco, Javier Botet, Manuel Bronchud, Martha Carbonell, Vicente Gil, uvm
Läuft ab: 08.05.2008
Offizielle Webseite:
www.3l-filmverleih.de/rec

Inhalt: Fernsehmoderatorin Angela Vidal und ihr Kameramann Pablo wollen eigentlich nur für eine Reality-Soap die Nachtschicht in einer Feuerwache dokumentieren. So denken sie sich nichts weiter, als die Feuerwehrmänner zu einem Routine-Einsatz in ein altes Mietshaus gerufen werden. Dort sollen sie der Polizei die Tür zur Wohnung einer alten Frau öffnen, die offenbar hilflos ist und sich durch Schreie bemerkbar gemacht hat. Doch dann werden die Helfer von der blutverschmierten Frau in der Wohnung angegriffen. Ein Polizist wird von ihr sogar gebissen und schwer verletzt. Da das Gebäude aber mittlerweile vom Gesundheitsamt abgesperrt wurde, sind das Fernsehteam, die Beamten, die Feuerwehrmänner und die Mieter im Haus gefangen. Dann bricht plötzlich die Hölle los.

Lola meint: Hurra. Tröööt. Und noch ein Wackelcam-Film. Was ich grundsätzlich von diesem Subgenre halte oder anders gesagt daran hasse, habe ich letztens schon mal beiläufig erwähnt. Immerhin - was der Trailer zu Cloverfield nicht geschafft hat, hat zumindest der [REC]-Trailer hingekriegt: Ich hab mal kurzzeitig meine Abneigung gegen verwackelte Pseudo-Amateurbilder beiseite gepackt und mir den Streifen angesehen.

Wie ich der offiziellen [REC]-Webseite entnehmen darf, haben die beiden Regisseure Jaume Balagueró und Paco Plaza absichtlich den Mockumentary-Stil gewählt, um so viel Angst und Schrecken wie möglich zu verbreiten. Ich fände es besser, wen die beiden so ehrlich wären zuzugeben, daß sie nur deshalb auf ein anständiges Bild verzichtet haben, weil sie a) der irrigen Annahme waren, daß sie dadurch ihr Butterbrotpapierdünnes Drehbuch besser vertuschen können - sofern ein solches überhaupt existiert hat – und es b) gerade furchtbar hip ist das Publikum seekrank zu machen. Wenn nämlich überhaupt irgendwas an [REC] auffällt, dann ist es das mit Gewalt in die Story gepreßte Fernsehteam, das für die Storyline überflüssig wie eine Zecke am Hintern ist und offensichtlich nur als Alibi für das Kameragewackel und obendrein als Füllmaterial dient, um überhaupt auf Spielfilmlänge zu kommen.

Halt. Ich könnte mir sogar noch einen dritten Grund vorstellen: Jaume und Paco wollten sich wahrscheinlich einen Spaß machen und mich mit ihrer miesen Hauptdarstellerin bis zur Weißglut nerven. Manuela Velasco, die die Moderationspraktikantin Angela gibt und deswegen während 98% des Films im Bild ist, fährt mangels Talent entweder die penetrante Bambi-Niedlichkeitsschiene oder macht einen auf völlig überdrehtes, dauerquasselndes Nervenbündel, womit sich ihr Spektrum auch schon erschöpft hätte. Man könnte meinen, daß das an Talent für einen Horrorfilm reicht, aber blöderweise machen ihre limitierten Fähigkeiten die Dame so unsympathisch, daß mir ihr Schicksal komplett egal war und ich mir schon recht früh nur noch gewünscht habe, die ‘Infizierten’ würden sie endlich zum Schweigen bringen.

Wer meint, daß ich bereits die Hasskappe auf habe, der liegt falsch, denn die ziehe ich jetzt erst aus der Schublade. Kommen wir zum oben erwähnten kaum vorhandenen ‘Drehbuch’. Allein das Wort dürfte schon länger sein als das Skript, das Jaume und Paco wahrscheinlich auf ein Tempotaschentuch gekritzelt hatten. Obwohl der Streifen noch nicht mal die magische 90 Minuten Grenze schafft, haben die beiden trotzdem jede sich bietende Gelegenheit genutzt, um die Charaktere so unglaubwürdig wie möglich erscheinen zu lassen. Ich möchte gerne mal Polizisten und Feuerwehrmänner sehen, die im Einsatz sofort komplett ausflippen, rumrennen wie ein Hühnerhaufen und konsequent nur noch völlig hysterisch irgendeinen Blödsinn veranstalten, nur weil etwas Unvorhergesehenes passiert bzw. weil ein Kollege verletzt wird. Das ist mindestens ebenso unglaubwürdig wie der Vorgang, daß das Gesundheitsamt wegen einer Meldung eines Veterinärs über einen unbekannten Krankheitserreger bei einem Hund innerhalb von ein paar Minuten einfach mal so das ganze Haus abriegelt und keinen mehr raus lässt. Klar doch. So einen Schwachfug empfinde ich in einem Film, der sich gerne als ‘realistisch’ darstellen will und deswegen einen auf Pseudo-Doku macht, um so mehr als persönliche Beleidigung und da hört der Spaß auf. Da ist es fast schon Nebensache, daß der ganze Streifen und jeder seiner armseligen Schockeffekte so vorhersagbar wie der Inhalt des nächsten Pilcher-Films im ZDF ist.

Und was lernen wir daraus? Grundloses Herumgerenne nebst dauerndem hysterischen Geplärre und einer mich um den Verstand quatschenden Angela (stirb endlich, du Aas!) erzeugt noch lange keine Spannung. Das Einzige, was an [REC] einigermaßen gefetzt hat, waren die letzten paar Minuten im Nachtsichtmodus inklusive eines Zombies einer Infizierten, die aussah wie Kate Moss ohne Klamotten, aber dafür mit riesigem Schiesserschlüpper. Dafür leier ich mir zwei Gnadenpunkte raus und weil ich grade in großzügiger Stimmung bin, ignoriere ich sogar die blöde Holzhammer-Erklärung mit der besessenen Göre, sonst müsste ich die Gnadenpunkte nämlich gleich wieder abziehen.

★★☆☆☆☆☆☆☆☆ 2/10

Fear Itself ersetzt Masters of Horror

um 18:46 da reingeschubst: DVD, Fernsehen, Film, TV-Serien, Trailer || Fremdplörre: Comment (1)

Bekannterweise hat sich der amerikanische TV-Sender Showtime vor ein paar Wochen von der inzwischen zwei Staffeln umfassenden Masters of Horror Reihe getrennt, in deren Namen altgediente Genre-Regisseure wie Dario Argento, Takashi Miike, John Carpenter und Tobe Hooper gruselige bis splattrige Einstünder fürs Fernsehen gedreht haben. Bei uns lief und läuft die Reihe bisher nur auf Premiere, hat aber zumindest - bis auf noch 3 fehlende Titel der zweiten Season - schon eine beinahe komplette DVD-Auswertung erhalten (davon, daß da fröhlich geschnitten und zensiert wurde, fange ich jetzt lieber nicht an *kotz*).

Dann mal vom Gestern ins Heute: Die gute Nachricht daran ist, daß die Reihe unter dem Titel Fear Itself reanimiert wird und von NBC eingesackt wurde. Am Gesamtkonzept soll sich nichts weiter ändern, nur dürfte es auf der Sexebene Abstriche geben, da NBC im Gegesatz zu Showtime kein Pay-TV ist und strengere Auflagen erfüllen muss. Das soll mich aber nicht weiter kratzen, denn hier geht es eh um den Gore und nicht so dringend um blanke Titten (höre ich da etwa Protest auf den billigen Plätzen? *g*).

Dem aufgeweckten Horror-Fan dürfte bei einem Blick auf die an Fear Itself beteiligten Regisseure in jedem Fall die Sabberglocke wachsen. Hier die vorläufige, noch unvollständige Liste, die bloody-disgusting.com netterweise zusammengestellt hat: John Landis (An American Werewolf in London), Darren Bousman (Saw II, III und IV), Ronny Yu (Freddy vs. Jason), Brad Anderson (The Machinist), Breck Eisner (Creature from the Black Lagoon), Mary Harron (American Psycho), Stuart Gordon (Re-Animator) und Ernest Dickerson (Heroes). In den bisher geplanten Episoden geht es um vielversprechende Dinge wie einen hungrigen Kannibalen, aufsässige Geister, eklig aufdringliche Nachbarn, umtriebige Serienmörder, unfreiwilligen Körpertausch, Werwölfe (yesss), Zombiegekröse (doppelyesss) und gute alte Besessenheit.

Ebenso vielversprechend ist der frisch veröffentlichte Trailer, der neben (unfreiwilliger) Komik mit grandioser Schmuddeloptik und ordentlich Alarm daher kommt. Klickern und anglotzen:

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…und nochn Wackelcam-Film

um 15:31 da reingeschubst: Film, Internet, Trailer || Fremdplörre: Comment (1)

Kann mir jetzt bitte mal jemand dieses dämliche Wackelcam-Phänomen erläutern? Was ist so toll daran sich gegen Bezahlung plusminus 90 Minuten lang von einem Streifen quälen zu lassen, dessen migränefördernde Bilder man nicht mal bei Onkel Herberts 10 Minuten Mitschnitt des letzten Familienausfluges durchgehen lassen würde? (Teeren und Federn. Mindestens!) Seit dem unsäglichen Blair Witch Project, das für mich eben wegen dieser Technik einer der langweiligsten Streifen aller Zeiten ist, hat sich die Wackelcam beinahe virusartig ausgebreitet. Und gerade in dem Moment, als ich dachte, dass sich der Blödsinn totgelaufen hat, erlebt er durch Cloverfield nochmal ein nerviges Revival. Vielen Dank auch.

Ich finde es nicht nur in höchstem Maße unglaubwürdig, dass irgendein 08/15-Idiot mit ner Videocam rumrennt und sogar noch unter unmittelbarer Todesgefahr immer weiter fröhlich draufhält, anstatt das Ding einfach wegzuschmeissen und die Beine in die Hand zu nehmen, sondern es geht mir auch unbeschreiblich auf die Ketten, dass man wegen der Unfähigkeit des Idioten die Hand halbwegs ruhig zu halten noch weniger als nichts sieht. Mehr gibts zu dieser Technik eigentlich nicht zu sagen - ausser, dass ich absichtlich das Wort ‘Kunstgriff’ in dem Zusammenhang vermeide, denn mit Kunst bzw Filmkunst hat das aber schon gleich gar nichts zu tun. Verarsche des Publikums trifft viel besser.

Wie bin ich jetzt eigentlich darauf gekommen mich über blöde Wackelcam-Filme aufzuregen? Altenheimer. Ach ja, ein Blick auf die Headline hat mich gehelft: Da haben so ein paar ambitionierte Amateur- oder besser gesagt Indie-Filmer von Queen Lizzie’s Insel schonmal die hübsche Idee mit null Geld, aber dafür ner Extraschippe Leidenschaft fürs Genre einen Zombie-Streifen aus der Sicht eines Zombies (yeah!) zu drehen und was passiert? Taddaaaa! Rumraten erübrigt sich dann wohl: Sie machen einen auf Romero und versauen es mit ner Wackelcam. Deppen. Irgendwo muss die Heldenverehrung auch mal aufhören. Wenn ich mir schon in jeder Sekunde des Colin-Trailers sehnlichst ein vernünftiges Bild herbeiflehe, kann ich mir das Endprodukt gleich ganz klemmen. So gern ich Nachwuchszeugs sonst mag…*hmpf*
(via)

Colin Teaser Trailer

MySpaceColinKampagnemitmehrVids

Männer und ihr Spielzeug

um 2:46 da reingeschubst: Film, Internet || Fremdplörre: Comments (0)

Einige kommen nie über die elektrische Eisenbahn hinweg, andere leben ihren Trieb mit schnellen Autos aus oder müssen immer den neuesten technischen Schnick und Schnack haben. Beispiele für das Kind im Mann gibts wie Sand am Meer. Der Fall, wegen dem ich hier ein paar Zeilen raushau, heisst Ryan Kasnick, sammelt leidenschaftlich Horror Toys und hat eine offensichtlich grosse Begabung für Fotografie, denn wie er seine Püppchen (das war natürlich Absicht! *feix*) ausgeleuchtet und in Szene gesetzt hat, muss man mal gesehen haben.

Manche Bilder sind so perfekt komponiert, dass ich fast den Eindruck hatte die Figur würde leben. Neben Jason und Frankensteins Kreatur, die ich mir vor lauter Begeisterung hier gleich reintackern musste, sind so ziemlich alle relevanten Genrevertreter wie Freddy Kruger, Leatherface, Dracula, der Wolfman, die Mumie, Michael Myers, die Cenobiten, das Ding aus dem Sumpf und sogar Jack Skellington vertreten. Unglaublich, mit was die Merchindustrie den Leuten so alles das Geld aus der Tasche fischt…;o)
(via)

zur ToyGallery

Untot und trotzdem gut drauf

um 3:15 da reingeschubst: Gagreel || Fremdplörre: Comments (0)

Mein Lieblingsentry vom Diary of the Dead Video Contest auf MySpace: Auch Zombies gehen gern ins Kino und haben sogar Jobs! (wenn sie nicht grade Hunger kriegen oder die Schnauze voll haben…)

Opening Night of the Living Dead

:D

 
 

Janz früher mal...

 

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